Urlaub 2016-7

Nachdem wir gestern Abend am Hochdonner Fährhaus nicht mehr gecacht haben, jedoch nochmal den großen Pötten beim Vorbeigleiten zuschauen wollten und diesen äußerst witzig anmutenden Whereigo machen wollten, sind wir heute wieder ne reichliche halbe Stunde durch die Botanik gefahren, um in Burg die Fähre zu entern.

Gestern Abend habe ich mir erstmal einen abgegeigt, um die runtergeladene Cartridge für den WIG-Player aufm Smartphone genau in den Ordner zu verschieben, in welchem der Player die Datei auch erkennt – was ein Act! Übers Macbook möchte mein Android-Cachephone irgendwie nicht kommunizieren, also musste ich alles übers Smartphone machen. Irgendwann hat es geklappt, ich weiß nur nicht mehr wie 😀 Übers GPS habe ich noch nie einen WIG gespielt, muss ich mal Google fragen, ob und wie und überhaupt…

Heute dann parkten wir den großen Dicken und bestiegen die Fähre – ich zumindest. Ich startete den Player und muss wohl erstmal nen Schrei losgelassen haben… Es tat sich genau das Rätsel auf – mit ein bisschen nachdenken hätte ich auch drauf kommen können, was genau mich an der Fähre erwartet – welches ich nie so richtig begriffen habe: ein Kohlkopf, ein Schaf, ein Wolf. Muss alles von rechts nach links oder von links nach rechts. Wolf mag Schaf, Schaf mag Kohlkopf, es darf also niemals nicht irgendwas mit irgendwem alleine gelassen werden, um Tote zu verhindern. Oder so. Zum Glück war der Empfang gut, Google war mir gnädig und die Lösung war schnell gefunden. Ich bin also grinsend Fähre gefahren und habe virtuelle Fracht befördert. Und ich befürchte, dass ich die Lösung niemals nicht wieder vergessen werde!

Die Fähre fuhr los und ich musste das Schaf aufladen. Die Fähre setzte über und ich durfte das Schaf abladen. Ich fuhr leer zurück und lud den Kohlkopf auf. Auf der anderen Seite lud ich den Kohlkopf ab und das Schaf auf, denn Schaf und Kohlkopf alleine lassen, gibt keinen Kohlkopf mehr 😉 Wieder angekommen, lud ich das Schaf ab und den Wolf auf. Auf der anderen Seite lud ich den Wolf beim Kohlkopf ab und fuhr nochmal leer zurück, um das Schaf zu holen. Ich holte also das Schaf, fuhr nochmal zurück und lud es zu Wolf und Kohlkopf ab. Gewonnen! Ich bekam also für meine „Anstrengungen“ ein Final auf der Karte angezeigt, welches wir später holen würden. Erstmal wollte ich noch auf der anderen Kanalseite eine Dose holen. Also nochmal kurz übersetzen 😉

Die Kanalfahrten mit der Fähre waren kostenfrei, ich habe auch niemandem einen Platz geklaut, während ich da ne halbe Stunde hin und her gegondelt bin. Da der Nord-Ostsee-Kanal – kurz NOK – von Menschenhand geschaffen wurde, muss auch der Mensch dafür sorgen, dass die Verbindung gewährleistet ist. Und zwar kostenfrei.

Als wir also an der Burger Fähre alle Dosen erwischt hatten, fuhren wir ca. 5km weiter nach Hochdonn, um dort noch ein paar Döschen zu finden und die Eisenbahnhochbrücke nochmals genauer zu bewundern. Imposantes Bauwerk!

Heute Abend auf der Rückfahrt dann sind wir nochmal in Friedrichskoog vorbeigefahren und haben den Windrosen-Cache gefunden. Beim letzten Mal hat es angefangen mit schütten und wir hatten unerwünschte Zuschauer – keine gute Kombination, um in Ruhe ne Dose zu finden… Heute waren wir ziemlich zügig erfolgreich 🙂

Kleines Freudings im Urlaub: 1.000 gefundene Caches!  Eintausend! Woohoooooo! Ein bisschen taktisch gelegt, damit ich als 1.000 und zusätzlich neuen Cachetyp einen Virtual-Cache machen konnte. So langsam sollte ich echt mal überlegen, des beschden Blogverwalters „Ich bin BaWü-Cacher“-Fragebogen auszufüllen, denn darin gehts u. a auch um Statistik. Bisher dachte ich immer, Statistik interessiert mich nicht so wirklich – ha! Es wird eher schlimmer, je mehr Caches man findet…

Kleines, fast schon großes Aha-Dings im Urlaub: in Friedrichskoog-Spitze gibt es ein Informationszentrum zur Bohrinsel Mittelplate. Durch Zufall bin ich heute da rein und dachte, dass ich dort vielleicht rauskriege – für einen Earthcache, wie könnte es auch anders sein, wie groß der Salzstock ist, der unter Friedrichskoog-Büsum ist. Also den freundlichen Herrn gefragt, der mir das sehr genau sagen konnte und anhand einer PowerPoint-Folie auch zeigen und erläutern konnte. Dann fragte der plötzlich, wie badisch ich bin. „Wie badisch sind Sie eigentlich?“ – Ich so total verdattert: „Ich? Badisch?! Gar nicht! Ich bin a Neigschmeckte!“ – „Oha, schwäbisch!“ – „Na, ganz eigentlich bin ich sogar sächsisch.“ – „Ach was!“ (Wir sprachen dann noch kurz über Freiberg, die TU Bergakademie und meine damit verbundene „geologische Vorbelastung“, aus der er mein Interesse für die geologische Besonderheit des Salzstocks schloss 😉 )

Es kam raus, dass er mal in Freiburg gewohnt und gearbeitet hat und in Stuttgart einen Kollegen hatte, mit dem er sich in Balingen getroffen hat. Wir hatten hier im Ferienhaus übrigens bis gestern Nachbarn, die ein Balinger Kennzeichen hatten. Auf jeden Fall meinte der Informationsmensch, dass ich ja dann schon perfekt assimiliert bin, wenn man nicht mal mehr hört, dass ich aus Sachsen wäre, geschweige denn jahrelang auf der schwäbischen Alb gewohnt habe… Tja, die Welt ist ein Dorf, dass man sogar hier oben erkennt, wo ich her bin… Und ich hatte weder ein Schild um den Hals, noch habe ich mit dem Mann geredet, noch konnte er sehen, welches Kennzeichen mein Auto hat, gekannt haben wir uns sowieso nicht… Aber ich will gar nicht badenserisch sein! I will schwäbisch schwätze, wenn i könnt! Ich sollte mir mal wieder ein wenig Hänk Häberle reinziehen, wenn ich daheim bin…

Urlaub 2016-6

Heute war ein ganz entspannter Samstag. Ausschlafen, ein bisschen Zeit totschlagen, ne ehemalige Kollegin besuchen.

Vor einem Jahr ungefähr ist eine Kollegin in den hohen Norden gezogen, ein Dorf neben Wacken – genau DAS Wacken. Der Liebe wegen. Ein großer Verlust für unsere Firma. Als für mich feststand, dass wir hier oben Urlaub machen würden, habe ich sie natürlich angemailt, ob sie Zeit und Lust auf ein Treffen hätte. Logisch hatte sie! Ich habe mich sehr darüber gefreut! Und ne dreiviertel Stunde Fahrt ist hier oben nix. Das Wetter war auch toll.

Nach Kaffee und Kuchen waren sie und ihr Mann so erstaunt, dass wir noch nicht auf dem heiligen Acker waren, dass wir vor dem Abendessen noch nach Wacken gefahren sind. Keine 2km von ihrem Zuhause weg 🙂 Da wir beim Kaffee auch aufs Geocachen gekommen sind, wollten sie wissen, ob es in Wacken auch was zu finden gab – natürlich gab es das! Wir haben also in Wacken die Sandkuhle – die Wiege des Open Airs – begutachtet und schließlich noch die Pommesgabel – die Devil’s Horns – bestaunt. Man kann sich schwerlich vorstellen, dass hier auf – jetzt noch – grünen Wiesen kurzzeitig ca. 80.000 Menschen hausen und im Grunde eine Art Kleinstadt bauen. Krass!

Zum Abendessen führten uns die zwei Nordlichter nach Hochdonn an den Nord-Ostsee-Kanal aus. Vom Restaurant hat man den besten Blick – erste Reihe sozusagen – auf den Kanal und wenn man Pech hat, bleibt einem der Bissen im Hals stecken, wenn draußen ein Riiieeesenpott vorm Fenster vorbeigleitet 😀 Der Mann der Kollegin ist mal ein paar Jahre zur See gefahren und konnte uns einiges zu den Schiffen erzählen. War toll! Hier im Bild ist zum Beispiel ein Autofrachter zu sehen, erkennbar an der Ladeluke, die im Prinzip die Rampe ist.

In #hochdonn im #fährhaus essen und nen Riesenpott vorbeischwimmen sehen. #nok #nordostseekanal #urlaub

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Urlaub 2016-5

Heute also Helgoland. Da hab ich mich ja schon lange drauf gefreut!

Wir sind im Urlaub mit Wecker aufgestanden! Zu einer Zeit, wo ich mich sonst nochmal rumdrehe und dem frühen Vogel den mittleren Finger zeige. Heute mussten wir aufstehen! Nach Büsum gings ne dreiviertel Stunde übers platte Land, von Büsum aus gings mit dem Schiff nach Helgoland – und das Schiff würde nicht auf uns warten, soviel ist mal sicher.

Beim Einschiffen – einsteigen auf seemännisch 😉 – fing es an mit regnen. Naja, wir waren gut ausgerüstet: Fleecejacke, Überjacke, Schal, Regenschirm, Trekkingsandalen – ich habs voll drauf! Aber dann hätte ich schon mal keine nassen Schuhe und würde davon auch keine kalten Füße bekommen. Beim Laufen in Sandalen werden die Füße automatisch warm. Also, Regen beim Einschiffen. Das ging ungefähr noch bis ca. 5m aus dem Hafenbecken raus, dann hörte der Regen auf. Mir war dann nach Frischluft und ich suchte mir die Lee-Seite, da wars einfach angenehmer. Am Horizont konnte man ein paar Riesenpötte ausmachen. Die Bohrinsel konnte man auch erahnen. Ein paar Fischkutter waren noch unterwegs, kamen uns aber entgegen und waren vermutlich auf dem Rückweg.

Die knapp 2,5 Stunden Fahrt vergingen eher mühsam, was vermutlich daran lag, dass ich ein starkes Schlafbedürfnis verspürte. Trotz Kaffee am Morgen. Aber sieben Stunden Schlaf sind ja mal ein Witz! Die frische Luft jedoch ließ mich wachbleiben 😉

Vor Helgoland angekommen wurde es lustig: wir mussten umsteigen. Aus dem großen Kahn raus in kleinere Bootle – sogenannte Börteboote – die uns an Land bringen sollten. Hehe. Das Umsteigen war ne wackelige Angelegenheit, aber es standen pro Passagier vier kräftige Männer zur Verfügung, die allen halfen, sicher rüberzukommen. Das scheint grundsätzlich so gemacht zu werden, da man dieses „Ausbooten“ auch auf Postkarten zu sehen bekam. Interessant! Wieder was gelernt.

Auf der Insel dann kurz das Navi angeworfen, den ersten Cache anvisiert und prompt falsch gelaufen. Der Kompass rödelte und drehte wie verrückt und konnte sich nicht richtig entscheiden… Wir sind dann also erstmal oben rumgelaufen, weil die emporgestiegenen Treppen wieder runtersteigen, nur um dann doch wieder hochzuklettern, musste nicht sein – die zwei Caches am Ufer wollten wir dann auf dem Rückweg machen.  Der Lummenfelsen und die Lange Anna sind natürlich einen Earthcache wert. Jetzt muss ich nochmal nachlesen, meine Fotos begutachten und die Antworten zusammensuchen. Sollte kein Problem sein.

Auf dem Weg Richtung Hafen sind wir durch das Oberland gelaufen und haben viele nette kleine Häuser und Lokale gesehen, aber irgendwie hatte man immer die Zeit im Nacken… Grob gesagt: zwischen 12 und 15 Uhr hatte man zur freien Verfügung, dann sollte man sich wieder Richtung Kahn begeben – der würde nämlich nicht warten, wurde uns gesagt! Wieder unten angekommen, wollte ich noch die zwei Dosen suchen, dann ein Krabbenbrötchen futtern und dann noch kurz ausruhen. Hat so auch super geklappt! Zwischenzeitlich ist die Sonne rausgekommen, das Krabbenbrötchen war superlecker (ohne Mayo oder Remoulade) und die Füße waren dankbar für die Pause. Obwohl wir eigentlich keine großen Pläne hatten für den Urlaub, sind wir mal wieder ordentlich zu Fuß unterwegs! Ich staune jedes Mal 😉

Die Rückfahrt stand unter einem heißen Stern – die Sonne schien und gab alles! Als ob sie die vergangenen, eher durchwachsenen Tage wieder gutmachen wollen würde… Es war toll auf dem Schiff! Nachdem die Wetteraussichten für die vergangene Woche eher mau aussahen, war es vor Ort viel besser, als alle Wetterberichte zusammen! Und wenn ich mal nicht aus dem Urlaub wiederkommen und sogar braun geworden bin *hust* Am Hals, im Gesicht und auf den Armen. Ach, und auf den Füßen. Ich glaub, ich hatte seit ca. 4 Wochen keine festen Schuhe mehr an…

Schön wars auf jeden Fall, aber viel zu kurz! Beim nächsten Mal sollte man kleines Gepäck mitnehmen und eine Nacht bleiben. Dann hat man mehr Ruhe und kann mehr Fisch essen 😀 Und mehr die restlichen Caches finden. Wobei: den Turm hätten wir eh nicht machen können…

Urlaub 2016-4

Ich hab vergessen zu bloggen! Also nachgebloggt und zurückdatiert 😀

Der heutige Tag stand im Zeichen der Caches – irgendwie muss ich ja auf meine 1.000 Funde kommen! Ich sehe aber schon, ich muss ein wenig … äh … die Daten (die Datümmer meine ich hier) anpassen *hüstel*, da meine Nummer eintausend ein Virtual Cache sein soll, den es auf Helgoland gibt und den ich bisher noch nicht in meiner Milestone-Liste habe.

Als ich grad die heutigen Dosen loggen wollte, musste ich sehen, dass ein überschneller Reviewer eine Dose archiviert hat, die ich heute in echt, in live und in Farbe in Händen gehalten habe! Alter! Beschiss! Mein Punkt! Vor 4 Wochen – auf den Tag genau – hat dieser Reviewer die Dose deaktiviert, weil mehrere DNFs geloggt wurden. Blöderweise gab es aber in den vier Wochen bis zum heutigen Tage ganze sieben Fundlogs! Sieben! Und genau diese sieben waren auf dem ziemlich neu aussehenden Logstreifen, den ich heute auch signiert habe… Da hat möglicherweise der Owner die Dose ersetzt und keine Note gepostet, sodass  man im Zweifel nur an den Log hätte erkennen können, dass die Dose vorhanden ist! Ein Log schrieb auch genau das: Dose trotz Deaktivierung auffindbar! Manno! Mein Punkt, ey!

Ich hatte dem Mann die Tage mal erzählt, dass ich unser diesjähriges Urlaubsziel nicht nach strategisch geschickt und in großer Anzahl platzierten Caches ausgesucht habe, sondern wegen der Nähe zum Meer. Wir müssen immer mindestens ne dreiviertel Stunde irgendwohin fahren, um mehr als zwei Caches am Stück zu haben… Das ist ein bisschen nervig. Um den Diesel gehts mir dabei nicht mal. Aber um die Zeit… Naja. Nächstes Jahr mach ich das besser 😉 Der Mann möchte an die Ostsee. Mal sehen, was ich da machen kann 😀

Als wir am späten Nachmittag wieder im Häuschen waren – zwei Cacherunden zu jeweils knapp 5km forderten platte Füße und müde Beine – haben wir was gegessen und sind nochmal ins Watt gegangen. Eigentlich wollte ich ja nur einen der vielen Strandkörbe okkupieren, was mir ungefähr 5 Minuten gelungen ist, dann war ich hibbelig, suchte mir ein Stöckchen und spielte im Watt 🙂

Schabine mit Schuhen und Stöckchen in der Hand. #watt #wattspielereien #nordsee #urlaub #friedrichskoogspitze

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Das Bürstel, was wir uns am ersten Tag kaufen mussten, hat schon sehr gute Dienste geleistet! Die Füße sehen regelmäßig aus wie sau 😀

Urlaub 2016-3

Heute wollten wir nach Friedrichskoog zur Seehundstation und dann wieder einen Cache mitten im Wasser befreien. Als wir an der Station ankamen, haben wir gesehen, dass 40 Minuten später die Heulerfütterung sein sollte, also sind wir rein und haben uns ein wenig umgeschaut. Die Empfehlung „die Tür links, die Treppe hoch und im Seminarraum ans Fenster stellen, dann sehen Sie am besten“ wollten wir gern wahrnehmen. Viele andere auch 😉 Unter anderem zwei alte Schachteln, die mir ihren dicken Ärschen die Fenster blockierten und nicht mal Kinder rausschauen ließen – unglaublich! Allerdings mussten wir uns gar nicht mokieren, das haben schon genügend andere Besucher getan. Trotzdem frech, wie manche Leute sich benehmen, weil sie ja sonst was verpassen könnten… Als wir merkten, dass wir von den Fenstern aus nix sehen konnten, sind wir raus und zum Aussichtsturm – beste Entscheidung! Wir waren zwar ein bisschen weiter weg, aber hatten den besten Überblick – gewusst wie 😀

Danach dann auf zum Cache! Die Wegbeschreibung war schon ein wenig … äh … unpräzise? „… über den Deich, ein Stück über die Wiese, dann links runter zum Steinweg“ – joar. Wir haben zwar vom Aussichtsturm ungefähr gepeilt, wo wir lang müssen, aber vor Ort wars dann schon eher ein Zickzackkurs über die Wiese – weil: wie lang ist „ein Stück über die Wiese“? Nojo, macht nix, wir haben es geschafft und irgendwann meinte der Mann „Ach, guck, der Steinweg.“ Dann waren wir ja richtig und mussten ungefähr genauso lange geradeaus laufen, wie gestern auf dem Trischendamm. Der Steinweg heute war aber nur steinig und nicht asphaltiert – ich kam wir vor wie auf dem Giant’s Causeway in Nordirland 😀

An der Spitze angekommen, staunten wir erstmal, wie nah die Bohrinsel doch ist – faszinierend, immer noch, ne Bohrinsel! – wie schnell das Wasser ablief und wie es in der Ferne donnerte… Der Mann rettete die Dose für mich, ich trug mich ins Logbuch ein und ließ einen Reisenden da. Hoffentlich loggt den der nächste Finder ordentlich! Gestern habe ich einen TB gefunden, der wo ganz anders eingeloggt war und seit ca. 2 Monaten als verschollen galt… Manche scheinen es einfach nicht zu blicken. Dann sollten sie es lassen, meiner Meinung nach. Aber wer bin ich schon?!

Auf dem Rückweg fing es leicht an zu regnen, sodass wir von weiteren Caches absahen, ausnahmsweise 😉 Wir haben ja schließlich noch ein paar Tage. Aber bald werde ich meinen 1.000sten Fund loggen und der soll am Freitag auf Helgoland gemacht werden!

Hier oben ist es toll! Ein bisschen abgeschieden vielleicht, noch abgeschiedener als Norddeich vergangenes Jahr 😉 Dem kleinen Wlan-Chinesen hier im Haus kann man beim Arbeiten übrigens die Schuhe neu besohlen *schnauf* Das Internet ist so unglaublich lahmsam hier oben… Aber wir sind ja nicht wegen schnellem Wlan hierher gefahren, nech!?

Urlaub 2016-2

Die erste Nacht im fremden Bett lässt sich besser überstehen, wenn man das eigene Kopfkissen mitnimmt – alte Urlauberweisheit 😉 Der Mann und ich haben so Nackenkissen und die lassen sich gut im Koffer festschnallen, deswegen nehmen wir die immer mit auf Reisen. Die Matratze im Ferienbett war auch gut, sodass die erste Nacht sehr erholsam war.

Das Wetter heute Morgen sah sehr vielversprechend aus – die Sonne schien, entgegen aller Voraussagen und Wetterberichte. Also auf ans Meer, ans nichtvorhandene 😉 Watt steht immer auf dem Programm! Heute wollten wir allerdings erstmal den Trischendamm bezwingen: 2,2 km asphaltierter Dammweg ins Meer raus. Das Ziel: ein Cache – wie könnte es auch anders sein, an der Spitze des Dammes mitten im Meer – zumindest sah es auf der Karte so aus. Wie gesagt: das Wetter sah super aus! Je weiter wir jedoch auf dem Damm liefen, desto trüber wurde die Sicht – gut erkennbar an der Bohrinsel, die man irgendwann gar nicht mehr sah. Abgesoffen. In den Wolken 😀 Egal, wir sind nicht aus Zucker, wir hatten Jacken dabei und Regenschirme. Also weiter. Und natürlich waren wir erfolgreich! Allerdings mussten wir jetzt noch 2,2 km Rückweg hinter uns bringen. Im Regen.

Wieder vorn angekommen, zogen die Wolken schon wieder auf – es wurde zunehmend heller, der Regen weniger. Ich sagte zum Mann, dass ich auf jeden Fall noch im Watt manschen will, er kann auch heim laufen, wenns  ihm lieber ist. Ich blieb jedoch auch nicht lange, weil der Regen doch für feuchte Hosen und Jacken gesorgt hatte.

Als wir uns daheim kurz umgezogen hatten, mussten wir erstmal einkaufen fahren: meine Fußnägel sahen nach der ersten Wattrunde aus wie sau (und würden es mit jeder Matschrunde noch mehr sein) und was hatten wir daheim vergessen? Das Fußbürstle! Im nächstgrößeren Ort gabs einen Rossmann laut Internet – also nix wie hin. Um den Ort gabs noch zwei, drei, vier Caches, die wir fangen wollten, danach dann einkaufen – Getränke und Abendessen – und wieder heim.

Da sich die Sonne doch noch entschieden hat rauszugucken, schleppte ich den Mann nochmals ans immer noch nicht vorhandene Meer. Das Watt war trockener als heute Morgen und wir sind ne ganze Ecke drin rumgestakst – herrlich!

Der heutige Urlaubstag war sehr erholsam – genau das, was ich mir vorgenommen hatte.

Urlaub 2016-1

Urlaub! Nordsee! Meer! Oder eben kein Meer, je nachdem, wann man grad rausguckt 🙂

Wir sind heute Morgen um 7:30 Uhr oder so knapp davor gestartet, das Navi verkündete 930 km zurückzulegende Wegstrecke. Der Kofferraum war voll – wie immer mit 2 Koffern und einer Kiste mit Kruscht, den man im Urlaub im Ferienhaus so brauchen kann, u. a. eine Kaffeemaschine. Eigener, wohlschmeckender Kaffee ist Gold wert. Dass ich sowas mal sagen würde, hätte mir vor 10 Jahren mal jemand sagen sollen…

Das Wetter war eigentlich gutes Reisewetter: keine Sonne, die blenden könnte, ein bisschen Nieselregen, der sich aber grad verzogen hatte. Na, denn man tau, nech!? Unterwegs durchfuhren wir diverse Wetterzonen: Sonnenschein, Regen, Sonnenschein, Starkregen, Sonnenschein, EXTREMER STARKREGEN! Alter! Von jetzt auf gleich konnte man nix mehr sehen. Vorsichtig runterbremsen, nach rechts fahren, sodass man notfalls anhalten könnte, und langsam weiter. Bei extremem Guss mit 50 über die Autobahn schleichen – muss nicht unbedingt wieder sein… Man konnte den Vordermann nur noch tastend erahnen.

Kurz vor 5 sind wir dann in Friedrichskoog angekommen. Neuneinhalb Stunden später. Was für ein Ritt! Zugegeben: Ich bin ein strenger Autofahrer. Ich hatte auch einen strengen Lehrer 😉 Ich will ankommen. In dem Fall ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel. Es gab aber trotzdem drei Päuschen: da wurde kurz der Tank aufgefüllt, die Blase entleert und weiter gings. Waren jeweils vielleicht so 10 Minuten. Der Mann war heute ein sehr verträglicher Beifahrer: hat geschlafen oder gelesen 😉

Das erste Cachelein haben wir heute auch schon gefunden, den ersten Earthcache begutachtet, allerdings muss ich mir den nochmal zu Gemüte führen. Irgendwas mit peilen o.O

Mal schauen, was das Wetter morgen macht… Und was das Meer macht – ich will im Watt waten!

Content-Stöckchen

Es geistert gerade wieder ein Fragenstöckchen durch die Blogwelt. Und ich bin mal so frei und suche mir nicht nur 10 oder 11 Fragen raus, sondern die, die ich beantworten möchte. Weil ich schon immer mal meine Meinung dazu kundtun wollte 😉

  • Wenn Du den Rest Deines Lebens nur noch ein Outfit tragen dürftest, was wäre das?

Hm, mein erster Gedanke war: Sommer oder Winter? Daheim oder auf Arbeit? Naja, egal. Ich würde aber eine weiße Bluse oder Tunika tragen, ein weißes Basic-Shirt, meine üblichen Hosen – eine Carhartt Cargohose, Farbe egal. An den Füßen hätte ich baumwollene, weiße (oder rosa) Quartersocks von Puma und Trekkingschuhe von Salomon. Ich hätte außerdem noch eine Fleecejacke an und evtl. noch eine Überjacke (von diesen 2-in-1-Jacken) dabei. Falls es regnet 😉 Wenn ich für wärmere Tage noch eine alternative Fußbekleidung dabeihaben dürfte, dann wären das Zehentrenner-Sandalen. Ansonsten barfuß. (Worauf ich übrigens nie im Leben, niemals, never EVER verzichten würde, ist ein BH. Da scheiden sich ja auch die Geister, wenn ich das manchmal so in den Weiten des bloggenden Internetzes verfolge…)

  • Was ist Dein Lieblingsverkehrsmittel?

Auto. Ich war jahrelang – ungefähr 6 Jahre – Pendler. Ich habe aufm Dorf mit einer Bedarfshaltestelle für Regionalzüge gewohnt, wo in der Woche 2x die Stunde ein Zug kam. Am Samstag kam der nur noch 1x pro Stunde und an Sonn- und Feiertagen nur alle zwei Stunden. Ich musste auf meinem Weg zur Arbeit einmal umsteigen. Je nach Fahrplanänderung war die Umsteigezeit reichlich – nämlich ca. 15 Minuten – oder knapp – nämlich nur ca. 5 Minuten. Wenn also die Bahn vom Dorf in die erste Stadt Verspätung hatte, konnte es knapp werden mit dem Zug in die nächste Kleinstadt. Abends dann das gleiche Drama: Wenn ich Spätschicht hatte, fuhren die Züge nur noch selten, sodass ich ca. 1,5 Std. für den Heimweg brauchte, der morgens im Idealfall ca. 42 Minuten dauerte…

Dann gab es Jahre in denen ich der Deutschen Bahn immer mal wieder eine Chance geben wollte, die sie dann aber glorreich verkackte – irgendwas ist ja immer. Aus dem Grund würde ich nie mehr nicht im Leben auf mein großes, dickes, weißes Auto verzichten wollen. Und wenn ich dafür nur noch trocken Brot und Wasser essen dürfte. Egal. Auto. Punkt. Und wegen Stau und Baustellen und Schleichern und Lichthupendränglern – egal, ich hab Geld für Diesel, ich habs trocken, ich hab Musik.

  • Morgens oder abends duschen?

Auch so ne Frage an der sich die Geister scheiden. Für mich gibts da gar keine Frage: Ich bin ein Abendduscher. Ich möchte nicht in mein Bett steigen und dort den ganzen Tagesschlonz abwischen: Schweiß, Staub, Pollen, Stinkefüße. Bäh. Jaja, das Argument, dass man nachts bis zu trölfzig Liter Schweiß rausschwitzt, habe ich zur Kenntnis genommen. Und wenn mir morgens nach duschen ist, vor allem, wenns im Sommer nachts genauso schwül war, wie tagsüber, dann dusche ich geschwind auch mal morgens. Das bringt dann aber schon meinen Rhythmus durcheinander 😀

  • Süß oder herzhaft – welcher Frühstückstyp bist Du?

Sowohl als auch. Ent oder weder. In der Woche gibts nur oder, nämlich Milchkaffee und Internetz, ca. ne halbe Stunde. Am Wochenende gibts Frühstück, weil der Mann sonst vom Stängel fällt. Der braucht geregelte Mahlzeiten. Mir ist das egal. Ich bin ein total unregelmäßiger Esser. Ich brauch auch abends nix. Auch keine Knabbersachen. Auch wenn ich nicht so aussehe, aber da wären wir beim Thema unregelmäßig… Ähm, wo waren wir?! Ach ja, Frühstück. Es gibt 4 – 5 Scheiben Toastbrot, je nach Gusto. 2 Scheiben mit Marmelade oder Honig oder Nutella oder Nutella mit Marmelade und natürlich Butter – unter Nutella gehört übrigens Butter! – und 2 Scheiben mit Wurst und/oder Käse. Und zu jeder Scheibe ein Ei. Wenn dann noch was reinpasst, gibts vielleicht die 5. Scheibe Toastbrot mit Butter. Oder süß. Oder herzhaft. Manchmal gibts auch ein Stück Kuchen morgens. So wie heute. Dann gibts halt weniger Toastbrot. Und kein Ei.

  • Spielst Du ein Instrument? Wenn ja, welches?

Ich spiele kein Instrument. Nie gelernt. Irgendwann habe ich mir mal gewünscht, dass ich Klavier spielen könnte. Mir gefallen die schwarz-weißen Tasten, der elegante Schwung eines Flügels, der glänzende Lack, Klavierstücke von Chopin. Leider kann ich keine Noten lesen, obwohl man mir schon sagte, dass ich zum Klavierspielen nicht unbedingt Noten lesen können müsste… Lernen werde ich beides wohl trotzdem nie. Aber ich kann blind 10-Finger tippen. Gerade auf schwarzen Tasten mit weißen Buchstaben. Kommt zwar keine Musik raus, geht aber auch 🙂

  • Wieviele Paar Schuhe besitzt Du?

Ich behaupte ja immer von mir, dass ich keine „richtige“ Frau bin, weil ich keinen Schuh- oder Handtaschentick habe. Ich habe: 1 Paar Wanderschuhe, 1 Paar Cacheschuhe, 1 Paar Sneaker, 1 Paar „Arbeitsschuhe“ (im Wechsel mit den Sneakers), 1 Paar Trekking-Cachesandalen, 1 Paar Birkenstock-Zehentrennersandalen, 1 Paar „Arbeits“-Trekkingsandalen (im Wechsel mit den Birkenstocks), 1 Paar Barfußschuhe, 1 Paar Hausschuhe. Und dann habe ich noch die Reserveschuhe. Ich bin ein Doppel- und Dreifachkäufer. Wenn ich Schuhe oder Klamotten habe, die mir gefallen und die so gut sitzen, dass es extrem ärgerlich wäre, wenn es kaputt geht und ich mir was neues suchen müsste, dann habe ich mir das in mehrfacher Ausführung angeschafft: Puma Speedcat-Sneaker zum Beispiel, Salomon-Trekkingschuhe, Teva-Trekkingsandalen, Birkenstock-Zehentrenner, Tuniken, Hosen, Socken, BHs und Unterhosen. Ich sehe also möglicherweise jeden Tag gleich angezogen aus, trotzdem sind es zwar die gleichen Sachen, nur eben in mehrfacher Ausführung. Und frisch gewaschen.

  • Womit telefonierst Du mehr – Festnetz oder Handy?

Ich bin so ein typischer Festnetztelefonierer. Ich habe – seit ich vor 15 Jahren daheim ausgezogen bin – immer darauf geachtet, dass ich einen Festnetzanschluss habe, mit dem ich billig oder flat telefonieren kann. Ich hatte sogar mal einen VoIP-Anschluss von QSC, als das noch nicht Gang und Gäbe war. Vor ca. vier oder fünf Jahren habe ich meinen Vodafone-Handyvertrag gekündigt, weil ich – für meine Begriffe – viel zu viel gezahlt habe für etwas, das ich nie im Monat ausgenutzt habe – und ich spreche hier nicht nur von 100 Frei-SMS. Den Monatsbetrag war es mir nicht wert und Vodafone wollte mir nur noch teurere Verträge aufschwatzen, was ich nie im Leben und Monat ausgenutzt hätte! Ich bin damals zu O2 gewechselt – keine Kommentare bitte – da gab es noch O2 O – keine Grundgebühr, es wird nur das abgerechnet, was man verbraucht an Telefonminuten oder SMS. Ich habe meine Rufnummer mitgenommen und noch einen Internettarif für 10 Euro pro Monat dazugebucht. Beste Entscheidung! Mittlerweile gibts das aber so gar nicht mehr, habe ich letztens mal gesehen… Und stundenlange Telefonate führe ich immer noch von Festnetz auf Festnetz 😉

  • Meer oder Berge?

Beides. Jedes Jahr. Also fast jedes Jahr. Es geht im Frühjahr/Frühsommer immer ans Meer. Immer. Ostsee oder Nordsee. Bevorzugt Nordsee. Wegen des Watts. Und wegen der Leuchttürme. Und weil die Küste flacher und smoother ist – mir fehlt grad das richtige Wort. Die Ostseeküste ist schroffer und steiler. Da wird der Vergleich vielleicht klarer. Im Herbst fahren wir meist nochmal für eine Woche in die Berge. Weil Berge. Krass! Diesen Herbst gehts aber nach Berlin. Keine Berge, aber egal. Dafür Sightseeing und BlueManGroup 🙂 Hier am Bodensee haben wir übrigens Meer und Berge: das Schwäbische Meer und die Alpen.

  • Haus oder Wohnung?

Es sollte eher heißen: Miete oder Eigentum? Eindeutig Miete. Ich möchte mir keinen Klotz ans Bein binden. Ob Haus oder Wohnung wäre dann egal. Wobei: ich wollte kein Haus mit vier Etagen, wo ich dann nur auf der Treppe unterwegs bin… Schön wäre aber Balkon oder Terrasse, etwas, das wir momentan  nicht haben. Was nicht ist, kann aber noch werden… Irgendwann vielleicht.

  • Delegieren oder selber machen?

Im Geschäft: selber machen. Dann weiß ich, dass es richtig wird und so, wie ich mir das vorstelle. Delegieren nur mit allergenauesten Anweisungen und im Endeffekt der Erkenntnis, dass selber machen besser gewesen wäre. Daheim jedoch Arbeitsteilung und immer wieder die Erkenntnis, dass selber machen zwar besser gewesen wäre, aber ich ja sonst alles allein machen müsste 😉 Kompromisse und so.

  • Offline-Urlaub: „Bwaahaha, nee!!!“ oder „Oh, ja, endlich!!!“

Eher so ne Mischung aus „Boah, ja, nee, endlich!“ Ich denke, dass es in den ersten ein oder zwei Tagen am schwierigsten sein wird, sich dann aber ziemlich schnell entspannt. Blöd nur, dass man fürs Geocachen ja online sein muss, um diese doofen Plastedosen zu finden! Naja, wobei: Pocket-Query aufs GPS bzw. mehrere und bis bald im Wald! So richtig vorstellen kann ichs mir aber nicht… Wobei: ich könnte ne Tageszeitung kaufen, um informiert zu sein. Nur sind dann einige informierter als ich. Dann hinke ich ja hinterher. Geht gar nicht! Schwierig… Aber so ne Woche allein in der schwedischen Wildnis, den Kindle voller Bücher, der Wald voller Dosen – passt. Fühlt sich grad gut an.

  • Welches Buch lesen Sie gerade?

Küstenmorde von Nina Ohlandt. Aufm Kindle.

  • Und wie ist das?

Joar. Ich hab jetzt so ca. 20%. (Sorry, keine Seitenangabe. Aber bei ca. 512 Gesamtseiten kann man sich das ja ausrechnen.) Es spielt auf Amrum. War ich schon. Es laufen grad zwei Handlungsstränge – das macht mich ja schon kirre. Wenn ich zu schnell lese (ich wollt nicht schreiben unaufmerksam), dann muss ich manchmal nochmal zurück“blättern“, um die Kurve zu kriegen… Mal schauen, wie es weiterläuft. Aber nachdem ich so viele Schnülzchen und Liebesromane gelesen habe, wollte ich mal wieder nen Krimi haben. Vielleicht hat mich der Leuchtturm vom Cover mehr angemacht, als der Inhalt… Bin halt doch manchmal son Verpackungsopfer 😉

  • Wann haben Sie zuletzt laut gelacht?

Gestern.

  • Worüber?

Über ein Video, was irgendjemand meiner Freunde bei Facebook geliked und kommentiert hat „Liege vor Lachen am Boden!“ Musste ich natürlich anschauen. Mit Ton wars besser. (Ich muss schon wieder lachen allein von der Erinnerung an das Video 🙂 ) In dem Video hat jemand ne Dose Surströmming geöffnet – denke ich zumindest, oder es war isländischer fermentierter Hai – und musste dabei Würgegeräusche machen. Diese Würgegeräusche! Hammer! (Ja, mein Humorniveau ist gewöhnungsbedürftig 😀 ) Ich würde zwar grundsätzlich auch mal Surströmming probieren, aber vermutlich würde mich auch schon der Geruch abschrecken…

  • Netflix oder Buch?

Amazon Prime 😀 Und Kindle. Also nicht gleichzeitig. Wobei das Glotzofon momentan eher  unbetreut bleibt, dafür der Kindle umso intensiver bespaßt wird. Das ändert sich aber auch… Im Winter gibts tendenziell mehr Serien (seltener: Filme). Zur Zeit aber viel Leserei.

  • Wahrheit oder Pflicht?

Aus aktuellem Anlass: Wahrheit. Immer. Auch wenn das Gegenüber nicht damit umgehen kann. Aber mir gehts besser, weil ich mich nicht verbiegen oder um den heißen Brei drumrum reden muss oder nicht so sein darf, wie ich eigentlich bin… Deswegen Wahrheit. Auch wenns unangenehm ist.

Heimaturlaub 2016

Es ist mal wieder Heimaturlaubzeit 🙂

Der Onkel hatte schon länger angekündigt, dass er im April seinen 60. Geburtstag feiern wollen würde und so habe ich mir das Wochenende freigehalten – zum Glück lag es außerhalb der Osterzeit. Die Tage drumherum wollte ich meine Eltern noch ein bisschen mit meiner Anwesenheit beehren, mich mit meinem Vater über Plastikdosen austauschen und natürlich selbst auch wieder ein paar von den Dingern suchen. Ein paar Earthcaches standen zur Bearbeitung an, ein paar Tradis sowieso, der Rest würde sich zeigen…

Vergangenen Donnerstag bin ich dann also Richtung Osten aufgebrochen und habe während einer wohlverdienten kurzen Pause an der Autobahn, um menschlichen Bedürfnissen ihren freien Lauf zu lassen, einen – wie könnte es anders sein – Rastplatzcache mitgenommen. Hat mir einen weiteren Strahl der 360° Deutschland-Challenge gesichert 😉 Den Rest der Strecke habe ich dann in einem Rutsch absolviert, weil ich morgens schon zwischen Böblingen und Sindelfingen in einem nicht nachvollziehbaren Stau stand, der mich ne dreiviertel Stunde Zeit und Nerven gekostet hat: man ist noch keine 200km gefahren und steht schon – oarrrr!

Am Donnerstagabend dann, nach dem im Thermomix zubereiteten Abendessen *mihihihi*, wollte ich nochmal ne Runde raus. Nach sechseinhalb Stunden Autofahrt war mir noch nach Bewegung, ein bisschen die Bergstadt erkunden, schauen, was sich so getan hat und *huuuust* cachen natürlich. Mittlerweile hat jeder normale Spaziergang einen Hintergrund! Die im Stadtpark versteckte Dose war mit ein bisschen Körpereinsatz zu finden. Daheim hätte ich den Mann suchen lassen, hier habe ich mich heroisch selbst geopfert. Keine nassen Füße bekommen! Auf dem weiteren Weg dann eine Teilinfo für einen Earthcache eingesammelt, für den Rest hatte ich mir vorgenommen meinen Vater zu interviewen. Mein Freund Google war da leider auch nicht sehr aufschlussreich…

Noch ne Feierabendrunde #geocaching in #Freiberg. #Urlaub #Sachsen

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Am Freitag dann erstmal die Oma und den Opa besucht. Frecherweise hatte ich mich am Wochenende vorher gleich mal zum Mittagessen eingeladen 😉 Nee, ich glaub, das war nicht frech. Die Oma hat sich gefreut! Wie Omas halt so sind, ne?! Kaffeetrinken und leckeren Kuchen vom regionalen Feinbäcker – ein Wort, dass ich schon eeeewig nicht mehr gehört habe – habe ich dann auch noch mitgenommen und bin danach wieder heim. Meine erste Schule – Grundschule gabs in der DDR nicht, das war immer eine Polytechnische Oberschule von der 1. bis zur 10. Klasse – hatte nach einer längeren Renovierungs- und Sanierungsphase Tag der offenen Tür und ein nachgeholtes 30jähriges Jubiläum – Wahnsinn! Außerdem wollten wir auch einfach mal neugierig gucken gehen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt! Wir haben viel bekannte Lehrergesichter gesehen: „Guck mal, das ist die und die. Und die da hieß irgendwas mit H..“ und auch die Räume waren ähnlich aufgeteilt und strukturiert wie damals. Nur dass es nur noch eine Grundschule ist und die ehemaligen Fachkabinette eben keine Fachkabinette mehr sind – nojo.

Nach dem Besuch in der alten neuen Schule haben wir noch die finale Station des örtlichen Tierparkmultis besucht, für die wir am Tag vorher die nötigen Infos gesammelt hatten, dann aber beim Rechnen feststellen mussten, dass 4 Hände doch nicht ganz ausreichten, um Handy, Stift, Papier und Hirn in Schach zu halten… Hab ich halt daheim alles nochmal in Ruhe nachrechnen müssen. Weiß ich aber von mir und macht mir nix aus, solange noch genügend Zeit vorhanden ist 😀 Schlussendlich waren wir selbstverfreilich erfolgreich. Und natürlich hätte man das auch direkt vor Ort richtig ausrechnen können, wenn man richtig gerechnet hätte… Egal, da fragt eh keiner mehr nach 😉

Am Samstagvormittag, bevor es zur großen Geburtstagssause nach Zwickau gehen sollte, war noch ein bisschen Zeit und so habe ich mich an die Informationszusammensammelung für zwei Earthcaches gemacht. Die Outdoorteile waren schon erledigt, allerdings mussten die Fragen noch beantwortet werden. Der Cache am Geologischen Landesamt hat mich ne Menge Hirnschmalz gekostet – der war mal richtig anspruchsvoll! Aber man soll ja auch noch ein bisschen was lernen, nech?! Und nur so Popelfragen beantworten muss auch nicht sein… (Ich bring noch ne blaue Schleife vorbei bei Gelegenheit, liegt vielleicht auch daran, dass der Owner auf meine Mail mit den Antworten ein „Alles richtig. Super!“ zurückgeschrieben hat 😉 )

Die gestrige Geburtstagsfeier ging los mit einer Domführung im Zwickauer Dom. Leider nicht ganz so imposant wie der Freiberger Dom, aber auch interessant. Jeder Ort und jede Kirche hat nun mal so ihre Besonderheiten. Nach kleinem Sektempfang kam der offizielle Teil: Geschenkübergabe und Einlaufen der illustren Gästeschar 😉 Nee, alles gut. Essen gab es erst ziemlich spät durch verspätete Fertigstellung beim Aufbau und Rede und erstem Programmpunkt. Bevor aber alle vom Stuhl fielen, kam die Suppe und das Buffet wurde eröffnet. Für ein Essensbild hat es mir leider nicht gereicht, bzw. war es mir peinlich, mein Essen vor allen zu fotografieren, weil ich dann hätte erklären und weit ausholen müssen – ältere Leute und so 😉

Das heutige Essensbild 😂 #Lecker wars! #geburtstagsfeier #onkelchen #Urlaub #sachsen #Zwickau #abendessen

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Der Abend schritt fort, die Gästeschar verlief sich, die Gespräche wurden persönlicher und zack hat man festgestellt, dass der Mann der Cousine bei einem Systemhaus arbeitet und man einen gemeinsamen Chef (er) und Bekannten (ich) hat 🙂 Die Welt ist ein Dorf – es bewahrheitet sich immer wieder! So herrlich. Und ehrlich gesagt könnte ich immer noch lachen und kopfschütteln über diesen Zufall. Echt witzig 😀

Heute Mittag sind dann die restlichen weiter Angereisten wieder in alle Richtungen davongestoben, nicht ohne sich noch für ein Wiedersehen zu verabreden: „Bis in 10 Jahre dann!“

Um daheim dann nicht vor Müdigkeit ins Bett zu fallen, sind wir voller Tatendrang zu einer Cacherunde aufgebrochen. Doch nach einer nicht gefundenen Dose, einsetzendem Regen, rapide sinkenden Temperaturen und einer unter vollem Körpereinsatz erkletterten Dose, die mit moosverschmierten Hosen und einer ebenso grünschimmernden Jacke endete – ein Hoch auf die Rolle blaue Müllsäcke im Kofferraum, die im Fall des Falles als Sitzschutz herhalten müssen – traten wir den Heimweg an und waren froh um diese Entscheidung. Halbe Sissi-Cacher also 😉

Heut Abend habe ich noch ein paar Rätselcaches erraten und errechnet – ich mausere mich doch noch zum Rätselheld, ne?! – sodass ich morgen einen hoffentlich dreifachen Finalbesuch machen kann, sonst muss ich wohl oder übel frustshoppen gehen 😀 Einkaufen im Osten ist immer sehr erinnerungslastig angesichts der vielen anderen Produkte in den Regalen: Komet, Halloren, Nudossi, Viba, … Zum Glück ist der Kofferraum groß genug, um möglichst viele Ostprodukte für den Export in den Westen aufzunehmen *harhar*

 

Dreckswettercache

Das scheint sich jetzt ne neue Mode zu werden bei mir – irgendwo was schreiben und dann feststellen, dass es sich im Blog auch gut machen könnte 😉 Aber so kommt das Blögchen wenigstens auch wieder mal ein bisschen zu Inhalt und die Leser zu Lesestoff.

Ich kopiere hier wieder einen Text rein, bei dem ich zwar die Absätze sehe, die es dann aber vermutlich wieder nicht anzeigt:

Ha! Ich bin noch unter den ersten zehn 😉

Am vergangenen Sonntag machten wir uns bei echtem Dreckswetter auf den Weg Richtung Konschdanz, um den neuen Wherigo zu machen. Cartridge aufs Handy geladen, Cachetäsch gepackt, noch ein Regenpfützenstartparkplatzfoto gemacht und los gings.

Die erste Fahranweisung war noch super zu lesen, der Weg auch glasklar, aber dann … nix mehr!? Hä? Hallo? Akku noch voll, Internetverbindung super [der geneigte Cacher oder Leser wird hier hoffentlich ins Stutzen kommen?!], aber keine weiteren Anweisungen? Dat kann nisch sein. Also im Kreis gefahren, mal hier und mal da abgebogen, das Handy ohne Cartridge, dafür mit Kompass zu Hilfe genommen und … immer noch nüscht.

Irgendwann drückte ich ein bisschen aufm Display rum und erkannte, dass da blaue Balken leuchten können bei Standort und Kompass. Dann endlich ein erlösendes Piepen und ein sanftes Vibrieren – aaaahhhhh! Das GPS war aus *hüstel* Wer kann auch ahnen, dass man das per Hand anschalten muss?! (Ich hoffe, ich kann mir dieses Detail bis zum nächsten WIG merken…)

Also zurück zum Startparkplatz, dann gings los. Hierhin, dahin, dorthin, gucken, zählen, aufpassen, abbiegen, anhalten, zählen, rechnen, überlegen, umdrehen, zurückfahren, wenden, nachschauen. Herrlich! Multitasking vom Feinsten. Bis wir alle Aufgaben gelöst hatten und das finale Inventory angezeigt wurde – der Geochecker, die Formel und ein Code, um online auf bei wherigo zu loggen – war eine knappe Stunde rum. Macht nüscht, andere haben es in kürzerer Zeit geschafft, aber es war lustig und kurzweilig! Nur das was jetzt kam, hat mir wieder graue Haare wachsen lassen… Wir sind dann nach Hause gefahren, weil mir das ne Ecke zu kompliziert war – die E-te Wurzel aus O, eckige Klammer, Punkt- und Strichrechnung – und ich das nicht am Straßenrand bei laufendem Motor machen wollte…

Weil ich dann irgendwelche komischen Zahlen raushatte – eine vierstellige Zahl, wo eigentlich nur eine dreistellige stehen sollte die 6. Wurzel aus 27, die laut Onlinerechner wohl 1 sein könnte, aber irgendwie doch unwahrscheinlich war – musste der Owner herhalten und meinen quengelnden Fragen Rede und Antwort stehen. Noch ein bisschen korrigieren und hin- und herrechnen und das erlösende „Jetzt passts!“ kam 🙂

Heute dann ein paar Minuten früher Feierabend gemacht – zum Glück ist es jetzt wieder länger hell – den Mann Richtung Final fahren lassen und die Dose gefunden. (Man stelle sich an dieser Stelle ein strahlendes Grinsen und hibbelnde Freude vor.)

Für diese absolut geniale Idee, die tolle Umsetzung und den Spaß, den wir dabei hatten, gibts eine blaue Schleife von mir 🙂

TFTC

Gerade das #Final vom #dreckswettercache geloggt. Geiler Shice! #Konstanz #geocaching #wherigo

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Mit TFTC lasse ich jeden meiner Logeinträge enden.

Das mit der UV-Lampe (siehe Listing) hatte sich mir auf der Fahrt leider nicht erschlossen. Die Nachfrage beim Owner ergab, dass wir das bei einer Station unterwegs hätten nutzen müssen… Wir wunderten uns zwar über die uneindeutigen Regentropfen, die es zu zählen galt, aber dass wir die Tafel hätten anfunzeln müssen, auf die Idee sind wir nicht gekommen 😉 Wenn ich allerdings sehe, dass meine Vorlogger weit mehr als 1.000, 4.000, 6.000 oder gar 11.000 Funde haben, dann bin ich ja schon so ein klitzekleines bisschen stolz auf mich und das mit der Lampe verbuchen wir unter Erfahrung und funzeln in Zukunft öfter damit rum 😀