Über Sabine

Blauaugenhaberin, Blondesträhnenhaberin, Buchhändlerin a. D., Büchersäuferin a. D., Bodenseeliebhaberin, Blumengießerin, Bloggerin, Barfußläuferin, Strickerin, Lovefilmguckerin, Instagramuserin, Schwergewichtin, Saftschorletrinkerin, Ostdeutschländerin, Neig'schmeckte ohne in, Vertriebsassistentin, Fordfahrerin, VfB-Fannin, iPhonehaberin, HTC-auchhaberin, Sissi-Cacherin, Ostsee- und Nordseemögerin, Leuchtturmliebhaberin,

Erinnerungen

Im Januar hatte ich einen Urlaub der besonderen Art.

Der Herzmann wollte mir zeigen, dass auch ein Urlaub mit Sonne, Strand und Palmen schön sein kann. Unser Ziel sollte Curacao sein. Im August wurde diese Reise dann Opfer der Air Berlin-Insolvenz… 🙄 Da aber der Urlaub schon lange eingereicht war und die Vorfreude auf Sonne-Strand-und-Palmen eindeutig vorhanden war – mit Skepsis zwar, aber eindeutig vorhanden – suchte er sich Mauritius aus.

Wir sind also im tiefsten Winter, im schmuddeligen Januar von Zürich über Amsterdam nach Mauritius geflogen. Von 4°C und Schneeregen nach 28°C und 100% Luftfeuchtigkeit 🤪 Beim Aussteigen aus dem Flieger dachte ich noch, dass die Triebwerke aber ne ganz schöne Hitze abstrahlen nach dem 10 Stunden-Flug… Und dann traf mich das feucht-warme Handtuch mit voller Wucht und klatschte mir mit Anlauf an die Stirn: „Herzlich willkommen auf Mauritius, Schabine!“ 😆

Schon beim Anflug auf die Insel hab ich gestaunt, wie schön grün hier alles war! Und als wir dann gehört haben, dass es die Woche vorher fast ununterbrochen geregnet hatte, dazu das wunderbar warme Wetter – super Gewächshausatmosphäre!

Unser Fahrer vom Flughafen Plaine Magnien nach Trou d’Eau Douce hat noch nie Schnee gesehen! Er weiß, dass es das gibt, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass wir bei 4°C und Schneeregen losgeflogen sind…

Das Hotel war eine richtig schöne Parkanlage mit einem Haupthaus und mehreren Bungalowhäusern. Zum Meer konnte man durch den Garten gehen, zwei Treppen runter, zack am Strand. Und ganz verzückt und sicherlich debil grinsend hab ich dann zum ersten Mal im Indischen Ozean gestanden und ließ mir das püschwarme Wasser um die Füße spülen.

Da wir natüüüüüürlich auch cachen wollten auf Mauritius haben wir uns zu Fuß zu einem Strandspaziergang aufgemacht und haben uns trotz Sonnencreme mit LSF50 ein bisschen Farbe geholt.

Wir hatten zwei Tage einen Mietwagen, was auch spannend war, da die Mauritier auf der falschen Straßenseite fahren 😀 Das hab ich dem Herzmann überlassen und habe mich mit Navigation beschäftigt. Es riefen immerhin ein paar Caches 😉

Der Botanische Garten in Pamplemousse war toll! Schön grün. Im Süden beim Le Morne war es auch schön, aber der nördlichste Zipfel der Insel hat mich eher angesprochen.

Wir waren heute in den Pampelmusengärten 😆 Die Botanischen Gärten von Pamplemousse. Wir haben einen Leberwurschtbaum gesehen, Ingwerwurzel, Nelkenbäume, Zimtbäume, Blutbäume, Jackfruchtbäume, Riesenbambus, Seerosen, Lotusblumen, Eukalyptusbäume, Flughunde an Bäumen. Der Guide war voll cool, der könnte zwischen italienisch, französisch, englisch, deutsch und nem bisschen russisch switchen. Herrlich! Den Leberwurschtbaum hat er auch wirklich mit sch gesprochen 😁 Nelkenblüten und Eukalyptusholz hat er uns zum Schnuppern gegeben. Den Lotuseffekt hat er vorgeführt, am Riesenbambus hat er geklopft und es gibt Palmen, die wachsen ca. 60 Jahre, dann blühen sie genau einmal, kriegen noch Früchte und dann sterben die… Jackfrüchte sind bis zu 2kg genießbar, bis 20kg stinken die, wären aber sehr süß 😎 #pamplemousse #sirseewoosagurramgoolambotanicalgarden #mauritius #indischerozean #urlaub #botanischergarten

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Was wir so nicht bestellt hatten: den Zyklon Berguitta… Hat den aber nicht interessiert, der hat die Insel für ca. 3 Tage in Ausnahmezustand versetzt und wir waren dabei! Eher mittendrin statt nur dabei! Aber es ging glimpflich aus. Nur der Wind hat mir zu schaffen gemacht…

Was wir so auch nicht bestellt haben: Flug gecancelt am Abreisetag… Wir haben sozusagen noch einen zusätzlichen Tag auf der Insel gewonnen. Yeah! Nicht. Das Hotel war zwar toll – 4 Sterne immerhin – aber leider nicht am Strand. Seelisch und moralisch war ich schon auf Heimreise eingestellt und dieses schwülwarme Wetter hat mir eh gereicht, aber was willste machen?! Keine Crew, kein Heimflug.

Alles in allem war der Urlaub schon schön, viel zu warm, zu schwül und zu stürmisch, dadurch war das Meer nur zwei von 6 Tagen hübsch still und türkisblau – diese Farbe! Dieses unglaubliche türkisblau! 😍 Ich muss jetzt sicherlich nicht jedes Jahr einen Sonne-Strand-und-Palmen-Urlaub haben, dazu bin ich zu sehr der Frühlings- und Herbsttyp mit eher angenehmen 20 Grad. Aber da wir ja sozusagen um Curacao gebracht wurden aus widrigen wirtschaftlichen Gründen, möchte ich schon noch mal nach dahin.

Ich hätte mir nie vorstellen können, dass mir diese Art von Urlaub – wobei wir ja nicht nur am Strand oder am Pool rumgehangen sind – gefallen könnte… Aber so mit Abstand betrachtet und zurückerinnert, war das sicherlich ein Abenteuer, aber ein schönes.

Jahresfutterfotorückblick

So Rückblicke sind echt nicht schlecht… Man erinnert sich einfach nochmal an Sachen und Situationen.

Grad als ich anfangen wollte, dachte ich, dass ich doch schon mal so einen Futterfotorückblick gemacht habe?! Habe ich wirklich! Allerdings war das schon 2014! Zweitausendvierzehn! Im Dezember. Ganz schön lange her… Zeit, für einen neuen Futterfotorückblick 😉

Januar

Das ganze Jahr stand im Zeichen der Ossikost. Das äußerte sich in wiederholtem Genuss von Spinat mit Ei, Kartoffeln und Quark, Leber und Kartoffelbrei, Kochklopsen, Linsensuppe… Ich könnte mal wieder Linsensuppe machen!

Februar 

Ich erwähnte Ossikost und vergaß Eier in Senfsoße! Das gabs auch wiederholt in den vergangenen 12 Monaten. Wenn ich jetzt schreibe, dass ich mich sehr freue, dass der Herzmann auch gern mal vegetarisch isst, also nicht zwingend zu jedem Essen Fleisch oder Wurst braucht, dann kommt spätestens zur Grillzeit der Aufschrei, was denn an den ganzen Grillfotos vegetarisch sei 😉

Was ich auch sooo gern mal wieder essen wollen würde: Sushi! Da der Herzmann allerdings auch so ein roher Fischkasper ist, wird das wohl eher schwierig… Hach, ja.

März 

Womit kannste einen Ossi glücklich machen? Kartoffeln! Mit Quark und Butter. Manchmal brauch ich auch noch ein bisschen Salat dazu. Der Herzmann eher nicht 😉

Im März waren wir ja, wie im letzten Beitrag schon erwähnt, zusammen in unserer Heimatstadt bei unseren Eltern und sind einen Abend zusammen essen gewesen. In der Stadtwirtschaft. Da gibt es ächte bähm’sche Kieche – extrem lecker und reichlich! Ich glaub, wenn wir mal wieder zusammen nach Freiberg fahren, müssen wir wieder dahin zum Essen gehen 🙂 Weil essen und trinken hält Leib und Seele zusammen!

April 

Am 08. April haben wir das erste Mal dieses Jahr gegrillt. Auf dem Balkon des Herzmannes mit seinem Lotusgrill. Eine Fuhre Grillkohle reicht genau für eine Fuhre leckeres Gegrilltes. Zur Feier des ersten Grillen des Jahres gab es Lachs, den ich mit Dill und Zitrone in Alufolie gewickelt habe – lecker!

Außerdem waren wir Ende April auch zum ersten Mal im Biergarten in Konschdanz. Wenn kein Wind ging, war es wunderschön: blauer Himmel, Sonnenschein, milde Temperaturen. Aber wie gesagt: nur wenn kein Wind ging!

Mai

Im Mai war es dann so warm, dass wir bei mir auf der Terrasse sitzen und essen konnten. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die lecker sind und mich glücklich machen: Oliven! Käsewürfel! Wiener Würschtl! Tomaten! Und auch wenn es nicht so aussieht – hier guckt Dir keiner aufn Teller! Nackig kannste zwar auch nicht draußen sitzen, aber es ist ruhig und schön.

Juni

Dieses Bild ist auch so ein typisches Essen dieses Jahres: Raclette! Das gabs auch schon mehrmals dieses Jahr. Im Sommer gabs dann eben auch ein- oder mehrmals aufm Balkon. Und da dieses Jahr noch nicht gänzlich rum ist, gibt es vielleicht nochmal Raclette 😉 Standardmäßig gibt es Kartoffeln, Champignons, vielleicht mal Zwiebeln, gekochten Schinken, Ananas und saure Gurken. Oh! Und Kääääse natürlich!

Juli 

Erwähnte ich schon, dass wir öfter mal gegrillt  haben dieses Jahr? Ja? Ok. War aber auch immer extrem lecker! Und vor allem so abwechslungsreich… Mal gab es Salat dazu, mal gabs nur Tomaten, Gurken oder Radieschen. Aber immer gabs Fleisch! Und Wurst. Oder keine Wurst, aber immer Fleisch. Fleischfresserfreuden eben 😉

August

Das hier war was, was ich schon eeeewig mal machen wollte! Hühnchen mit Blattspinat. Das war lecker! Und voll Low Carb 😀 Ansonsten haben wir im August an nahezu jedem Wochenende gegrillt. Herrlich! Das Wetter war aber auch extrem toll.

Übrigens hab ich am 29. August die ersten Lebkuchen und Weihnachtsleckereien im Supermarktregal gefunden. Vier Monate vor Weihnachten… Ich weiß gar nicht mehr, ob ich direkt auch Oblatenlebkuchen mitgenommen hatte oder ob ich die noch hatte stehenlassen.

September

Im September waren wir im Spreewald im Urlaub und hatten leckerstes Essen: Tote Oma! Forelle! Räucherfisch! Hammer! Im Gefrierschrank ist immer noch ein bisschen Tote Oma, die sollte ich mir mal zusammenrühren 😉 Der Herzmann braucht dann was anderes, den kann ich damit jagen!

Außerdem waren wir im September lecker essen im Restaurant Waldegg in Sankt Gallenkappel. Der Herzmann hatte Geburtstag. Als wir am ersten Weihnachtstag nochmal da waren und es immer noch extrem lecker und gediegen und passend war bezüglich Preis-Leistung, würde ich fast behaupten, wir gehen da mit Sicherheit nochmal hin 🙂

Oktober 

Im Oktober haben wir bei goldenem Oktoberwetterchen noch einmal grillen können! Unglaublich! Allerdings mussten wir wegen der tief stehenden Sonne schon recht bald am Nachmittag anfangen, damit wir zeitig genug wieder fertig waren. Sobald die Sonne nämlich hinterm Berg verschwunden war, ist es kalt geworden!

November

Noch so eine Ossi-Freude: Rosenkohl! Der Herzmann mag den auch so gern! Und ich mag den immer zweimal wie er 😉 Genauso sehr mag er Broccoli, Wirsing und Porree! Wenn man das so liest, könnte man glatt denken, Liebe geht durch den Magen… Da ist wohl was dran.

Dezember 

Vorgestern gab es Schnittchen! Der Herzmann war arbeiten, ich war spazieren und kam unterwegs am örtlichen Lidl vorbei, der sehr leckeres Brot hat! Also Brot gekauft, Belag hatte es noch daheim im Kühlschrank und so gab es zum Abendbrot Schnittchen! War sooo lecker! Und vor allem so entspannt auf der Couch 🙂 Was wir ja sonst nicht machen…

Ich würde mal behaupten, dass das Essen dieses Jahr abwechslungsreich war. Und sooo lecker! Auch wenn es sich vielleicht oft wiederholt hat: Raclette, Spinat mit Ei, Kartoffeln und Quark, Gegrilltes, Eier mit Senfsoße… – so war es doch schön, immer wieder Lieblingsessen zu essen! Viele andere Sachen machen einfach viel Arbeit und auch wenn ich gern mal koche und backe, so muss es doch irgendwo schnell gehen. Und trotzdem lecker sein!

Jahresrückblick Geocaching

Ich bin ja nicht so der Statistikcacher – behaupte ich zumindest von mir. Ich bin eher so der Genusscacher. Gern auch mal ne größere Runde, damit ich ein paar Dosen auf den Zähler bekomme, aber generell bin ich eher so für Qualität statt Quantität aus . Schön gemachte Dosen, einfache Rätsel 😉 ein Listing, bei dem sich jemand Gedanken gemacht hat und nicht nur so ne olle Filmdose, die irgendwo hingeschmissen wurde und bei der das Logbuch schon total versifft ist…

Um auch für mich mein Cache-Jahr nochmal Revue passieren zu lassen, mache ich das in Form eines kleinen Rückblicks.

Januar 

Nettes Cacheversteck! #Konstanz #geocaching #neujahr #neujahrsspaziergang #kalt #sonnig

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Der Januar war eher verhalten: zwei Döschen und es folgte der bisher längste Zeitraum ohne einen Fund, nämlich 39 Tage keine Dose. Allerdings war das Konstanzer Münster tatsächlich eine nette Idee für einen Cache! Hier habe ich nachträglich gleich mal noch einen Favoritenpunkt rangepinnt.

Februar

Im Februar habe ich dem Herzmann gezeigt, was Geocaching ist und wie das funktioniert. Ich glaube, da hat er Blut geleckt 😀 Am Aussichtsturm in Friedrichshafen haben wir ganz schön gebraucht, bis wir die Dose gefunden hatten. Das lag vielleicht auch an den vielen Muggels, die den Turm bevölkerten…

März 

Im März hatte ich ein paar Tage Urlaub, die der Herzmann und ich bei unseren Eltern – jeder für sich – in unserer Heimatstadt verbrachten. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit und Nähe, um auch in Dresden noch ein, zwei Döschen zu suchen. Ich bin zwar in erster Linie hauptsächlich der Tradi-Cacher, aber ab und zu darfst auch gern mal ein einfacher Mystery sein 😀 Um die Ecke denken ist ja nicht so meins, deswegen sind die meisten Rätsel für mich einfach ne Nummer zu … äh … umständlich.

Das Wetter im März war schon bald recht schön, sodass ich das erste Mal in diesem Jahr mit Trekkingsandalen an den Füßen ins Wasser steigen durfte, um ein Döschen zu finden 🙂  Des Herzmanns Wohngegend ist wunderschön gelegen an der Linth im Kanton St. Gallen und ja, auch hier hat es ein paar Caches, die es zu finden galt.

Zu meinem Geburtstag sind wir nach Liechtenstein gefahren, um bei eher diesigem Wetter eine größere Runde abzulaufen, für die es sich gelohnt hätte, die Fahrräder aufs Dach zu schnallen. Aber auch zu Fuß war die Runde gut machbar, hat nur ein bisschen länger gebraucht… Hier waren ein paar schöne Bastelarbeiten und tolle Cacheverstecke dabei, für die ich ein paar Schleifchen vergeben habe.

April

Im April haben wir noch mehr schönes Wetter gehabt und sind nochmal ein bisschen an der Linth langgeradelt zum Cachen. Außerdem sind wir Raddampfer gefahren bis nach Zürich, haben dort ein, zwei Döschen gesucht und sind wieder zurück nach Rapperswil geschippert. Herrlich!

Mir ist es durch einen Zufall endlich gelungen, einen Cache zu loggen, den ich an und für sich für nicht allzu schwierig erachtete, allerdings hatte ich keine Ahnung, wie ich rausfinden sollte, wo genau die auf dem Bild zu sehende Skulptur zu finden wäre… Nicht mal meine Konschdanzer Kollegen konnten mir helfen?! Auf dem Heimweg vom Arbeiten, als ich wegen viel Verkehr einen Linksabbieger in meine Fahrtrichtung reingelassen habe und aus dem Grund meinen Blick nach links gewandt hatte, habe ich genau das gesehen, wonach ich sicherlich zwei Jahre gesucht hatte: Die Eiserne Tierwelt! Zufälle gibts!

Außerdem habe ich endlich mal Glück gehabt mit einem Brückencache! Es gibt viele schöne alte Holzbrücken, die teilweise auch Caches beherbergen, die sich mir aber nie zeigen wollen… Es ist zum Verzweifeln manchmal!

Mai 

Im Mai hat mich der Herzmann an den Walensee entführt – zum im Wasser planschen und zum Cachen natürlich 😉 Dabei ist uns Isidor begegnet, dem ich glatt ein blaues Schleifchen umgehängt habe! Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben mit seinem Cacheversteck. Sowas mag ich sehr!

Was ich außerdem sehr mag am Cachen: man lernt was über seine (neue) Heimat! Sei es eine Geographie- und Geologielehrstunde durch Earthcaches oder einfach nur durch einen Tradi etwas geschichtliches über seine Umgebung… Man sieht Sachen, die man ohne Geocaching nie gesehen hätte und man kommt an Stellen und Ecken, die man ohne Caching und so weiter 😉

Juni

Im Juni haben der Herzmann und ich eine weitere größere Runde in Angriff genommen, diesmal im Appenzeller Land. Das Wetter war herrlich mild und das Wasser war prickelnd kalt – trotzdem musste ich hier und da meine Füße reinhalten. Ich liebe sowas! Auf der Runde mit ihren 30 Dosen habe ich tatsächlich fünf Favoritenpunkte vergeben – meistens an Caches, die irgendwo in der Nähe von Wasser waren oder für die ich mir die Füße nass machen musste, um das Logbuch signieren zu können. Sicherlich hätte ich das auch trockenen Fußes machen können, aber dann hätte ich weniger Spaß gehabt 🙂

Auf dem Weg zu lieben Bekannten auf der Alb, mussten wir natürlich auch noch hier und da ein Döschen finden. Unter anderem führte uns unser Weg an einem TB-Hotel vorbei, das bei mir allein schon durch seinen nicht ganz herkömmlichen Öffnungsmechanismus Eindruck hinterließ. Dass es dazu noch reich gefüllt war, hat man selten, wie ich finde… Manchmal sind TB-Hotels nur dem Namen nach Hotels, aber eigentlich Lost Places 😀

Juli

Wir hatten heute ganz viel Gegend und eine Erkenntnis. Oder mehrere. Zu trinken und zu essen hatten wir ausreichend dabei. Powertrails bestehen nicht immer nur aus vielen Dosen, sondern manchmal auch aus vielen steilen Höhenmetern. Alter! Raufzu gings ja eigentlich noch, aber runterzu gings stellenweise nur auf dem Hintern vorwärts, um nicht abzurutschen und den Hang runterzukullern… Alpines Bergwandern ist nix für mich, Hügel ok, Berge nay oder höchstens mit Seilbahn 😉 Und man muss nicht auf Krampf alle Caches finden… Doof zwar, aber ich war viel zu sehr mit nicht ausrutschen beschäftigt 😆 Wieder was gelernt. Man wird nie dümmer. Nie! #hirzli #geocaching #alpen #schweiz #wandertag #gehend #grün #glarnerland #walensee #zürichsee

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Im Juli haben wir endlich das gemacht, was mir schon laaaange in den Fingern juckte – vielleicht auch eher in den Füßen. Oder doch im Kopf? Wir haben die Hirzli-Runde gemacht. OK, die letzten fünf Dosen haben wir links liegen lassen, weil der Weg so anspruchsvoll war, dass ich nur noch heil runterkommen wollte… Ich darfs eigentlich gar keinem erzählen 😉 Der Hirzl ist der 1.600m hohe Berg, den man vom ca. 400m hoch gelegenen Balkon des Herzmanns sehen kann. Man kommt auf den Berg indem man ins übernächste Dorf fährt, sich dort von einer Seilbahn auf 950m schaukeln lässt und den Rest dann hochläuft. Oben angekommen, genießt man die Aussicht nach einer äußerst steilen Bergwanderung und freut sich auf den Weg nach unten, denn da liegen ja viele Dosen 🙂 Dass der Weg nach unten ungefähr genauso steil ist – nicht erwähnenswert, sondern eigentlich logisch. Wir sind morgens um 9 mit der Seilbahn hoch und waren abends um 7 oder so wieder daheim… Hochalpine Wanderungen stehen definitiv nicht mehr auf meiner To-Do-Liste 😀

Irgendwie scheint im Juli mein Multi-Knoten geplatzt zu sein. Wir haben zwar zwei Anläufe gebraucht, aber beim zweiten Vor-Ort-Termin hatte ich DIE Eingebung und tatsächlich zeigte sich uns die Dose, nachdem ich meiner Eingebung nachgekommen bin 😉 Was nicht zwingend heißen soll, dass ich jetzt nur noch und ständig Multi-Caches machen würde… Aber bei den wenigen Multis, die ich so mache, habe ich bisher fast an jeden ein Schleifchen gebunden. Nur die, die nur ne olle Filmdose als Final hatten, die kriegen kein Schleifchen. Hallo?! Ich hab Gehirnzellen verbrannt und ne Filmdose hinterm Busch ist mein Lohn?! Am Arsch, doh.

Als der Herzmann Ende Juli mit Freunden und Kollegen unterwegs war, bin ich selbstverständlich alleine cachen gewesen – in Weinfelden auf dem Rebenweg. Für mich als Rundenliebhaber eine Offenbarung – nicht weil die Dosen besonders ausgefallen waren, es waren auf jeden Fall nette Verstecke dabei, sondern weil die Gegend soviel Gegend zu bieten hatte und das Wetter einfach nur genial war!

August 

Im August habe ich ständig meine Füße in irgendwelche Gewässer gehalten: Zürichsee, ein Bächlein in Österreich, Linth, Böschkanal. Herrlich! Genau das richtige für dampfende Cacherfüße 😉 Und ich sprach nicht davon, dass ich ALLE Multis gelöst kriege oder finde…

Ende August fuhr der Herzmann mit mir nach Como. Und ich weil ich noch nie übern Gotthard oder den Bernardino gefahren bin, wollte ich über die Berge fahren und nicht durch den Tunnel! Und wir fuhren oben lang und nahmen wie immer den ein oder anderen Cache mit. Es war soooo schön! Und vor allem schön warm. Unglaublich!

September

Im September waren wir im Spreewald im Urlaub! War das schön! Zwar zwickte beim Herzmann der Rücken und das war eher so naja…, aber er schlug sich tapfer und wir machten mal wieder einen kleinen Multi. Viel im Sinne von Masse haben wir nicht gedacht, aber immer mal hier und da und dort ein Döschen. Wir sind mal geschwind nach Polen gefahren und auf dem Rückweg in den Süden noch in die Tschechei. Ja, eigentlich nur wegen der Statistik… Schön waren die Dosen jetzt nicht wirklich.

Oktober

Der Oktober ist dank der vielen Feier- und Brückentage mein fundstärkster Monat geworden mit 115 Caches. Das lag unter anderem daran, dass wir zusammen eine große Runde bei Frauenfeld gemacht haben und ich wegen des zusätzlichen Feiertags am 31.10. gleich noch eine zweite Megarunde gedreht habe.

Ein Cache ist mir in besonderer Erinnerung geblieben, weil wir zu dem auch zweimal angerückt sind: einmal um die Lage zu sondieren und einmal mit dem entsprechenden Tool, um die Dose zu bergen 😉 Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!

November

Der November, doh! Das war ein Monat! Es war mal wieder Messe und da der beschde Kollege zum Aufbau ausgefallen ist, bin ich kurzerhand eingesprungen. Beim Aufbau war nicht wirklich Zeit zum Cachen, aber durch Zufall reichte es zumindest für den Earthcache auf der Messe München. Als ich mit dem beschden Kollegen allerdings fünf Tage später wieder zum Abbau nach München gefahren bin, war noch Zeit dafür! Und ja, wir hatten Spaß, hatten wir doch auch eine Leiter dabei, die uns beim Dosen erobern half 😉

Im November hatten wir auch unsere Firmenweihnachtsfeier, die uns erst zur Rothaus Brauerei führte, was der beschde Kollege und ich zum Cachen nutzten – unter den amüsierten Bemerkungen der anderen Kollegen. Aber wir haben erfolgreich im dichten Fichtendickicht das Final eines Multis gefunden 🙂 An der Endstation unseres Ausflugs, der eigentlichen Hauptattraktion, sprangen der beschde Kollege und ich noch durch das fiese Novemberwetter und besuchen Ed. Ich freue mich zur Zeit sehr über die vielen Virtual Caches, die dieses Jahr in einer „Sonderaktion“ zuhauf released wurden.

Mit dem Herzmann war ich selbstverständlich auch cachen, diesmal ein Mystery, den ich dank meines besten Freundes Gugl ziemlich schnell und einfach rausbekommen habe 🙂

Dezember 

… und plötzlich war Dezember! Das Jahr war rum wie nix! Und zum schönen Abschluss sind wir natürlich über die Weihnachtstage noch kräftig unterwegs gewesen. Es war entspannt! Total entspannt und wir hatten viel Gegend! Wir waren zweimal in Liechtenstein – bei 40 Minuten Fahrtzeit keine große Sache 😉 Es war nämlich ein Mystery, der uns erst daheim wieder die richtigen Koordinaten errechnen ließ…

Beim Heididorf haben wir ein gigantomanisches TB-Hotel gefunden – wenn ich könnte, würde ich dort mehr als ein Schleifchen ranhängen! Ich bin immer noch total hin und weg vom Versteck – Verpackung würde es eher treffen – und natürlich auch von der Befüllung! Sooo viele Reisende auf einem Haufen hat man selten.

Wir werden auf jeden Fall noch an Silvester cachen gehen, wenn wir nach Zürich fahren, um das Feuerwerk anzuschauen. Irgendein Döschen wird und da sicherlich noch über den Weg laufen 😉

Und nächstes Jahr gibt es sicherlich auch noch genug zu entdecken!

Jahreswechsel

Ich überlege schon länger rum, was ich in den diesjährigen Jahresrückblick reinhaue… Es wird vermutlich eine Mischung aus essen, Urlaub, cachen und einer Überraschung sein 😉 Ich leg mal los:

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie war Dein Jahr? Hm, ich würde eine 7 geben.

Zugenommen oder abgenommen? Abgenommen. Keine Ahnung, was das in Zahlen ausmacht, allerdings habe ich gemerkt, dass ich Hosen eine Nummer kleiner brauche und dass die Winterjacke ganz angenehm passt – inklusive der dickeren Fleecejacke untendrunter – und nicht mehr so spannt, wie das vergangenes Jahr noch der Fall war… Gründe gibt es viele: ein im Januar angeschaffter Ellipsentrainer, der täglich genutzt wird, eine bewusstere Ernährung – Low carb, mehr Eiweiß. Wieviel High fat da dabei ist, weiß ich nicht – ich zähl nicht nach. Ich habe nur gemerkt, dass was passiert. Langsam, aber es passiert was. Ich will keine Gewichtsgrenzen sprengen, ich kenne mich – ich werde es nicht halten können. Aber mir gehts gut, ich fühl mich wohl und das reicht mir. Der private Stress, der mich seit Herbst beschäftigt hat, tat sein Übriges dazu…

Haare länger oder kürzer? Gleich lang würde ich mal sagen. Das schwankt so im Jahreslauf immer ein bisschen, aber meist sind die so um schulterlang plus/minus. Immer noch blond gesträhnt.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Ich glaub, die kurzsichtige Dioptrienzahl hat sich nicht sonderlich verändert… Vielleicht sollte ich in 2017 mal wieder testen lassen. Dafür hat die nicht augenabhängige Weitsichtigkeit zugenommen – es gibt Sachen im Leben, die stellen sich irgendwann als nicht ganz richtig heraus und die gilt es zu ändern. Man entwickelt sich in vielerlei Hinsicht weiter und merkt spät, aber nicht zu spät, dass Entscheidungen von vor fünf Jahren  vielleicht doch nicht ganz richtig waren…

Mehr Geld oder weniger? Gehaltserhöhung sei Dank – ein bisschen mehr Geld.

Mehr ausgegeben oder weniger? Dazu müsste ich erstmal wissen, was ich 2015 so ausgegeben habe… Aber so grob überschlagen – wirklich nur ganz grob, könnte ich 2016 ein bisschen mehr ausgegeben haben – Ellipsentrainer, Mietkaution, Ablöse, Matratze, …

Der hirnrissigste Plan? Hmmmm, gute Frage! Ich habe nie hirnrissige Pläne, dazu bin ich zu straight, zu bodenständig, zu realistisch. Naja, wobei: den Lkw-Führerschein machen zu wollen ohne ihn wirklich zu brauchen. Aber: Träume sollen doch auch in Erfüllung gehen, oder?!

Die gefährlichste Unternehmung? Keine. Alles sicher. Alles planbar und organisiert und ohne Zwischenfälle – so rückblickend betrachtet. Wie gesagt: straight, bodenständig, realistisch…

Die teuerste Anschaffung? Der Ellipsentrainer im Januar. Die neue Wohnung im Dezember.

Das leckerste Essen? Steak mit Spinat im Alex in Berlin. Ohne Pommes oder Spätzle. Sehr geil!

Das beeindruckendste Buch? Welches von den vielen gelesenen Schnulzen? Ich habe nichts weltbewegendes gelesen, ich habe hauptsächlich gelesen, um in andere Welten abzutauchen und zu lesen, wie schön Liebe und Herzklopfen sein kann… Hach.

Der ergreifendste Film? Ich war nicht sooo oft im Kino. Und im TV bin ich eher der Seriengucker. Aber vielleicht war das Spotlight. Und ergreifend ist hier im Sinne von aufwühlend, schockierend gemeint.

Die beste Serie? Forever. Und dann gibts davon nur eine Staffel?! WTF!?

Die beste CD? Ha! Ich habe keine Ahnung! Ich habe dieses Jahr durch meine Amazon Prime Mitgliedschaft Prime Music dazubekommen und höre dort querbeet Musik: Disturbed, Andreas Gabler, David Garret, Muse, BossHoss, Linkin Park… Aber eine beste CD? Ich habe keine Ahnung.

Das schönste Konzert? Ich bin kein Konzertgänger. Ich wäre dieses Jahr gern zu Rock am See gegangen, als ich hörte, dass Muse da sein würden, aber dann … ach … ich weiß auch nicht…

Die meiste Zeit verbracht mit…? Arbeiten, gecoachen, nachdenken.

Die schönste Zeit verbracht mit…? Geocachen.

Vorherrschendes Gefühl in 2016? Das kanns doch nicht gewesen sein… Oder auch: Da geht doch noch was!

2016 zum ersten Mal getan? (M)eine Ehe beendet.

2016 nach langer Zeit wieder getan? Einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Eine Wohnung gesucht. Umgezogen – das 5. Mal in 15 Jahren 😉 Rumgeknutscht. Mit der Gynäkologin über Verhütung gesprochen. Kondome gekauft.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Oh jeee, ich glaube, ich muss gaaaaanz weit zurückscrollen bei Instagram, um da was zu finden… Mein Hirn ist da nämlich grad nicht sehr hilfreich… Die immer im Januar auftretenden Ischias-Schmerzen. Ich hoffe, ich bleibe dieses Jahr verschont… Da ich aber selbst schon gemerkt habe, dass mir die regelmäßige Bewegung auf meinem Ellipsentrainer gut tut, bin ich guter Dinge 😉 Allerdings muss ich zwei der drei Dinge, auf die ich hätte verzichten können, schuldig bleiben… Es war nix so extrem schlimm, dass ich drauf hätte verzichten können müssen…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Da musste ich niemanden groß überzeugen, weil das eine Tatsache ist, an der es nix zu rütteln gibt: ausziehen und eine Ehe für gescheitert erklären.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Ich mir meinen Ellipsentrainer.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Das MacBook Air vom Noch-Mann.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? … das war irgendwas mit Weihnachtswunder 😉

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? Ich werde ausziehen.

Besseren Job oder schlechteren? Den gleichen, wie die vergangenen 5 Jahre auch 🙂 Immer noch toll und es macht mir immer noch Spaß!

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was? Erfahrung. Man gewinnt immer an Erfahrung.

Mehr bewegt oder weniger? Angesichts der Tatsache, dass es dieses Jahr 49 Caches mehr als vergangenes Jahr waren – mehr bewegt. Mit Ellipsentrainer – mehr bewegt. Umzugskisten und Geraffel aus-, raus-, rein-, ein- und umgeräumt – mehr bewegt. Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf mehrere Leben haben – mehr bewegt.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Magen-Darm im Frühjahr. Brauch ich auch nicht gleich wieder…

Davon war für Dich die schlimmste? Magen-Darm im Frühjahr. Ich hasse kotzen! Das ist abartig. Ich. Brauche. Das. NICHT. Nochmal!

Dein Wort des Jahres? Konstanz.

Dein Unwort des Jahres? Ehetherapeut. (Am Arsch!)

Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr? Ruhe. Erholung. Entspannung. Liebe. Glück. Zufriedenheit. Erfolg. Oh, das waren mehrere 😉

2016 war für Dich mit einem Wort? Erfahrungsreich.

Berlin

… Du bist so wunderbar, Berlin!

Berlin war toll! Ein bisschen größer, bunter, interessanter, geschichtsträchtiger… Einzig das Wetter hätte besser sein können – am Montag, war der Himmel stahlblau, die Sonne schien. In Zürich war es neblig und grau und kalt und bäh, als der Flieger gestartet ist. Aber Berlin hat sich von seiner strahlendsten Seite gezeigt!

Als der Koffer kurz im Hotel abgestellt war, ging es noch zum Alex, um auf den Fernsehturm zu klettern, um die Stadt im Licht der untergehenden Sonne und mit all ihren glitzernden Lichtern anzusehen – pffff. War leider nix. Wegen Instandhaltungsmaßnahmen war ausgerechnet am Montag geschlossen. So ein Mist.

Als ich im Oktober irgendwann vernahm, dass Mr. President ein letztes Mal Mutti besuchen kommt, hatte ich den Besuch für die Reichstagskuppel gleich für Dienstag angemeldet. Ab Mittwoch sollte im Regierungsviertel Ausnahmezustand herrschen. Auf dem Fußweg Richtung Brandenburger Tor, vorbei an der US-Botschaft und zum Reichstag waren schon die ersten Straßensperren platziert, die am nächsten Tag dann ihrer tatsächlichen Verwendung zugeführt werden sollten.

Bevor man in den Reichstag reinkommt, muss man sich – wie am Flughafen durch einen Sicherheitscheck begeben. Funfact: ich wurde gefragt, was ich denn mit einer Feder in meiner Tasche hätte… Ich muss sehr doof aus der Wäsche geschaut haben, denn der Sicherheitsmensch meinte, dass Insulin kein Problem wäre… Nee, ich habe kein Insulin. Ja, aber hier ist irgendwas mit einer Feder. Ich hatte noch einen Kuli mit einer auffälligen Feder am Drücker – nee, Kulis sind woanders zu sehen… Als ich dann fragte, ob ich das Bild mal sehen könne und mir der Monitor zur Begutachtung zugedreht wurde, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: mein Travelbugstempel 😉 Also kurz gezeigt, erleichtertes Aufatmen ringsum und wieder alles zusammengerafft.

Die Reichstagskuppel ist ein sehr imposantes Gebilde! Mit einem Audioguide, der einen auf Sehenswürdigkeiten und Orientierungspunkte ringsum hinwies, war die Runde durch die Kuppel nochmal interessanter.

Da es regnete wie nix Gutes, gabs nach der Kuppel eine Stadtrundfahrt im Hop-on-Hop-off-Bus. Zwei Stunden Zeit gut rumgebracht, viel gesehen, viel erfahren, geregnet hat es danach immer noch 😉

Abendessen am Potsdamer Platz in einem ganz tollen Lokal – ich hätte bittegernedanke sowas hier unten am See! Homemade Lemonade! Superleckere Dessertkreationen und Milchshakes! Hach.

Abends dann die BlueManGroup besucht. Sehr witzig! Das waren schnelle, sehr kurzweilige anderthalb Stunden! Ein bisschen moderner war es, als ich es vom letzten Mal in Erinnerung hatte – stilisierte Smartphones und neue Technik haben einen Platz in der Aufführung gefunden… Fand ich jetzt ein bisschen naja, aber es ist nun mal ein aktuelles, allgegenwärtiges Thema.

Am Mittwoch zum Glück nicht mehr ganz so viel Regen und nicht mehr ganz so arschkalt wie am Dienstag, dafür aber Nebel und ein fast im Nebel verschwundener Fernsehturm – man kann halt nicht alles haben, nech?!  In der Galeria am Alex einen Stapel Postkarten geschrieben – ja, ich schreibe noch altmodische Postkarten und ich mag es selbst, Postkarten zu bekommen! Dann schlussendlich doch den Fernsehturm erklommen, Schlechtwetterrabatt beim Ticketkauf bekommen und oben festgestellt, dass man zwar Ausblick nach unten, aber weniger Weitblick hatte… Die Beschreibungen, was wo liegt, waren toll, aber nicht nachvollziehbar aus nebeligen Gründen 😀

Den Großstadtbesuch auch gleich noch genutzt, um einen Tantenbesuch zu machen – unangemeldet. Und tatsächlich – es war jemand zu Hause! Und sie haben sich gefreut! Und ich habe mich gefreut, dass das so superspontan und unangemeldet geklappt hat!

Am Donnerstag dann noch einen Abstecher zum Checkpoint Charlie gemacht – mit cachen natürlich, wie an all den anderen Tagen auch – in den Zoo und in die Gemäldegalerie gegangen. Es war angenehm wenig los im Zoo und im Museum, man musste sich den Platz vor den Tieren oder den Bildern nicht mit Ellbogen erkämpfen!

Abends nochmal Abendessen in diesem tollen Lokal im SonyCenter – einmal alles zum Mitnehmen bitte! Allein dafür lohnt es sich schon, nach Berlin zurückzukommen!

Am Freitag dann mit Umwegen und Verspätung – wegen Straßensperrungen wegen Mr. President – zum Flughafen gekommen – gute Planung ist natürlich alles! In Flughafennähe zu Fuß noch ganz entspannt einen letzten Cache besucht, dann auf den Flieger gewartet, der auf die Crew gewartet hat, die wiederum mit allen Passagieren zusammen über dem Norden von Zürich Schleifen drehend auf Landefreigabe warten musste, wegen Regen und schlechtem Wetter und auf dem Weg über die Autobahn nach Hause musste mein großes, dickes, weißes (naja, eher dreckiges) Auto geduldig mit vielen anderen Autofahrern warten, dass es vorwärts ging… Freitagabend. Feierabendverkehr.

Berlin war toll!

Ich bin froh, keine Must-see-Liste gemacht zu haben. Vielleicht hätte viel mehr draufgestanden, als ich hätte abarbeiten können. Vielleicht wäre ich dann traurig gewesen, dass ich zu wenig gemacht hätte… So weiß ich, dass es noch viel zu entdecken gibt und Wiederkommen sich auf jeden Fall lohnt!

Herbsturlaub 2016

Endlich ist es wieder soweit! Urlaub!

Dieses Jahr ein bisschen später als Oktober, da dieses Jahr eine Messe so spät im Oktober war, dass ich nicht zwei Wochen davor verschwinden und meine Kollegen während der Vorbereitungszeit allein lassen wollte. Vielleicht ist es übertrieben, aber ich kenne meine Pappenheimer. Die hätten das sicherlich auch allein geschafft, hätten dann aber auf halber Strecke gemerkt, dass das und das und jenes doch noch fehlt… (Schlussendlich hatten wir vergessen Weingläser einzupacken – vor Ort gabs Neue. Allerdings kam auch der komplette Wein wieder mit nach Hause  :p )

Schon im Juni hatte ich die Idee, im Herbst – naja, doch eher Winter 😉 – nach Berlin zu gehen. Ich war schon eeeeewig nicht mehr in Berlin! Ich kann mich noch verschwommen an das Rote Rathaus und an den Fernsehturm erinnern, auch an den verhüllten Reichstag, das wars aber auch schon.

Kommenden Montag gehts mit dem Flieger von Zürich nach Berlin. In Berlin gehts mit U- und S-Bahn weiter. Den Mietwagen schenken wir uns. Wir sind schließlich in einer Großstadt, die bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet ist! Einen Plan habe ich nicht gemacht. Den Reiseführer, den ich irgendwann im September gekauft habe, habe ich mal quer durchgeblättert… Natürlich stehen die Highlights auf der To-do-Liste: Brandenburger Tor, Fernsehturm, Hackesche Höfe, Checkpoint Charlie. Gleich am Dienstag habe ich einen Besuch in der Reichstagskuppel angemeldet. Einen Besuch bei einer Tante habe ich auch noch geplant, unangekündigt 😉 Wenn keiner da sein sollte, ist das auch nicht schlimm… Und falls doch jemand daheim ist: ne Tasse Kaffee reicht vollkommen!

Ich habe mir vorgenommen wieder Postkarten zu schreiben – ich mag es, noch ganz oldschool Postkarten zu verschicken. Ich muss die Adressen noch vorbereiten, fällt mir grad ein.

Den diesjährigen Urlaub habe ich am Mittwochabend mit einem Piercing eingeleitet 😀 Die Zunge musste dran glauben. Ich bin danach nochmal ins Geschäft, da noch einige Sachen erledigt werden mussten. Das Reden ging erstaunlich gut und lispelfrei. Die noch anwesenden Kollegen haben nix gemerkt.

Gestern dann war die Zunge zwar ein bisschen dick, jedoch nicht so extrem angeschwollen, dass ich gar nicht hätte reden können. Essen ist ein bisschen unangenehm. Dabei merkt man die Schwellung und den Fremdkörper. Man möchte immer irgendwas im Mund rumschieben und runterschlucken. Aber es ist fest.

Heute war die Schwellung schon geringer als gestern, sprechen ist immer noch problemfrei – vermutlich wird sich daran auch nix mehr groß ändern 😉 – essen geht langsam, aber es geht einigermaßen. Heißhunger kann ich momentan eher nicht stillen, weil ich dann vor vollem Teller verhungern würde… Alles super also! Besser als gedacht auf jeden Fall! Ich glaube, ich habe noch nie freiwillig so viel Wasser getrunken, da der Piercer meinte, dass Mundspülungen nicht unbedingt mit käuflichen Mundspülungen erfolgen müssten, sondern auch mit Mineralwasser gehen 🙂

Morgen und am Sonntag wird Wäsche gemacht und der Koffer gepackt. Das Navi wird gefüttert, damit sich die Geocaches in der großen Stadt auch zeigen – kein Urlaub ohne Geocaching 😀

Ich freu mich auf Berlin!

 

Urlaub 2016-12

Heute Heimfahrt. Start war 8:39 Uhr. Das Navi zeigte 928km und eine Ankunftszeit von 16:39 Uhr. Ich sagte zum Mann, dass wir dann ca. 18 Uhr daheim sind. Bisschen Stau vielleicht, tanken, pipi – so Sachen halt…

Nach nicht mal 5km die erste Umleitung, Straße gesperrt wegen wasweißich. Feuerwehr stand da, vielleicht  gabs ja in der Nacht ne Überschwemmung bei dem Gewitter?! Dann ein bisschen dicker Verkehr durch Itzehoe, Hamburg, bei Hannover, bei Göttingen, bei Hammelburg, bei Würzburg, bei Leonberg, bei Stuttgart, bei Herrenberg, beim Kreuz Hegau – aaaahhhhh! Ruckzuck zeigte die Navigateuse 19 Uhr Ankunft im Heimathafen… Wir haben 1x getankt und einmal ne Futterpause machen müssen, weil ich ein Loch hatte – hat aber geholfen und die restlichen 300km waren nicht mehr ganz so anstrengend, obwohl der Popo mittlerweile rund war und die Füße dick…

Wir waren tatsächlich gegen 19 Uhr daheim, haben das Auto ausgeladen und sind essen gegangen. Wir haben so gut wie nix daheim und bei den hier herrschenden 30°C wollte ich keine Nudeln kochen… Morgen dann! Ich hab soooo Bock auf Nudeln!

  • wir waren heute nicht cachen unterwegs – keine Lust, kein Empfang, keine Pocketquery
  • der Aufgang zum Deich hatte 48 Treppenstufen und zwei Podeststufen – also ich hab immer 50 gezählt 😉
  • ich bin braun geworden! Braun! Ich! An den Füßen, an den Händen und Armen und am Hals und im Gesicht.
  • wir haben nie Strandkorbgebühr zahlen müssen, waren aber grundsätzlich drauf eingestellt
  • das Ferienhaus war toll, der Ort war wieder super gelegen direkt hinterm Deich
  • wir haben 63 Caches gefunden und den ersten 1.000er überschritten
  • das Internet an der Küste ist zum ko… äh … Mäuse melken (das würde definitiv schneller Erfolge zeigen
  • meine Pflanzen waren dank Tauchgang vor der Abreise alle noch fit
  • unsere Ventilatoren leisten gerade ganze Arbeit bei den schwülen Temperaturen hier am Bodensee
  • ich werde morgen das große, dicke, weiße Auto aussaugen und putzen gehen – Walddreck und Möwenkacke wegmachen
  • wir sind von einem Zeckengebiet (Bodensee) ins nächste gefahren und haben ungefähr trölfzigtausend Zecken von uns runtergesammelt

Bis bald wieder! Spätestens im November, wenn wir ein paar Tage in Börlinn sein werden 🙂

Urlaub 2016-11

So lange wie dieses Jahr waren wir – glaube ich – noch nie weg. Wir sind sonst immer schon mittwochs oder donnerstags wieder zurück gefahren. Diesmal sind es fast komplett zwei Wochen.

Wir haben heute unser Leergut zurückgebracht, für die briefkastenleerenden Nachbarn noch ein Dankeschön besorgt, die letzte (gestern Abend in 35 Raterunden errätselte) Cachedose eingesammelt, an der Tankstelle noch ein Schlückchen Kraftstoff eingefüllt und die Frontscheibe von zwei Möwenschissen gereinigt – hier scheint ein hübscher Platz zu sein, seine Gedärme zu entleeren, die vielen Hasen machen es ja auch im Garten… – dann haben wir uns im dunklen Haus verkrochen, weil draußen brütend heiße 31°C herrschten, wir haben irgendwann festgestellt, dass es draußen frischer wurde – ein Windchen brachte Abkühlung und wir sind nochmal an den Strand gegangen, um im Strandkorb ein letztes Mal die Füße hochzulegen und der Bohrinsel am Horizont zuzuschauen. Danach gabs noch ein leckeres Abendessen und schon gings wieder nach Hause.

Kein Urlaub ohne ein bisschen Homeoffice. Heute mal in ganz spannend – für einen amerikanischen Kunden musste ich ein Live Video Proofing durchlaufen. Per Handy und per Webex-Meeting. Handyempfang 1A – Videokonferenz kacke. Also neuen Termin für morgen Abend halb 12 ausgemacht. Hoffentlich bin ich dann noch wach und ansprechbar 😀 Das Internet daheim ist aber um Welten besser, als hier oben an der Küste *augenroll* Aber wir fahren ja eigentlich nicht hierhin, um dann schnelles Internet zu haben, oder?! Oder?! Oder doch?

Gerade läuft die Spülmaschine noch ein letztes Mal, die Waschmaschine hat heute Nachmittag die letzte Runde gedreht, die Koffer sind bis auf ein paar Kleinigkeiten gepackt, Badsachen müssen noch verstaut werden und dann gehts morgen Früh wieder Richtung Bodensee. Hochwasser gucken 😉

Schön wars hier oben! Ich habe mal wieder ein tolles Häuschen rausgesucht. Der Strand war keine 5 Minuten entfernt, das Essen war lecker, wir haben genügend Cachedosen auftreiben können, Erholungsfaktor super – dicker Daumen nach oben!

Urlaub 2016-10

Letztens erst „blätterte“ ich durch mein Urlaubsarchiv. Da stand vor zwei oder drei Urlauben, so ziemlich gegen Ende, dass ich urlaubsmüde wäre… Diesen Punkt haben wir dieses Jahr irgendwie noch gar nicht erreicht. Ich habe eher das Gefühl, dass ich noch länger hier bleiben könnte… Vielleicht liegt es am Wetter – Sonne, blauer Himmel, ein laues Lüftchen – und am Ort – Nordsee! Strandkorb!

Heute haben wir uns ziemlich spät erst aufgemacht, um noch ein bisschen die Gegend zu erkunden. Der findige Leser weiß jetzt, dass wir Dosen suchen wollten 😉 Also ich. Der Mann hätte heute den ganzen Tag im Strandkorb verbracht… Wir sind also nochmal ne knappe dreiviertel Stunde durch die Botanik gefahren, um ein kleines Ründchen im Wald zu drehen. Dort kam ich mir vor wie ne Kuh oder ein Pferd oder aber wie drei Wochen nicht geduscht… Was mich an Fliegen, Mücken und Bremsen umschwirrte, war schon nicht mehr feierlich! Dank innovativer Tempo-Wedeltechnologie hielt ich mir die Plagegeister ziemlich gut vom Hals. Wenn ich mich in die Logbücher eintragen wollte, wedelte der Mann fleißig, sodass ich verschont blieb. Aber auch der Mann, der sonst froh ist, wenn sich Flattergetier an mir gütlich tut, beschwerte sich heute über die Massen an Fliegen und Viehzeug.

Auf dem Rückweg fuhren wir am Fischladen vorbei und holten mir mein Abendessen: Krabbenbrötchen und Bismarckheringbrötchen. Lecker! Als wir am Montag hinfuhren, standen wir verschlossenen Türen – Ruhetag. Manchmal hat man so ein Händchen für Ruhetage 😉 Ich werde morgen nochmal ins Fischgeschäft gehen müssen und mir noch ein, zwei, drei Dosen Fischkonserven holen… Bisschen Nordsee für daheim sozusagen 🙂

Als wir dann wieder daheim waren, wollte der Mann noch an den Strand gehen, ein bisschen im Strandkorb lesen. Die Strandkörbe hier in Friedrichskoog sind alle unverschlossen, also ohne so ein Gatter auf der Sitzfläche und es steht überall drauf, dass der Strandservice uns besuchen kommt, um die Nutzungsgebühr zu kassieren. Wir sind jetzt schon oft im Strandkorb gewesen und bisher wollte noch keiner Geld von uns. Vielleicht ist noch nicht zu viel los, dass es sich nicht lohnt?! Ich habe keine Ahnung. Mir solls recht sein. Allerdings wäre ich auch nicht böse, wenn uns jemand die Gebühr abknöpft… Wir nutzen es ja schließlich auch.

Morgen dann der letzte Urlaubstag hier oben an der Nordsee. Ich vermisse sie jetzt schon! Die Immobilienpreise hier oben sind übrigens ein Scherzchen gegen das, was man unten am Bodensee zahlen müsste… Ich weiß, dass ich immer wieder erwähne, dass ich ein Immobiliengegner bin, dass ich mir keinen Klotz ans Bein binden möchte, aber wenn ich hier für ein 100qm-Haus in Deichlage mit 500qm Grundstück keine 100.000 Euro zahlen muss, dann gerate ich schon schwer ins Grübeln…

Urlaub 2016-9

Wir sind heute Draisine gefahren! Geiler Shice!

In unserer Ferienwohnung liegt eine Infobroschüre über Dithmarschen, die Gegend hier oben, und beim Durchblättern fiel mir die Draisinenfahrt mit der Fahrraddraisine auf. Im nächstgrößeren Ort – Marne – ca. 15 Minuten von hier weg, gibts einen Draisinenbahnhof, ab dem man Richtung St. Michaelisdonn fahren kann.

Als wir das Fußbürstl kaufen waren, sind wir noch ein Stück die Straße weitergefahren und wollten eigentlich nur mal schauen. Außerdem war grad zu, weil das Wetter eher unbeständig war vergangene Woche. Wir haben ein Infoblatt mitgenommen, auf dem die Abfahrtszeiten standen und sind wieder heim gefahren – mit dem festen Vorsatz, das mal im Hinterkopf zu behalten und das Wetter zu beobachten.

Heute dann waren wir zeitig wach und machten uns auf den Weg nach Marne, da um 11 die erste Abfahrt sein sollte, ne Stunde vorher machte die Station auf. Da wir die ersten und einzigen Interessenten waren, durften wir sogar schon halb 11 losfahren – dann hätten wir mehr Zeit, als die angepeilten 60 – 70 Minuten für die ca. 9km lange Strecke. Sollte uns recht sein, dann konnten wir mitten auf der Strecke noch in aller Ruhe den Cache suchen 😀

Das etwas andere #Cachemobil. #geocaching mit #draisine. #Marne #stmichaelisdonn #dithmarschen

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Nachdem es gestern bis in die Nacht rein noch geschüttet hatte, wie aus Kübeln, war es heute eher bedeckt und dunkelgrau, aber trocken und leicht windig. Wir hätten also die eine Richtung mit Segel fahren können, sind aber fleißig gedemmelt. Keine Gangschaltung und Direktantrieb sozusagen 😉

Auf der Strecke mussten ein paar Mal Schranken geöffnet und wieder geschlossen werden – das hat der Mann übernommen im gelben Sicherheitswestchen. In St. Michaelisdonn, kurz vor der Ankunft mussten wir eine Art Fußgängerampel für Draisinenfahrer betätigen, dann die Schranke öffnen, bei grün über die Straße fahren, Schranke schließen, auf der anderen Seite die Schranke öffnen, durchfahren und wieder zumachen. Ich habe an den Schranken immer das Gefährt über die Straße gefahren. So witzig! Grundsätzlich hatte der Autoverkehr Vorrang und die meisten kreuzenden Straßen waren „nur“ Sackgassen und wenig befahren.

Als wir wieder in Marne angekommen waren, fragte die freundliche Frau, wie es war und ob wir was gemerkt hätten auf der Rückfahrt. Es war natürlich toll! Ich meinte aber schon auf der Strecke zum Mann, dass ich es jetzt irgendwie in den Oberschenkeln merke, ganz leicht nur, aber es war irgendwie anstrengender als auf der Hinfahrt. Wir haben es aber einhellig auf den leichten Gegenwind geschoben. Als wir das der Frau sagten, lachte sie und wies uns darauf hin, dass wir rückzu tatsächlich ein wenig bergauf gefahren wären. Das Kirchenportal in St. Michaelis ist ungefähr auf der Höhe der Kirchturmspitze von Marne. Ah, guck an! Die Kirchen sind hier übrigens nicht allzu hoch, aber ca. 10m sind es schon.

Soviel Spaß es gemacht hat, so froh waren wir doch, als wir endlich wieder am Startbahnhof angekommen sind! Sogar der Mann, als regelmäßiger Radfahrer, hat jetzt Popoaua 😀 Und ich freu mich immer noch riesig, dass wir das gemacht haben! Wieder ein Erlebnis mehr.