Über Sabine

Blauaugenhaberin, Blondesträhnenhaberin, Buchhändlerin a. D., Büchersäuferin a. D., Bodenseeliebhaberin, Blumengießerin, Bloggerin, Barfußläuferin, Strickerin, Lovefilmguckerin, Instagramuserin, Schwergewichtin, Saftschorletrinkerin, Ostdeutschländerin, Neig'schmeckte ohne in, Vertriebsassistentin, Fordfahrerin, VfB-Fannin, iPhonehaberin, HTC-auchhaberin, Sissi-Cacherin, Ostsee- und Nordseemögerin, Leuchtturmliebhaberin,

Jahreswechsel

Ich überlege schon länger rum, was ich in den diesjährigen Jahresrückblick reinhaue… Es wird vermutlich eine Mischung aus essen, Urlaub, cachen und einer Überraschung sein 😉 Ich leg mal los:

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie war Dein Jahr? Hm, ich würde eine 7 geben.

Zugenommen oder abgenommen? Abgenommen. Keine Ahnung, was das in Zahlen ausmacht, allerdings habe ich gemerkt, dass ich Hosen eine Nummer kleiner brauche und dass die Winterjacke ganz angenehm passt – inklusive der dickeren Fleecejacke untendrunter – und nicht mehr so spannt, wie das vergangenes Jahr noch der Fall war… Gründe gibt es viele: ein im Januar angeschaffter Ellipsentrainer, der täglich genutzt wird, eine bewusstere Ernährung – Low carb, mehr Eiweiß. Wieviel High fat da dabei ist, weiß ich nicht – ich zähl nicht nach. Ich habe nur gemerkt, dass was passiert. Langsam, aber es passiert was. Ich will keine Gewichtsgrenzen sprengen, ich kenne mich – ich werde es nicht halten können. Aber mir gehts gut, ich fühl mich wohl und das reicht mir. Der private Stress, der mich seit Herbst beschäftigt hat, tat sein Übriges dazu…

Haare länger oder kürzer? Gleich lang würde ich mal sagen. Das schwankt so im Jahreslauf immer ein bisschen, aber meist sind die so um schulterlang plus/minus. Immer noch blond gesträhnt.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Ich glaub, die kurzsichtige Dioptrienzahl hat sich nicht sonderlich verändert… Vielleicht sollte ich in 2017 mal wieder testen lassen. Dafür hat die nicht augenabhängige Weitsichtigkeit zugenommen – es gibt Sachen im Leben, die stellen sich irgendwann als nicht ganz richtig heraus und die gilt es zu ändern. Man entwickelt sich in vielerlei Hinsicht weiter und merkt spät, aber nicht zu spät, dass Entscheidungen von vor fünf Jahren  vielleicht doch nicht ganz richtig waren…

Mehr Geld oder weniger? Gehaltserhöhung sei Dank – ein bisschen mehr Geld.

Mehr ausgegeben oder weniger? Dazu müsste ich erstmal wissen, was ich 2015 so ausgegeben habe… Aber so grob überschlagen – wirklich nur ganz grob, könnte ich 2016 ein bisschen mehr ausgegeben haben – Ellipsentrainer, Mietkaution, Ablöse, Matratze, …

Der hirnrissigste Plan? Hmmmm, gute Frage! Ich habe nie hirnrissige Pläne, dazu bin ich zu straight, zu bodenständig, zu realistisch. Naja, wobei: den Lkw-Führerschein machen zu wollen ohne ihn wirklich zu brauchen. Aber: Träume sollen doch auch in Erfüllung gehen, oder?!

Die gefährlichste Unternehmung? Keine. Alles sicher. Alles planbar und organisiert und ohne Zwischenfälle – so rückblickend betrachtet. Wie gesagt: straight, bodenständig, realistisch…

Die teuerste Anschaffung? Der Ellipsentrainer im Januar. Die neue Wohnung im Dezember.

Das leckerste Essen? Steak mit Spinat im Alex in Berlin. Ohne Pommes oder Spätzle. Sehr geil!

Das beeindruckendste Buch? Welches von den vielen gelesenen Schnulzen? Ich habe nichts weltbewegendes gelesen, ich habe hauptsächlich gelesen, um in andere Welten abzutauchen und zu lesen, wie schön Liebe und Herzklopfen sein kann… Hach.

Der ergreifendste Film? Ich war nicht sooo oft im Kino. Und im TV bin ich eher der Seriengucker. Aber vielleicht war das Spotlight. Und ergreifend ist hier im Sinne von aufwühlend, schockierend gemeint.

Die beste Serie? Forever. Und dann gibts davon nur eine Staffel?! WTF!?

Die beste CD? Ha! Ich habe keine Ahnung! Ich habe dieses Jahr durch meine Amazon Prime Mitgliedschaft Prime Music dazubekommen und höre dort querbeet Musik: Disturbed, Andreas Gabler, David Garret, Muse, BossHoss, Linkin Park… Aber eine beste CD? Ich habe keine Ahnung.

Das schönste Konzert? Ich bin kein Konzertgänger. Ich wäre dieses Jahr gern zu Rock am See gegangen, als ich hörte, dass Muse da sein würden, aber dann … ach … ich weiß auch nicht…

Die meiste Zeit verbracht mit…? Arbeiten, gecoachen, nachdenken.

Die schönste Zeit verbracht mit…? Geocachen.

Vorherrschendes Gefühl in 2016? Das kanns doch nicht gewesen sein… Oder auch: Da geht doch noch was!

2016 zum ersten Mal getan? (M)eine Ehe beendet.

2016 nach langer Zeit wieder getan? Einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Eine Wohnung gesucht. Umgezogen – das 5. Mal in 15 Jahren 😉 Rumgeknutscht. Mit der Gynäkologin über Verhütung gesprochen. Kondome gekauft.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Oh jeee, ich glaube, ich muss gaaaaanz weit zurückscrollen bei Instagram, um da was zu finden… Mein Hirn ist da nämlich grad nicht sehr hilfreich… Die immer im Januar auftretenden Ischias-Schmerzen. Ich hoffe, ich bleibe dieses Jahr verschont… Da ich aber selbst schon gemerkt habe, dass mir die regelmäßige Bewegung auf meinem Ellipsentrainer gut tut, bin ich guter Dinge 😉 Allerdings muss ich zwei der drei Dinge, auf die ich hätte verzichten können, schuldig bleiben… Es war nix so extrem schlimm, dass ich drauf hätte verzichten können müssen…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Da musste ich niemanden groß überzeugen, weil das eine Tatsache ist, an der es nix zu rütteln gibt: ausziehen und eine Ehe für gescheitert erklären.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Ich mir meinen Ellipsentrainer.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Das MacBook Air vom Noch-Mann.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? … das war irgendwas mit Weihnachtswunder 😉

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? Ich werde ausziehen.

Besseren Job oder schlechteren? Den gleichen, wie die vergangenen 5 Jahre auch 🙂 Immer noch toll und es macht mir immer noch Spaß!

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was? Erfahrung. Man gewinnt immer an Erfahrung.

Mehr bewegt oder weniger? Angesichts der Tatsache, dass es dieses Jahr 49 Caches mehr als vergangenes Jahr waren – mehr bewegt. Mit Ellipsentrainer – mehr bewegt. Umzugskisten und Geraffel aus-, raus-, rein-, ein- und umgeräumt – mehr bewegt. Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf mehrere Leben haben – mehr bewegt.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Magen-Darm im Frühjahr. Brauch ich auch nicht gleich wieder…

Davon war für Dich die schlimmste? Magen-Darm im Frühjahr. Ich hasse kotzen! Das ist abartig. Ich. Brauche. Das. NICHT. Nochmal!

Dein Wort des Jahres? Konstanz.

Dein Unwort des Jahres? Ehetherapeut. (Am Arsch!)

Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr? Ruhe. Erholung. Entspannung. Liebe. Glück. Zufriedenheit. Erfolg. Oh, das waren mehrere 😉

2016 war für Dich mit einem Wort? Erfahrungsreich.

Berlin

… Du bist so wunderbar, Berlin!

Berlin war toll! Ein bisschen größer, bunter, interessanter, geschichtsträchtiger… Einzig das Wetter hätte besser sein können – am Montag, war der Himmel stahlblau, die Sonne schien. In Zürich war es neblig und grau und kalt und bäh, als der Flieger gestartet ist. Aber Berlin hat sich von seiner strahlendsten Seite gezeigt!

Als der Koffer kurz im Hotel abgestellt war, ging es noch zum Alex, um auf den Fernsehturm zu klettern, um die Stadt im Licht der untergehenden Sonne und mit all ihren glitzernden Lichtern anzusehen – pffff. War leider nix. Wegen Instandhaltungsmaßnahmen war ausgerechnet am Montag geschlossen. So ein Mist.

Als ich im Oktober irgendwann vernahm, dass Mr. President ein letztes Mal Mutti besuchen kommt, hatte ich den Besuch für die Reichstagskuppel gleich für Dienstag angemeldet. Ab Mittwoch sollte im Regierungsviertel Ausnahmezustand herrschen. Auf dem Fußweg Richtung Brandenburger Tor, vorbei an der US-Botschaft und zum Reichstag waren schon die ersten Straßensperren platziert, die am nächsten Tag dann ihrer tatsächlichen Verwendung zugeführt werden sollten.

Bevor man in den Reichstag reinkommt, muss man sich – wie am Flughafen durch einen Sicherheitscheck begeben. Funfact: ich wurde gefragt, was ich denn mit einer Feder in meiner Tasche hätte… Ich muss sehr doof aus der Wäsche geschaut haben, denn der Sicherheitsmensch meinte, dass Insulin kein Problem wäre… Nee, ich habe kein Insulin. Ja, aber hier ist irgendwas mit einer Feder. Ich hatte noch einen Kuli mit einer auffälligen Feder am Drücker – nee, Kulis sind woanders zu sehen… Als ich dann fragte, ob ich das Bild mal sehen könne und mir der Monitor zur Begutachtung zugedreht wurde, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: mein Travelbugstempel 😉 Also kurz gezeigt, erleichtertes Aufatmen ringsum und wieder alles zusammengerafft.

Die Reichstagskuppel ist ein sehr imposantes Gebilde! Mit einem Audioguide, der einen auf Sehenswürdigkeiten und Orientierungspunkte ringsum hinwies, war die Runde durch die Kuppel nochmal interessanter.

Da es regnete wie nix Gutes, gabs nach der Kuppel eine Stadtrundfahrt im Hop-on-Hop-off-Bus. Zwei Stunden Zeit gut rumgebracht, viel gesehen, viel erfahren, geregnet hat es danach immer noch 😉

Abendessen am Potsdamer Platz in einem ganz tollen Lokal – ich hätte bittegernedanke sowas hier unten am See! Homemade Lemonade! Superleckere Dessertkreationen und Milchshakes! Hach.

Abends dann die BlueManGroup besucht. Sehr witzig! Das waren schnelle, sehr kurzweilige anderthalb Stunden! Ein bisschen moderner war es, als ich es vom letzten Mal in Erinnerung hatte – stilisierte Smartphones und neue Technik haben einen Platz in der Aufführung gefunden… Fand ich jetzt ein bisschen naja, aber es ist nun mal ein aktuelles, allgegenwärtiges Thema.

Am Mittwoch zum Glück nicht mehr ganz so viel Regen und nicht mehr ganz so arschkalt wie am Dienstag, dafür aber Nebel und ein fast im Nebel verschwundener Fernsehturm – man kann halt nicht alles haben, nech?!  In der Galeria am Alex einen Stapel Postkarten geschrieben – ja, ich schreibe noch altmodische Postkarten und ich mag es selbst, Postkarten zu bekommen! Dann schlussendlich doch den Fernsehturm erklommen, Schlechtwetterrabatt beim Ticketkauf bekommen und oben festgestellt, dass man zwar Ausblick nach unten, aber weniger Weitblick hatte… Die Beschreibungen, was wo liegt, waren toll, aber nicht nachvollziehbar aus nebeligen Gründen 😀

Den Großstadtbesuch auch gleich noch genutzt, um einen Tantenbesuch zu machen – unangemeldet. Und tatsächlich – es war jemand zu Hause! Und sie haben sich gefreut! Und ich habe mich gefreut, dass das so superspontan und unangemeldet geklappt hat!

Am Donnerstag dann noch einen Abstecher zum Checkpoint Charlie gemacht – mit cachen natürlich, wie an all den anderen Tagen auch – in den Zoo und in die Gemäldegalerie gegangen. Es war angenehm wenig los im Zoo und im Museum, man musste sich den Platz vor den Tieren oder den Bildern nicht mit Ellbogen erkämpfen!

Abends nochmal Abendessen in diesem tollen Lokal im SonyCenter – einmal alles zum Mitnehmen bitte! Allein dafür lohnt es sich schon, nach Berlin zurückzukommen!

Am Freitag dann mit Umwegen und Verspätung – wegen Straßensperrungen wegen Mr. President – zum Flughafen gekommen – gute Planung ist natürlich alles! In Flughafennähe zu Fuß noch ganz entspannt einen letzten Cache besucht, dann auf den Flieger gewartet, der auf die Crew gewartet hat, die wiederum mit allen Passagieren zusammen über dem Norden von Zürich Schleifen drehend auf Landefreigabe warten musste, wegen Regen und schlechtem Wetter und auf dem Weg über die Autobahn nach Hause musste mein großes, dickes, weißes (naja, eher dreckiges) Auto geduldig mit vielen anderen Autofahrern warten, dass es vorwärts ging… Freitagabend. Feierabendverkehr.

Berlin war toll!

Ich bin froh, keine Must-see-Liste gemacht zu haben. Vielleicht hätte viel mehr draufgestanden, als ich hätte abarbeiten können. Vielleicht wäre ich dann traurig gewesen, dass ich zu wenig gemacht hätte… So weiß ich, dass es noch viel zu entdecken gibt und Wiederkommen sich auf jeden Fall lohnt!

Herbsturlaub 2016

Endlich ist es wieder soweit! Urlaub!

Dieses Jahr ein bisschen später als Oktober, da dieses Jahr eine Messe so spät im Oktober war, dass ich nicht zwei Wochen davor verschwinden und meine Kollegen während der Vorbereitungszeit allein lassen wollte. Vielleicht ist es übertrieben, aber ich kenne meine Pappenheimer. Die hätten das sicherlich auch allein geschafft, hätten dann aber auf halber Strecke gemerkt, dass das und das und jenes doch noch fehlt… (Schlussendlich hatten wir vergessen Weingläser einzupacken – vor Ort gabs Neue. Allerdings kam auch der komplette Wein wieder mit nach Hause  :p )

Schon im Juni hatte ich die Idee, im Herbst – naja, doch eher Winter 😉 – nach Berlin zu gehen. Ich war schon eeeeewig nicht mehr in Berlin! Ich kann mich noch verschwommen an das Rote Rathaus und an den Fernsehturm erinnern, auch an den verhüllten Reichstag, das wars aber auch schon.

Kommenden Montag gehts mit dem Flieger von Zürich nach Berlin. In Berlin gehts mit U- und S-Bahn weiter. Den Mietwagen schenken wir uns. Wir sind schließlich in einer Großstadt, die bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet ist! Einen Plan habe ich nicht gemacht. Den Reiseführer, den ich irgendwann im September gekauft habe, habe ich mal quer durchgeblättert… Natürlich stehen die Highlights auf der To-do-Liste: Brandenburger Tor, Fernsehturm, Hackesche Höfe, Checkpoint Charlie. Gleich am Dienstag habe ich einen Besuch in der Reichstagskuppel angemeldet. Einen Besuch bei einer Tante habe ich auch noch geplant, unangekündigt 😉 Wenn keiner da sein sollte, ist das auch nicht schlimm… Und falls doch jemand daheim ist: ne Tasse Kaffee reicht vollkommen!

Ich habe mir vorgenommen wieder Postkarten zu schreiben – ich mag es, noch ganz oldschool Postkarten zu verschicken. Ich muss die Adressen noch vorbereiten, fällt mir grad ein.

Den diesjährigen Urlaub habe ich am Mittwochabend mit einem Piercing eingeleitet 😀 Die Zunge musste dran glauben. Ich bin danach nochmal ins Geschäft, da noch einige Sachen erledigt werden mussten. Das Reden ging erstaunlich gut und lispelfrei. Die noch anwesenden Kollegen haben nix gemerkt.

Gestern dann war die Zunge zwar ein bisschen dick, jedoch nicht so extrem angeschwollen, dass ich gar nicht hätte reden können. Essen ist ein bisschen unangenehm. Dabei merkt man die Schwellung und den Fremdkörper. Man möchte immer irgendwas im Mund rumschieben und runterschlucken. Aber es ist fest.

Heute war die Schwellung schon geringer als gestern, sprechen ist immer noch problemfrei – vermutlich wird sich daran auch nix mehr groß ändern 😉 – essen geht langsam, aber es geht einigermaßen. Heißhunger kann ich momentan eher nicht stillen, weil ich dann vor vollem Teller verhungern würde… Alles super also! Besser als gedacht auf jeden Fall! Ich glaube, ich habe noch nie freiwillig so viel Wasser getrunken, da der Piercer meinte, dass Mundspülungen nicht unbedingt mit käuflichen Mundspülungen erfolgen müssten, sondern auch mit Mineralwasser gehen 🙂

Morgen und am Sonntag wird Wäsche gemacht und der Koffer gepackt. Das Navi wird gefüttert, damit sich die Geocaches in der großen Stadt auch zeigen – kein Urlaub ohne Geocaching 😀

Ich freu mich auf Berlin!

 

Urlaub 2016-12

Heute Heimfahrt. Start war 8:39 Uhr. Das Navi zeigte 928km und eine Ankunftszeit von 16:39 Uhr. Ich sagte zum Mann, dass wir dann ca. 18 Uhr daheim sind. Bisschen Stau vielleicht, tanken, pipi – so Sachen halt…

Nach nicht mal 5km die erste Umleitung, Straße gesperrt wegen wasweißich. Feuerwehr stand da, vielleicht  gabs ja in der Nacht ne Überschwemmung bei dem Gewitter?! Dann ein bisschen dicker Verkehr durch Itzehoe, Hamburg, bei Hannover, bei Göttingen, bei Hammelburg, bei Würzburg, bei Leonberg, bei Stuttgart, bei Herrenberg, beim Kreuz Hegau – aaaahhhhh! Ruckzuck zeigte die Navigateuse 19 Uhr Ankunft im Heimathafen… Wir haben 1x getankt und einmal ne Futterpause machen müssen, weil ich ein Loch hatte – hat aber geholfen und die restlichen 300km waren nicht mehr ganz so anstrengend, obwohl der Popo mittlerweile rund war und die Füße dick…

Wir waren tatsächlich gegen 19 Uhr daheim, haben das Auto ausgeladen und sind essen gegangen. Wir haben so gut wie nix daheim und bei den hier herrschenden 30°C wollte ich keine Nudeln kochen… Morgen dann! Ich hab soooo Bock auf Nudeln!

  • wir waren heute nicht cachen unterwegs – keine Lust, kein Empfang, keine Pocketquery
  • der Aufgang zum Deich hatte 48 Treppenstufen und zwei Podeststufen – also ich hab immer 50 gezählt 😉
  • ich bin braun geworden! Braun! Ich! An den Füßen, an den Händen und Armen und am Hals und im Gesicht.
  • wir haben nie Strandkorbgebühr zahlen müssen, waren aber grundsätzlich drauf eingestellt
  • das Ferienhaus war toll, der Ort war wieder super gelegen direkt hinterm Deich
  • wir haben 63 Caches gefunden und den ersten 1.000er überschritten
  • das Internet an der Küste ist zum ko… äh … Mäuse melken (das würde definitiv schneller Erfolge zeigen
  • meine Pflanzen waren dank Tauchgang vor der Abreise alle noch fit
  • unsere Ventilatoren leisten gerade ganze Arbeit bei den schwülen Temperaturen hier am Bodensee
  • ich werde morgen das große, dicke, weiße Auto aussaugen und putzen gehen – Walddreck und Möwenkacke wegmachen
  • wir sind von einem Zeckengebiet (Bodensee) ins nächste gefahren und haben ungefähr trölfzigtausend Zecken von uns runtergesammelt

Bis bald wieder! Spätestens im November, wenn wir ein paar Tage in Börlinn sein werden 🙂

Urlaub 2016-11

So lange wie dieses Jahr waren wir – glaube ich – noch nie weg. Wir sind sonst immer schon mittwochs oder donnerstags wieder zurück gefahren. Diesmal sind es fast komplett zwei Wochen.

Wir haben heute unser Leergut zurückgebracht, für die briefkastenleerenden Nachbarn noch ein Dankeschön besorgt, die letzte (gestern Abend in 35 Raterunden errätselte) Cachedose eingesammelt, an der Tankstelle noch ein Schlückchen Kraftstoff eingefüllt und die Frontscheibe von zwei Möwenschissen gereinigt – hier scheint ein hübscher Platz zu sein, seine Gedärme zu entleeren, die vielen Hasen machen es ja auch im Garten… – dann haben wir uns im dunklen Haus verkrochen, weil draußen brütend heiße 31°C herrschten, wir haben irgendwann festgestellt, dass es draußen frischer wurde – ein Windchen brachte Abkühlung und wir sind nochmal an den Strand gegangen, um im Strandkorb ein letztes Mal die Füße hochzulegen und der Bohrinsel am Horizont zuzuschauen. Danach gabs noch ein leckeres Abendessen und schon gings wieder nach Hause.

Kein Urlaub ohne ein bisschen Homeoffice. Heute mal in ganz spannend – für einen amerikanischen Kunden musste ich ein Live Video Proofing durchlaufen. Per Handy und per Webex-Meeting. Handyempfang 1A – Videokonferenz kacke. Also neuen Termin für morgen Abend halb 12 ausgemacht. Hoffentlich bin ich dann noch wach und ansprechbar 😀 Das Internet daheim ist aber um Welten besser, als hier oben an der Küste *augenroll* Aber wir fahren ja eigentlich nicht hierhin, um dann schnelles Internet zu haben, oder?! Oder?! Oder doch?

Gerade läuft die Spülmaschine noch ein letztes Mal, die Waschmaschine hat heute Nachmittag die letzte Runde gedreht, die Koffer sind bis auf ein paar Kleinigkeiten gepackt, Badsachen müssen noch verstaut werden und dann gehts morgen Früh wieder Richtung Bodensee. Hochwasser gucken 😉

Schön wars hier oben! Ich habe mal wieder ein tolles Häuschen rausgesucht. Der Strand war keine 5 Minuten entfernt, das Essen war lecker, wir haben genügend Cachedosen auftreiben können, Erholungsfaktor super – dicker Daumen nach oben!

Urlaub 2016-10

Letztens erst „blätterte“ ich durch mein Urlaubsarchiv. Da stand vor zwei oder drei Urlauben, so ziemlich gegen Ende, dass ich urlaubsmüde wäre… Diesen Punkt haben wir dieses Jahr irgendwie noch gar nicht erreicht. Ich habe eher das Gefühl, dass ich noch länger hier bleiben könnte… Vielleicht liegt es am Wetter – Sonne, blauer Himmel, ein laues Lüftchen – und am Ort – Nordsee! Strandkorb!

Heute haben wir uns ziemlich spät erst aufgemacht, um noch ein bisschen die Gegend zu erkunden. Der findige Leser weiß jetzt, dass wir Dosen suchen wollten 😉 Also ich. Der Mann hätte heute den ganzen Tag im Strandkorb verbracht… Wir sind also nochmal ne knappe dreiviertel Stunde durch die Botanik gefahren, um ein kleines Ründchen im Wald zu drehen. Dort kam ich mir vor wie ne Kuh oder ein Pferd oder aber wie drei Wochen nicht geduscht… Was mich an Fliegen, Mücken und Bremsen umschwirrte, war schon nicht mehr feierlich! Dank innovativer Tempo-Wedeltechnologie hielt ich mir die Plagegeister ziemlich gut vom Hals. Wenn ich mich in die Logbücher eintragen wollte, wedelte der Mann fleißig, sodass ich verschont blieb. Aber auch der Mann, der sonst froh ist, wenn sich Flattergetier an mir gütlich tut, beschwerte sich heute über die Massen an Fliegen und Viehzeug.

Auf dem Rückweg fuhren wir am Fischladen vorbei und holten mir mein Abendessen: Krabbenbrötchen und Bismarckheringbrötchen. Lecker! Als wir am Montag hinfuhren, standen wir verschlossenen Türen – Ruhetag. Manchmal hat man so ein Händchen für Ruhetage 😉 Ich werde morgen nochmal ins Fischgeschäft gehen müssen und mir noch ein, zwei, drei Dosen Fischkonserven holen… Bisschen Nordsee für daheim sozusagen 🙂

Als wir dann wieder daheim waren, wollte der Mann noch an den Strand gehen, ein bisschen im Strandkorb lesen. Die Strandkörbe hier in Friedrichskoog sind alle unverschlossen, also ohne so ein Gatter auf der Sitzfläche und es steht überall drauf, dass der Strandservice uns besuchen kommt, um die Nutzungsgebühr zu kassieren. Wir sind jetzt schon oft im Strandkorb gewesen und bisher wollte noch keiner Geld von uns. Vielleicht ist noch nicht zu viel los, dass es sich nicht lohnt?! Ich habe keine Ahnung. Mir solls recht sein. Allerdings wäre ich auch nicht böse, wenn uns jemand die Gebühr abknöpft… Wir nutzen es ja schließlich auch.

Morgen dann der letzte Urlaubstag hier oben an der Nordsee. Ich vermisse sie jetzt schon! Die Immobilienpreise hier oben sind übrigens ein Scherzchen gegen das, was man unten am Bodensee zahlen müsste… Ich weiß, dass ich immer wieder erwähne, dass ich ein Immobiliengegner bin, dass ich mir keinen Klotz ans Bein binden möchte, aber wenn ich hier für ein 100qm-Haus in Deichlage mit 500qm Grundstück keine 100.000 Euro zahlen muss, dann gerate ich schon schwer ins Grübeln…

Urlaub 2016-9

Wir sind heute Draisine gefahren! Geiler Shice!

In unserer Ferienwohnung liegt eine Infobroschüre über Dithmarschen, die Gegend hier oben, und beim Durchblättern fiel mir die Draisinenfahrt mit der Fahrraddraisine auf. Im nächstgrößeren Ort – Marne – ca. 15 Minuten von hier weg, gibts einen Draisinenbahnhof, ab dem man Richtung St. Michaelisdonn fahren kann.

Als wir das Fußbürstl kaufen waren, sind wir noch ein Stück die Straße weitergefahren und wollten eigentlich nur mal schauen. Außerdem war grad zu, weil das Wetter eher unbeständig war vergangene Woche. Wir haben ein Infoblatt mitgenommen, auf dem die Abfahrtszeiten standen und sind wieder heim gefahren – mit dem festen Vorsatz, das mal im Hinterkopf zu behalten und das Wetter zu beobachten.

Heute dann waren wir zeitig wach und machten uns auf den Weg nach Marne, da um 11 die erste Abfahrt sein sollte, ne Stunde vorher machte die Station auf. Da wir die ersten und einzigen Interessenten waren, durften wir sogar schon halb 11 losfahren – dann hätten wir mehr Zeit, als die angepeilten 60 – 70 Minuten für die ca. 9km lange Strecke. Sollte uns recht sein, dann konnten wir mitten auf der Strecke noch in aller Ruhe den Cache suchen 😀

Das etwas andere #Cachemobil. #geocaching mit #draisine. #Marne #stmichaelisdonn #dithmarschen

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Nachdem es gestern bis in die Nacht rein noch geschüttet hatte, wie aus Kübeln, war es heute eher bedeckt und dunkelgrau, aber trocken und leicht windig. Wir hätten also die eine Richtung mit Segel fahren können, sind aber fleißig gedemmelt. Keine Gangschaltung und Direktantrieb sozusagen 😉

Auf der Strecke mussten ein paar Mal Schranken geöffnet und wieder geschlossen werden – das hat der Mann übernommen im gelben Sicherheitswestchen. In St. Michaelisdonn, kurz vor der Ankunft mussten wir eine Art Fußgängerampel für Draisinenfahrer betätigen, dann die Schranke öffnen, bei grün über die Straße fahren, Schranke schließen, auf der anderen Seite die Schranke öffnen, durchfahren und wieder zumachen. Ich habe an den Schranken immer das Gefährt über die Straße gefahren. So witzig! Grundsätzlich hatte der Autoverkehr Vorrang und die meisten kreuzenden Straßen waren „nur“ Sackgassen und wenig befahren.

Als wir wieder in Marne angekommen waren, fragte die freundliche Frau, wie es war und ob wir was gemerkt hätten auf der Rückfahrt. Es war natürlich toll! Ich meinte aber schon auf der Strecke zum Mann, dass ich es jetzt irgendwie in den Oberschenkeln merke, ganz leicht nur, aber es war irgendwie anstrengender als auf der Hinfahrt. Wir haben es aber einhellig auf den leichten Gegenwind geschoben. Als wir das der Frau sagten, lachte sie und wies uns darauf hin, dass wir rückzu tatsächlich ein wenig bergauf gefahren wären. Das Kirchenportal in St. Michaelis ist ungefähr auf der Höhe der Kirchturmspitze von Marne. Ah, guck an! Die Kirchen sind hier übrigens nicht allzu hoch, aber ca. 10m sind es schon.

Soviel Spaß es gemacht hat, so froh waren wir doch, als wir endlich wieder am Startbahnhof angekommen sind! Sogar der Mann, als regelmäßiger Radfahrer, hat jetzt Popoaua 😀 Und ich freu mich immer noch riesig, dass wir das gemacht haben! Wieder ein Erlebnis mehr.

Urlaub 2016-8

Als wir am Samstag bei der Frau Ex-Kollegin und ihrem Gatten – einem ehemaligen Seemann – waren, empfahlen uns beide, doch noch in Brunsbüttel an der Schleuse Schiffe gucken zu gehen. Da wir eh nicht voll durchgeplant waren, behielten wir das mal im Hinterkopf. Und als wir gestern auf dem Kanal bei Burg und Hochdonn noch ein paar große Pötte vorbeiziehen sahen, nahmen wir uns vor, heute nach Brunsbüttel zu fahren.

Glück wir hatten! Gerade als wir uns für eine längere Wartezeit eingerichtet hatten – die ganz professionellen Pottgucker gehen nach Fahr- bzw. Schleusenplan gucken, wir wollten halt warten – kam ein Tanker von der Nordsee und fuhr in die Schleusenkammer. Der Pott wurde vertäut, machte die Reling klar und ein Kanalmitarbeiter und ein Polizist gingen an Bord. Währenddessen ging das Tor zu, Wasser wurde rausgelassen, die zwei Leutchen gingen wieder von Bord, die Leinen wurden gelöst und der Koloss fuhr in den Kanal rein. Das Ganze hat ungefähr  so lange gedauert, dass ich zwischendrin noch gemütlich ne viertel Stunde mit dem beschden Cheffe telefonieren konnte. Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Schleusenvorgang ca. 45 Minuten dauern kann. Vom Gefühl her könnte das hinkommen.

Schiffe gucken in #Brunsbüttel. Riesige Pötte! #Nordsee #nordostseekanal #nok #urlaub

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Wir sind danach mit der Fähre auf die andere Kanalseite gefahren, um noch ein Döschen zu suchen. Geschickt gelegen an einer kleinen Aussichtsplattform aufm Deich, sodass man in die Elbmündung und auf die Nordsee schauen konnte.

So als Landratte ist das das schon absolut interessant, die Riesenkähne mal aus 20m Entfernung zu sehen! Wir haben zwar auch auf dem Bodensee Schiffe, aber für die hätte der Tanker heute nur ein müdes Husten übrig gehabt 😉

Urlaub 2016-7

Nachdem wir gestern Abend am Hochdonner Fährhaus nicht mehr gecacht haben, jedoch nochmal den großen Pötten beim Vorbeigleiten zuschauen wollten und diesen äußerst witzig anmutenden Whereigo machen wollten, sind wir heute wieder ne reichliche halbe Stunde durch die Botanik gefahren, um in Burg die Fähre zu entern.

Gestern Abend habe ich mir erstmal einen abgegeigt, um die runtergeladene Cartridge für den WIG-Player aufm Smartphone genau in den Ordner zu verschieben, in welchem der Player die Datei auch erkennt – was ein Act! Übers Macbook möchte mein Android-Cachephone irgendwie nicht kommunizieren, also musste ich alles übers Smartphone machen. Irgendwann hat es geklappt, ich weiß nur nicht mehr wie 😀 Übers GPS habe ich noch nie einen WIG gespielt, muss ich mal Google fragen, ob und wie und überhaupt…

Heute dann parkten wir den großen Dicken und bestiegen die Fähre – ich zumindest. Ich startete den Player und muss wohl erstmal nen Schrei losgelassen haben… Es tat sich genau das Rätsel auf – mit ein bisschen nachdenken hätte ich auch drauf kommen können, was genau mich an der Fähre erwartet – welches ich nie so richtig begriffen habe: ein Kohlkopf, ein Schaf, ein Wolf. Muss alles von rechts nach links oder von links nach rechts. Wolf mag Schaf, Schaf mag Kohlkopf, es darf also niemals nicht irgendwas mit irgendwem alleine gelassen werden, um Tote zu verhindern. Oder so. Zum Glück war der Empfang gut, Google war mir gnädig und die Lösung war schnell gefunden. Ich bin also grinsend Fähre gefahren und habe virtuelle Fracht befördert. Und ich befürchte, dass ich die Lösung niemals nicht wieder vergessen werde!

Die Fähre fuhr los und ich musste das Schaf aufladen. Die Fähre setzte über und ich durfte das Schaf abladen. Ich fuhr leer zurück und lud den Kohlkopf auf. Auf der anderen Seite lud ich den Kohlkopf ab und das Schaf auf, denn Schaf und Kohlkopf alleine lassen, gibt keinen Kohlkopf mehr 😉 Wieder angekommen, lud ich das Schaf ab und den Wolf auf. Auf der anderen Seite lud ich den Wolf beim Kohlkopf ab und fuhr nochmal leer zurück, um das Schaf zu holen. Ich holte also das Schaf, fuhr nochmal zurück und lud es zu Wolf und Kohlkopf ab. Gewonnen! Ich bekam also für meine „Anstrengungen“ ein Final auf der Karte angezeigt, welches wir später holen würden. Erstmal wollte ich noch auf der anderen Kanalseite eine Dose holen. Also nochmal kurz übersetzen 😉

Die Kanalfahrten mit der Fähre waren kostenfrei, ich habe auch niemandem einen Platz geklaut, während ich da ne halbe Stunde hin und her gegondelt bin. Da der Nord-Ostsee-Kanal – kurz NOK – von Menschenhand geschaffen wurde, muss auch der Mensch dafür sorgen, dass die Verbindung gewährleistet ist. Und zwar kostenfrei.

Als wir also an der Burger Fähre alle Dosen erwischt hatten, fuhren wir ca. 5km weiter nach Hochdonn, um dort noch ein paar Döschen zu finden und die Eisenbahnhochbrücke nochmals genauer zu bewundern. Imposantes Bauwerk!

Heute Abend auf der Rückfahrt dann sind wir nochmal in Friedrichskoog vorbeigefahren und haben den Windrosen-Cache gefunden. Beim letzten Mal hat es angefangen mit schütten und wir hatten unerwünschte Zuschauer – keine gute Kombination, um in Ruhe ne Dose zu finden… Heute waren wir ziemlich zügig erfolgreich 🙂

Kleines Freudings im Urlaub: 1.000 gefundene Caches!  Eintausend! Woohoooooo! Ein bisschen taktisch gelegt, damit ich als 1.000 und zusätzlich neuen Cachetyp einen Virtual-Cache machen konnte. So langsam sollte ich echt mal überlegen, des beschden Blogverwalters „Ich bin BaWü-Cacher“-Fragebogen auszufüllen, denn darin gehts u. a auch um Statistik. Bisher dachte ich immer, Statistik interessiert mich nicht so wirklich – ha! Es wird eher schlimmer, je mehr Caches man findet…

Kleines, fast schon großes Aha-Dings im Urlaub: in Friedrichskoog-Spitze gibt es ein Informationszentrum zur Bohrinsel Mittelplate. Durch Zufall bin ich heute da rein und dachte, dass ich dort vielleicht rauskriege – für einen Earthcache, wie könnte es auch anders sein, wie groß der Salzstock ist, der unter Friedrichskoog-Büsum ist. Also den freundlichen Herrn gefragt, der mir das sehr genau sagen konnte und anhand einer PowerPoint-Folie auch zeigen und erläutern konnte. Dann fragte der plötzlich, wie badisch ich bin. „Wie badisch sind Sie eigentlich?“ – Ich so total verdattert: „Ich? Badisch?! Gar nicht! Ich bin a Neigschmeckte!“ – „Oha, schwäbisch!“ – „Na, ganz eigentlich bin ich sogar sächsisch.“ – „Ach was!“ (Wir sprachen dann noch kurz über Freiberg, die TU Bergakademie und meine damit verbundene „geologische Vorbelastung“, aus der er mein Interesse für die geologische Besonderheit des Salzstocks schloss 😉 )

Es kam raus, dass er mal in Freiburg gewohnt und gearbeitet hat und in Stuttgart einen Kollegen hatte, mit dem er sich in Balingen getroffen hat. Wir hatten hier im Ferienhaus übrigens bis gestern Nachbarn, die ein Balinger Kennzeichen hatten. Auf jeden Fall meinte der Informationsmensch, dass ich ja dann schon perfekt assimiliert bin, wenn man nicht mal mehr hört, dass ich aus Sachsen wäre, geschweige denn jahrelang auf der schwäbischen Alb gewohnt habe… Tja, die Welt ist ein Dorf, dass man sogar hier oben erkennt, wo ich her bin… Und ich hatte weder ein Schild um den Hals, noch habe ich mit dem Mann geredet, noch konnte er sehen, welches Kennzeichen mein Auto hat, gekannt haben wir uns sowieso nicht… Aber ich will gar nicht badenserisch sein! I will schwäbisch schwätze, wenn i könnt! Ich sollte mir mal wieder ein wenig Hänk Häberle reinziehen, wenn ich daheim bin…

Urlaub 2016-6

Heute war ein ganz entspannter Samstag. Ausschlafen, ein bisschen Zeit totschlagen, ne ehemalige Kollegin besuchen.

Vor einem Jahr ungefähr ist eine Kollegin in den hohen Norden gezogen, ein Dorf neben Wacken – genau DAS Wacken. Der Liebe wegen. Ein großer Verlust für unsere Firma. Als für mich feststand, dass wir hier oben Urlaub machen würden, habe ich sie natürlich angemailt, ob sie Zeit und Lust auf ein Treffen hätte. Logisch hatte sie! Ich habe mich sehr darüber gefreut! Und ne dreiviertel Stunde Fahrt ist hier oben nix. Das Wetter war auch toll.

Nach Kaffee und Kuchen waren sie und ihr Mann so erstaunt, dass wir noch nicht auf dem heiligen Acker waren, dass wir vor dem Abendessen noch nach Wacken gefahren sind. Keine 2km von ihrem Zuhause weg 🙂 Da wir beim Kaffee auch aufs Geocachen gekommen sind, wollten sie wissen, ob es in Wacken auch was zu finden gab – natürlich gab es das! Wir haben also in Wacken die Sandkuhle – die Wiege des Open Airs – begutachtet und schließlich noch die Pommesgabel – die Devil’s Horns – bestaunt. Man kann sich schwerlich vorstellen, dass hier auf – jetzt noch – grünen Wiesen kurzzeitig ca. 80.000 Menschen hausen und im Grunde eine Art Kleinstadt bauen. Krass!

Zum Abendessen führten uns die zwei Nordlichter nach Hochdonn an den Nord-Ostsee-Kanal aus. Vom Restaurant hat man den besten Blick – erste Reihe sozusagen – auf den Kanal und wenn man Pech hat, bleibt einem der Bissen im Hals stecken, wenn draußen ein Riiieeesenpott vorm Fenster vorbeigleitet 😀 Der Mann der Kollegin ist mal ein paar Jahre zur See gefahren und konnte uns einiges zu den Schiffen erzählen. War toll! Hier im Bild ist zum Beispiel ein Autofrachter zu sehen, erkennbar an der Ladeluke, die im Prinzip die Rampe ist.

In #hochdonn im #fährhaus essen und nen Riesenpott vorbeischwimmen sehen. #nok #nordostseekanal #urlaub

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