Herbsturlaub 2015-8

Wie gestern schon angekündigt, waren wir heute ne Runde cachen. Im Schönramer Filz. Mein 700. Cache stand an und der dortige Earthcache war dafür nicht ganz ungeeignet.

Die Cacherunde selbst war eher so lala… Vier von 17 waren nicht auffindbar, schon von Cachern vor mir. Den Owner scheints nicht zu interessieren. Hab ihn mal angeschrieben. Vielleicht reagiert er ja. Für mich zwar zu spät, aber egal. Für die, die nach mir kommen, wäre es ja wieder interessant, wenn die Runde vollständig ist.

Danach sind wir wieder nach Bad Reichenhall gefahren, haben im Halbsonnenschein vorm Café Reber nochmal eine Wiener Melange genossen, bevor wir noch einmal ins Bürgerbräu Brauereigasthaus essen gegangen sind. Lecker wars! Viel besser als das Brauereigasthaus bei uns daheim in Konstanz.

Grundsätzlich waren wir erstaunt, wie preiswert es hier ist. Das geht schon bei der Parkgebühr los: 90 Minuten parken in der sogenannten Altstadt von Bad Reichenhall kosteten „üppige“ 0,45 Euro. Haha! Ein Witz! Dafür kann man bei uns grad mal ne viertel Stunde parken bzw. eigentlich gar nicht, weil das erst bei 0,60 Euro für ne halbe Stunde losgeht. Unglaublich! Die meisten Parkplätze bei den Sehenswürdigkeiten, die wir angesteuert haben (Einkaufscenter [Sehenswürdigkeit **hüstel**], Predigtstuhlbahn, Moorrundweg, Eisriesenwelt) waren dafür kostenfrei oder in der Nutzung der jeweiligen Fahrgelegenheit inklusive – wie mans nimmt.

Die Preise in den hiesigen Gasthäusern waren auch nicht allzu üppig. Ein großes, alkoholfreies Getränk mit 0,4l oder 0,5l hat zwischen 2,60 Euro und 3,20 Euro gekostet – zum Vergleich: am Bodensee zahlen wir dafür ab 3,30 Euro, eher so Richtung 3,60 Euro. Auch die Essenspreise waren mehr als annehmbar: mit kleinem Salat und einem Hauptgericht (ohne Nachtisch oder Kaffee) waren wir meist bei unter 35 Euro, inklusiv Trinkgeld! Daheim wird wieder gespart 😉 Morgen freu ich mich auf Nudeln mit Sauce und Käse. Und auf Spinat mit Rührei und Kartoffeln. Und auf Kürbissuppe mit Würschteln.

Am Freitag wird erstmal Wäsche gewaschen. Und das große, dicke, weiße Auto muss auch gewaschen werden! Dabei wurde das vor 2 Woche erst gewaschen, bevor es die Winterräder bekommen hat. Aber wat mut, dat mut, nech?! Durch das schmuddelige Sprühregen-Nebel-Regen-Wetter hat das voll die Dreckschlieren und Drecktropfen bekommen **hmpf**

 

 

Herbsturlaub 2015-7

Ich war heute so, soooo, soooooooo kurz davor unanständig viel Geld auszugeben. Dann kam der Mann. Mit seinen Bedenken. Spielverderber.

Heute wollten wir uns einen bummeligen Tag im Einkaufscenter machen 🙂 Geld ausgeben. Käffchen trinken. Irgendwelche Sachen essen. Zeit totschlagen. Leute gucken. Dann eröffnete mir der Mann, dass ER mit mir zu Ikea gehen möchte! Er braucht was für die Küche. Hat sich nur nicht getraut, mir das schon mal eher zu sagen… Aha. Und um es jetzt nicht ganz so spannend zu machen: er brauchte ein neues Abtropfgestell fürs Geschirr. Ah. Oh. Na, dann.

Vor Ikea sind wir natürlich noch ein paar Cachedosen suchen gegangen, unter anderem auch am Salzburger Flughafen. Ein Flughäfelchen. Haufenweise Taxis, aber kaum Reisende… War dann auch nur ein kurzer Zwischenstopp, wenn auch ein erfolgreicher.

https://instagram.com/p/9DkQi2G1AL/?taken-by=sabinsanity

(Das Bild möchte heute nicht angezeigt werden, es schämt sich, obwohl die Sonne scheint… Jedes andere Bild hätte sich statt dessen liebend gern gezeigt. Komisches Ding. Immerhin funktioniert der Link 😉 )

Im Europark dann gab es einen Laden, der angebissenes Obst verkauft. Und dieses mädchenfarbige Technikdingsi mit dem angebissenen Apfel hintendrauf hat es mir ja schon angetan… Mein iPhone 4s gibt so langsam den Akkugeist auf. Es macht tolle Fotos (tollere als das HTC auf jeden Fall), aber sowohl Kamera als auch Instagram fressen so gnadenlos Akku, da kann man zuschauen, wie der in die Knie geht. Hintergrundgeraffel ist schon ausgeschaltet, danke für den Hinweis 😉 Dann war ich unentschlossen und wir sind ne Runde durchs Center gelaufen, haben was gegessen, auf den riesigen Touch-Infotafeln rumgedaddelt, haben im Saturn rumüberlegt, sind zurück zum Apple-Store… Der Mann: Was ist, wenn der Garantiefall eintritt? Geht das auch im Saturn in Deutschland? Ginge das auch im MediaMarkt, der ja mit Media-Saturn in einem Konzern vereint ist? Wir haben halt keine Saturn um die Ecke, sondern nur nen MediaMarkt. Könnte man das auch direkt bei Apple machen? Keiner konnte diese Fragen erschöpfend beantworten. Der Mann hat schlechte Handyerfahrung gemacht und deswegen immer so das Zünglein an der Waage. Manno. Dann wollte ich doch nicht mehr. Warte ich halt, bis wir wieder zu Hause sind. So.

Auf dem Rückweg von Salzburg nach Bayerisch Gmain sind wir diesmal NICHT über die Autobahn gefahren, sondern durch die österreichische Pampa. Aber wir haben die Autos und Lkws auf der Autobahn stehen sehen und haben in aller Seelenruhe weitere Caches geloggt – hatte auch was!

Morgen werden wir nochmal ausgiebigst cachen gehen.

Herbsturlaub 2015-6

Wollen wir übers Wetter reden? Ja? Nein? Ok, egal. Das Wetter hat heute wieder gewonnen. Aber um mal nicht nur mit Regen und Nebel zu punkten, hat Petrus noch eine Schippe draufgelegt: Schneeregen! Ha! Komm‘ se her. Komm‘ se ran. Hier kring se was geboten!

Wir sind heute wieder Richtung Österreich aufgebrochen. Pfarrwerfen war das Ziel unserer Reise. Die Eisriesenwelt. Ein Kollege, der im Sommer seine Eltern in Österreich besucht hat und mit seinen taiwanesischen Schwiegereltern in Österreich einige Sehenswürdigkeiten abgeklappert hat, war total begeistert von dieser Höhle. Da wir damals schon wussten, dass wir hier in der Gegend sein werden, habe ich mir das gleich mal näher angeschaut und nicht vergessen.

Der Mann meinte heute Morgen, dass nur geübten Autofahrern der Weg bis zu den Parkplätzen hochzufahren empfohlen wird. Die Ungeübten könnten am Fuße des Berges parken und den Pendelbus nehmen. Der Mann meinte aber auch gleich dazu, dass ich ja schon im Höllental gefahren wäre und mir fiel dann noch ein, dass ich auch schon in der Schweiz und in Liechtenstein diverse Serpentinenstraßen gefahren bin. Außerdem erinnerte ich mich an meine zweite oder dritte Fahrstunde – mein Fahrlehrer fuhr mit mir irgendwo im Erzgebirge rum: kurvige, enge Straßen ohne Seiten- oder Mittelmarkierung. DAS war anspruchsvoll.

Als wir dann auf die Straße Richtung der Parkplätze zur Eisriesenwelt einbogen, fuhr vor uns ein kleiner Audi A1 – wenn der da hoch kommt, komm ich mit meinem großen, dicken, weißen Auto da dreimal hoch! Und das waren Kurven und Steigungen – Junge, Junge! Das war spannend 🙂

Dann ging auch schon gleich das Bergauflaufen los – es mussten ca. 200m Wegstrecke bergauf bis zum Besucherhäuschen überwunden werden **schnauf** Vom Häuschen ging es dann ca. 20 Minuten – laut offizieller Beschreibungen – weiter bergauf bis zur Talstation der Seilbahn, mit der dann erstmal weitere 500 Höhenmeter auf einfache Art und Weise überwunden werden konnten. Von der Bergstation der Seilbahn dann ging es nochmal weiter bergauf – halleluja! Die hier angegebenen 20 Minuten waren aber sportlich und hart erarbeitet! Wir haben geschnauft und gedampft wie zwei Walrösser! Aber auch zartere Persönchen als wir zwei haben mindestens genauso geschnauft wie wir. Es ist also nicht unbedingt eine Frage des Körpergewichts…

Am Eingang zur Höhle eröffnete man uns, dass wir gleich ca. 1.400 Stufen vor uns hätten – ahahaAHAHAHAAAAA! Sind wir nicht grad erst den Berg hochgeschnauft?! Wobei: ca. 700 Stufen aufwärts und wieder 700 Stufen runter machen doch schlussendlich 0 Stufen, oder?! Habe ich hier nen Denkfehler?! Die Holzstufen der Treppen in der Höhle waren aber sehr angenehm zu laufen, der Führer hatte ein super Tempo – im Sinne von angenehm und nicht zu schnell – und unsere sehr altersgemischte Gruppe (es waren kleine Kinder von ca. 4 Jahren dabei und ältere Leute von sicherlich ca. 65 Jahren) kam ordentlich mit.

Da die Höhle nicht elektrisch beleuchtet ist – obwohl da dicke Stromkabel rumlagen unter den Treppen… Sehr verwunderlich eigentlich, oder aber die betreiben damit die Kühlaggregate, um die Eishöhle zu erhalten **hüstel** Uns erzählten sie was von kühlen Winden, die die Höhle auf 0°C runterkühlen würden und von Schmelzwasser, was dann zu Eis geföre – bekamen wir am Eingang eine Karbidlampe in die Hand und mussten uns selbst den Weg erfunzeln. Der Führer hatte noch Magnesiumbänder dabei, mit denen er stellenweise interessante Eisskulpturen oder Vertiefungen erleuchtete und effektvoll anstrahlte – hatte was!

Kein geologisches Naturschauspiel ohne Earthcache, nech!? Da dort eine Frage gestellt war, die sich mir aber während der Führung nicht erschloss – ich war zu beschäftigt damit aufzupassen, wo ich hintrete oder mir nicht den Pöter vom Grubenlämpchen anfackeln zu lassen – musste ich am Ausgang den freundlichen Führer – der übrigens sicherlich weder Fitnessstudio noch Diät braucht, wenn der die Führung vielleicht 3 oder 4 mal am Tag absolviert… – nochmals genauer fragen, wo denn die Neue Welt war. Hat er mir erklärt, ich konnte mich auch an die Stelle erinnern. Damit konnte ich heute Abend die Fragen zum Earthcache beantworten und war glücklich.

Für morgen haben wir beschlossen in ein nahes, österreichisches Einkaufszentrum zu fahren und Leute zu gucken, uns von Café zu Café zu schleppen, vielleicht ein bisschen Geld ausgeben und noch den ein oder anderen nahegelegenen Cache mitzunehmen. Reicht auch mal so als Urlaubserlebnis.

 

Herbsturlaub 2015-5

Schabine 2 : Wetter 0

Mönsch, doh! Da hatte der Wetterbericht doch tatsächlich mal Recht und auch der Sonntag war trocken und nicht vernebelt. Schon gestern Abend haben wir vom Balkon aus sehen können, dass auf dem Berg ein Haus steht, was orange angeleuchtet wird. Das heißt, dass keine Wolken da waren und dass man ziemlich gut hätte von da oben nach unten gucken können…

Heute Morgen dann sah es wettertechnisch immer noch sehr gut aus und wir haben uns zur Predigtstuhlbahn aufgemacht. Die Grande Dame der Alpen wird sie auch genannt, weil es die älteste noch betriebene Kabinenseilbahn der Welt ist. Auf der Talfahrt haben wir dann erfahren, dass die Bahn jetzt im November modernisiert wird, dass die zwei Kabinen restauriert werden, dass ein Pfeiler (oder alle?) hübsch gemacht wird und dass wieder alles durchgeprüft wird: Kabel, Antriebe, Kupplungen…

Erstmal aber waren wir oben und konnten dem Nebel zuschauen, wie er uns mal schneller, mal langsamer die Sicht vernebelte 😉 Mit viel Glück konnte man ein hübsches Foto von Bad Reichenhall im Tal machen. Allerdings scheint die Temperaturanzeige auf der App nicht auf die Höhe von 1.600m angesprungen zu sein… Gefühlt waren hier oben ungefähr 3°C.

Hoch oben auf dem #Predigtstuhl. Und unten im #Nebel Bad Reichenhall. #predigtstuhlbahn #badreichenhall

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Oben am Gipfel haben wir zwei Cachedosen gesucht und natürlich gefunden – wir haben uns sozusagen ins Gipfelbuch eingetragen 😉 Ein ganz spezielles Gipfelbuch und ein recht altehrwürdiges dazu – den Cache gibt es schon seit 2009 und das Logbuch ist immer noch das erste. Viele Leute waren heute – trotz Sonntag – nicht unterwegs. Man merkt, dass keine Hauptsaison mehr ist. Wieder unten angekommen haben wir noch ein Döschen gesucht und haben uns dann im Café Reber Kaffee und Kuchen einverleibt. Danach schließlich noch die Reber-Mozartkugeln gekauft, um daheim den direkten Vergleich zu den echten Salzburger Fürst-Mozartkugeln ziehen zu können.

Heute habe ich dann auch ein paar Postkarten geschrieben, für die wir morgen noch einen Briefkasten suchen müssen. Sollte ja hoffentlich nicht so schwer sein…

Herbsturlaub 2015-4

Schabine 1 : Wetter 0

Wir haben den Wetterpoker heute mal für uns entschieden! Es hat seit gestern Abend nicht mehr geregnet und heute Morgen war tatsächlich so etwas wie Sonne am Himmel zu sehen. Sie musste zwar zwischen den Wolken durchblitzen, aber es war dieser große, helle, gelbe Ball, der auch Wärme spenden kann.

Der Mann und ich haben uns heute also zum Königssee aufgemacht. Wir wollten ja nicht nur Nebel und Wolken sehen, sondern auch den See und die Berge. Ist fast geglückt. Die Berge hatten sich zwar ein bisschen lullig – waren gschamig – wollten sich nicht so richtig zeigen… Aber es war trocken, einigermaßen angenehm, das Wasser spiegelglatt, die Elektroboote lautlos, das Echo hat auch zurücktrompetet, ein paar Cachedöschen lagen am Weg und sogar ein Earthcache – was will man mehr?!

Berchtesgaden auf dem Weg zurück war dann eher ein verschlafenes Kaff – die haben um 16 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt! Wir waren auch nicht lang da, hatten das Vergnügen mit einem einigermaßen geräumigeren Parkhaus, nahezu leeren Straßen und sind dann doch wieder nach Bad Reichenhall zurück gefahren.

Ansonsten ist unser Urlaub mal richtig entspannt – wir schlafen aus, frühstücken ganz gemütlich und machen uns erst so gegen halb 12 auf den Weg zu unseren Zielen. Abends sind wir meist so zwischen 7 und 8 wieder in unserer Ferienwohnung, hängen auf der Couch, sind fertig vom Tag und glotzen TV. Ich logge meine gefundenen Caches und blogge kurz (oder lang) den vergangenen Tag. Wir haben unterwegs bisher immer irgendwo was zum Essen gefunden und sind erstaunt, dass es hier noch gar nicht mal sooo teuer ist. Vielleicht aber haben die Restaurants mittlerweile auch die Hauptsaison-Karte eingepackt und die mit den Preisen für die Nebensaison rausgeholt 😉

Herbsturlaub 2015-3

Da die Wolken heute immer noch tief auf dem Berg hingen, sind wir nach Salzburg gefahren. Das ist hier fast um die Ecke – knappe halbe Stunde zum Fahren.

In Salzburg an der Einfahrt zum Parkhaus dann erstmal nen Herzkasper bekommen – Alter, war die eng! Ich musste geschwind meinen Außenspiegel einklappen, damit der nicht die Säule des Parkkartendingsi umnieten konnte – nicht auszudenken, was die mit mir gemacht hätten O.O

Auf dem Weg in die Altstadt sind wir an so nem Hop on-hop off-Bus vorbeigekommen und zack – eingestiegen. Die Rundfahrt  sollte ne Stunde dauern. Wir wollten nicht zwingend irgendwo off hoppen, aber einfach mal nen Überblick bekommen, obwohl wir natürlich schon wussten, was und wohin wir wollten: Festung Hohensalzburg, Mozartkugeln, Museum der Moderne, Salzburger Nockerln, cachen. Nicht zwingend in der Reihenfolge, aber hoffentlich alles. Während der Fahrt fing es dann zu regnen – oh man. Es wäre ja auch zu schön gewesen bei trockenen 10° durch die Gegend zu schleichen… Naja, wir sind nicht aus Zucker, nech!? Auch wenn die durch feuchtes Wetter entstehenden Ringelhaare nicht so toll sind.

Nachdem wir dann Salzburg zweimal von oben gesehen hatten, begab ich mich auf die Suche nach einer Gaststätte oder einem Café, die/das uns Salzburger Nockerln servieren wollte. Auf der Busrundfahrt hieß es schon, dass das sehr sättigend sei und für eine Person fast zuviel ist. Als Dessert könnte man es gut und gern mit drei Leuten gemeinsam vertilgen. Fast wieder zurück, kurz vorm Parkhaus kam dann schließlich noch das Café Sacher – von der gleichnamigen Kaffeehaus“kette“ aus Wien bekannt – und wir trauten uns rein. (Das dazugehörige Hotel hatte Pagen in Livrée, die den Gästen beim Aussteigen halfen und Koffer trugen – scho a bissle vornehmer also…) Im Café gab es tatsächlich Salzburger Nockerln – zu einem stolzen Preis! Zwanzig Euro wolltens, die Salzburger. Egal. Wir haben Urlaub. Und wann ist man schon mal wieder in Salzburg?! Der Kellner servierte uns die fluffigen Dinger auf einem Beistelltisch, ließ mich vorher sogar noch ein Foto machen „Sie wollen doch sicher vorher ein Foto machen, oder?!“ – wie aufmerksam 😉 – und ließ das dritte Nockerl für später noch in der Form. Die waren sooooo riesig die Teile! Und so bappsüß. Bäh. Aber einmal im Leben und so…

Auf dem Rückweg Richtung Bad Reichenhall empfahl uns das Navi eine Abfahrt früher zu nehmen, allerdings war da schon auf der Ausfahrspur Stau – haha. Also weiter Autobahn und dann dort schließlich auch Stau – haha. Egal, wir ham ja Zeit. Im Prinzip war das nix anderes als der „Flüchtlingsstau“ – mal ganz polemisch ausgedrückt. Bad Reichenhall ist die erste Abfahrt nach der Grenze und dort wird auf eine Spur eingeschränkt und im Schritttempo durchgewunken – hausgemacht, Herr Seehofer!

Nun ja, ich habe also Salzburger Nockerln gegessen und brauche das eher so schnell nicht wieder – ich würde jeder Wurscht- und Käseplatte den Vorzug geben! Ich habe die echten Mozartkugeln gekauft – von der Konditorei Fürst, eingeschlagen in Silberpapier mit blauem F bedruckt. Ich habe auch eine Sachertorte gekauft – die hält ca. 2 Wochen und wird nächste Woche daheim gekillt. Und wir haben gecacht – wir haben zwar vier doch recht einfache Döschen am Weg liegenlassen (ich glaube, ich hatte nen Zuckerschock und war so ein bisschen leicht bedrückt, wie ich mein großes, dickes, weißes Auto kratzerfrei aus dieser sackrisch schmalen Parkgarage rauskriegen würde…), aber wir haben auch drei recht neckische Dosen gefunden 🙂

Das mit der Ausfahrt war einfacher als erwartet, allerdings hatte ein Porsche Cayenne ganz schön zu tun, um heil rauszukommen – hab ichs mir also nicht nur eingebildet – und beim Würger King gabs nach dem Zuckerschock nen Burger und alles war wieder gut.

 

Herbsturlaub 2015-2

Wir haben den heutigen Tag mal ganz gemütlich angehen lassen. In der Nacht hat es geregnet und heute Morgen zeigte der Blick zum Balkon raus, dass die Wolken den Berg fest im Griff hatten – dann fahren wir heute nicht dahin, wo man Berge hätte sehen wollen.

Nachdem wir gefrühstückt hatten und dabei unsere Regen-und-keine-Berge-Möglichkeiten durchgekaspert hatten, haben wir uns in die Ausgehklamotten geworfen und waren so ca. halb 12 – nur damit der geneigte Leser einen Eindruck eines entspannten Urlaubstages bekommt 😉 – auf dem Weg an den Chiemsee. Der Chiemsee ist ungefähr 50km in die Rückwärtsrichtung (also die Richtung, aus der wir gestern gekommen sind), ist uns aber wurscht. Wir haben ein Auto und wissen das auch zu nutzen 🙂

Auf dem Weg an den Chiemsee stach uns ein Schild mit der Aufschrift „P View Point“ ins Auge. Ich wies den Mann an, dass er mal seine Cache-Navigazione einschalten sollte und tatsächlich rief er „Halt mal an!“ Also auf dem Parkplatz, nicht mitten auf der Autobahn 😉 Wir fanden dann auch gleich eine Haltebucht und machten uns auf den Weg den romantischen Cache zu finden. Auf dem Weg dahin kamen uns zwei Jungs entgegen, die sich dann auch nochmal umdrehten, als ich mich umgedreht hatte – grinsend. Die kamen mit Sicherheit auch grad daher, wo es ein Logbuch zu signieren gab… Abenteuerlich war der Weg zum Cache: ein Trampelpfad hinter der Leitplanke an der Ausfahrtspur zum Parkplatz 😀 Den Cache haben wir dann relativ zügig gefunden, die Aussicht war kacke, weil neblig und sprühregnerisch und bäh und kalt und ach, komm, weiter. Wieder zurück auf dem Parkplatz gab es weiter vorn noch ein Döschen. Ich parkte geschwind die Cachekutsche 300m weiter vorn, sonst hätten wir den ganzen Weg wieder zurücklaufen müssen, um dann doch wieder in die Richtung zu fahren.

Mit Filter siehts gleich besser aus. Immerhin regnet es nicht mehr! #herrenchiemsee #Chiemsee #herbsturlaub

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Als wir dann auf der Herreninsel ankamen, konnte ich meinen Ampelmännchenregenschirm einweihen, der Sprühregen hatte sich ein bisschen verdickt. Auf dem Weg zum Schloss waren dann zwar relativ wenige Leute unterwegs, im Schloss jedoch am Eingang warteten wieder ne ganze Menge, die die Führung mitnehmen wollten. Und wie vergangenes Jahr auf dem Weg zur Zugspitze, gab es auch dieses Jahr wieder Menschen, die sich fest ins Gedächtnis (und in die Hacken) einbrennen *augenroll* Außerdem waren es Sachsen – und das sage ich als selbst Ex-Sächsin…  (Bei Schwaben oder Schweizern oder Badensern oder Hessen oder Preußen hätte ich das sicherlich auch erwähnt!) Auf jeden Fall: Er eher herrisch und cholerisch, sie eher zart und jung und anschmiegsam, die Kinder unerzogen und nervig – der Große widerspenstig und pubertär, die Kleine nölig und unausgelastet „Mama! Mamaaa! Mamaaaaaaa!“ Boah. Die Kleine wurde dann im Buggy durchs Schloss chauffiert – zumindest die ersten fünf Meter. Dann wollte sie selbst schieben. Jaaaa, spaßig! Nicht. Buggy hinter die Absperrungen geschoben „Bitte vorsichtig mit den Absperrungen, die kippen leicht um!“, Buggy in die Hacken der älteren Dame vor ihr „Och, ist doch nichts passiert, meine Kleine!“, Buggy einfach in die Masse schieben und ruckartig umlenken – mir dann in die Hacken. Ey! Es reicht! Charlie Schubert (Ist es nicht schön, wenn Mütter ihre Kinder beim vollen Namen rufen und ermahnen?!) – wenn Du das mal liest: Du wirst mir immer in Erinnerung bleiben! Und dann fahr ich Dir mal mit meinem Hackenporsche in die Hacken, ha! Man sieht sich immer zweimal im Leben…

Im Schloss herrschte Fotografierverbot – jaja. Das hat nicht mal die eine Omma gejuckt, die im Spiegelsaal mit Fokuspiepsen UND Blitz geknipst hat! Tzzzz. Ich habe wenigstens den Mann als Versteck genutzt 😉

Der #Spiegelsaal im #schloss #herrenchiemsee. Ganz heimlich fotografiert 😆#Chiemsee #herbsturlaub

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Wir haben jetzt übrigens alle Schlösser von Ludwig II. gesehen: Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee. Protzig, prunkig, beeindruckend! Ich würde jedoch in jedem Fall Schloss Linderhof den Zuschlag als hübschestes Schlösschen geben.

Vergangenes Jahr übrigens – um mal beim Rückblick zu bleiben – waren wir um diese Zeit noch in Trekkingsandalen unterwegs. Wir hatten ungefähr 10 Grad mehr als dieser Tage… Es ist sogar Schnee vorausgesagt O.O

 

Herbsturlaub 2015-1

Herbsturlaubszeit ist gleich Blogzeit 🙂 Willkommen zurück!

Jetzt haben der Mann und ich schon seit Montag Urlaub, sind aber erst heute in Urlaubsgefilde aufgebrochen – wie zähl ich das denn? Ist dann heute 1 oder ist heute schon 3? Meine Probleme hättet ihr gern, wa!? Ich zähl mal ab 1, weil wir ja ab heute erstmal nicht daheim sind…

Wir sind heute ins Chiemgau gefahren, vielleicht auch eher ins Berchtesgadener Land. Alpen sinds irgendwie noch nicht, obwohl die Berge hier recht hoch sind. Allerdings sind wir in 20km ungefähr in Berchtesgaden und das sind ja wohl die Alpen! Wir sind hier in Bayerisch Gmain – ein … äh … Kuhkaff? schnuckeliges Ferienörtchen? … also ein kleiner Ort am Fuße der Bayerischen Alpen. Um die Ecke ist Bad Reichenhall, 5 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung weg fallen wir über die Grenze nach Großgmain, seines Zeichens ein Ort im Salzburger Land, also schon Österreich.

Ein bisschen haben wir die Gegend hier schon erkundet – erkunden müssen – weil wir in der Ferienwohnung wie immer viel zu wenige Steckdosen haben. Und natürlich fällt mir auch erst hier ein, dass wir ja hätten eine Mehrfachverteilung mitnehmen können, damit wir uns nicht um die wenigen vorhandenen Steckdosen kloppen müssen. Wir sind schon so Technikgeeks: Handys, Laptops, iPad *hüstel* Bis auf das iPad alles in Mehrfachausführung. Wir sind also kurz nach Bad Reichenhall gefahren in der Hoffnung dort irgendeinen Elektroladen zu finden – einen Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt gabs schon mal nicht, aber hoffentlich wenigstens einen kleinen privaten Einzelhändler?! Zum Glück gab es einen solchen! In irgendeiner kleinen Gasse. Manchmal hat man einfach den richtigen Riecher, wenn man sich in kleine Gässchen schlägt 😉 Wir sind dann jetzt also stolze Besitzer einer Reisedreifachverteilersteckdose mit 5m Kabel. Ist das Steckdosenproblem schon mal geschrumpft!

Wettertechnisch lassen wir uns einfach mal überraschen: heute war fast alles dabei: Hochnebel, Sonne, Nebel, Sprühregen. Hier hängen die Wolken grad recht tief, die Aussichten werden aber besser. Wir haben ein paar Ausflugsmöglichkeiten zur Auswahl, sodass wir morgen einfach erstmal den Kopf zum Fenster rausstrecken und das Wetter prüfen, bevor wir die Eishöhlen, den Königssee, den Chiemsee, Salzburg oder diverse hiesige Cafés heimsuchen werden… Wir sind jespannt!