Urlaub 2015-12

Der heutige Tag stand wieder voll im Zeichen der Autobahn – Rückfahrt, ahoi!

Heute Morgen um 8:45 Uhr zeigte das Navi eine Zielzeit von 15:45 Uhr – holla! Sieben Stunden für 850 km!? Das schaff nicht mal ich 😉 Und tatsächlich – auf der Strecke korrigierte sich die Uhrzeit immer mehr nach hinten. Das lag aber nicht daran, dass ich noch in Nordrhein-Westfalen und Hessen cachen war… Die Caches waren beide schnelle Hin-und-mitse – nicht so nervig und lang zu suchen wie der eine auf der Hochfahrt *augenroll* Vielmehr war einfach ein Wochentag und es waren Lkw unterwegs – Elefantenrennen galore: „Ey, ich bin mit 81 km/h schneller als Du mit Deinen 79 km/h – Dich krieg ich!“ Das waren dann so ca. fünf Minuten, bis es der überholende Brummi geschafft hatte…Es waren aber auch flixe Fernbusse unterwegs, Alter! Der Bus zog ausgerechnet dann von der ganz rechten Spur auf die mittlere Spur – einmal kurz blinken musste reichen, als sich die linke Spur auf die mittlere verjüngte – das hätte um ein Haar Auffahrgeknuddel gegeben, weil plötzlich alle bremsen mussten O.O Die Baustellen waren eigentlich am wenigsten hinderlich – liegt vermutlich daran, dass ich mit meinem dicken Auto immer auf der Brummispur fahre… Die Zeit nehme ich mir, bevor ich in den schmaleren Spuren mit den Begrenzungen kämpfe.

Cachen an der Autobahn. Und was essen. #geocaching #autobahnkirche #heimfahrt #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #wiesbaden #deutschland #day #spring #clouds #evening #de

Großen Stau gab es keinen – zum Glück – aber dicken Verkehr an den neuralgischen Punkten in Baden-Württemberg: Karlsruh‘ und Stuttgart. Aber es lief, das wars auch schon.

17:57 Uhr stand ich dann vor der Haustür. Der Mann kam nur knapp 10 Minuten später angerollt. Ich bin nur nicht gerast aus Rücksicht auf ihn *höhö* und er hat seinem kleinen Smart alles abverlangt 😀

Urlaub 2015-11

Zum Glück habe ich uns eine Ferienwohnung mit Waschmaschine und Trockner rausgesucht! Zufall eigentlich.

Ich wollte wie immer recht nah ans Wasser. Nicht erst ne halbe Stunde fahren, um in der Nähe vom Wasser zu sein, einen Parkplatz suchen zu müssen und so… Bei der Suche nach Ferienwohnungen bin ich über Google Maps vermutlich mal wieder auf diverse Ferienwohnungen gestoßen, zu denen eine Homepage angegeben wurde. Beim Durchschauen fand ich dann unsere jetzige Wohnung. Deichambiente. Direkt hinterm Deich. 10 gemütliche Minuten bis zum Strand, weil man nicht überall den Deich hoch kann, und bis zur Treppe ein Stückchen laufen muss.

Ich  war heute also mal wieder froh über die Waschmaschine und den Trockner, weil ich im Egelser Wald bei Aurich cachen war. Nach dem dritten oder vierten Cache konnte Petrus nicht mehr an sich halten und schickte ne Ladung Gewitter mit Hagel (Hagel!) und Regen, Dauerregen. Hm, hört sicher wieder auf. Also auf zum nächsten Cache. Hörte immer noch nicht auf zu regnen… Die Waldwege verwandelten sich mehr und mehr in Matschseen, die Schuhe waren eh schon nass, der Schirm war eher schmückendes Beiwerk als weniger Regenschutz, also weiter. Als ich dann nach zweieinhalb Stunden fertig war, war ich froh, dass ich mir Wechselschuhe und Socken ins Auto gestellt hatte. Wechselhose, Wechselshirt und ein Handtuch, besser noch ein Fön, wären auch noch geschickt gewesen! Zurück in der Wohnung flog erstmal alles in die Waschmaschine – was ein Glück!

Und warum schreibe ich schon wieder nur von „ich“? Der Mann hat sich gestern im schlüpfrigen Emder Wald den linken Haxen verknackst und wollte heute auf der Couch bleiben. Da bin ich nicht schissig, da kenn ich nix und geh allein in der Weltgeschichte bummeln 😉

Zum letzten Mal #Fisch heute im #treckpott in #Norddeich. Hach. #lecker #nordsee

Heute Abend waren wir zum letzen Mal Fisch essen. Hach. So lecker! Bis auf drei Abende, an denen wir in der Wohnung gegessen haben und einen Abend, an dem wir beim Griechen waren, gab es immer Fisch bei mir. Der Mann hatte immer Fleisch. Fisch ist des Teufels! OK, Fischbrötchen gehen manchmal, das wars aber auch schon.

Ich habe übrigens schon eine noch recht ungenaue Vorstellung, wo wir kommendes Jahr im Urlaub hinfahren. In der Ferne höre ich das Meer rauschen, möglicherweise ist auch ein Deich dabei und eventuell hat die Wohnung wieder Waschmaschine und/oder Wäschetrockner 😉 Ich werde mich mal umschauen…

Urlaub 2015-10

Heute war wieder ein Cachetag. Ein schwerer. Erst regnete es, dann regnete es noch mehr, dann wars doch egal, dass es regenete und außerdem fanden wir die Dosen nicht…

Und wieder eine Runde #cachen im Wald #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #emden #deutschland #day #spring #evening #de

Man stelle sich eine Strecke im Wald vor: ein guter Weg, rechts und links Bäume – wir sind im Wald, gell?! – ein paar Büsche, Unterholz, ab und zu ne Bank und … ach … Bäume, falls ich es vergaß zu erwähnen. Die Dosen waren grundsätzlich am Weg platziert – witzigerweise kannte GoogleMaps die Wege (noch) nicht, weil der Emder Stadtwald vermutlich erst relativ neu angelegt wurde… Auf jeden Fall waren da diese Hinweise: bodennah, am Baum, unten am Baum. Ich meine – hallo?! – wir sind hier im Wald!? Wo – wenn nicht am Baum, unten am Baum oder bodennah (wenn kein Baum in der Nähe war…) – sollten die Dosen sonst versteckt sein?! Alter Verwalter!

Von elf Dosen haben wir tatsächlich nur fünf gefunden. Buhuuuuhuu! Der Regen sorgte außerdem noch für erschwerte Bedingungen: nasse Hosenbeine, nasse Schuhe. Hmpf. Auf dem Rückweg zum Auto gab es noch einen Cache, der irgendwie mitten im Wald lag. Der Wald war an der Stelle zusätzlich mit sehr hohem Gras bewachsen – über kniehoch ungefähr. Egal, ich war eh schon nass, also Augen zu und durch. Im Auto hatte ich noch Wechselschuhe (die roten Birkenstockis), wurscht, dass es nur 11°C hatte – hauptsache die nassen Schuhe und Socken ausziehen können. Wenn meine Schuhe bisher nur sprühfeucht waren, dann waren Sie spätestens jetzt sutschnass. So richtig mit pfscht, pfscht, pfscht bei jedem Schritt 😀 Aber: ich habe den Cache gefunden!

Als es auf dem Rückweg dann doch noch aufklarte und wir wieder an Suurhusen vorbeifahren mussten, fragte ich den Mann, ob er an der schiefen Kirche anhalten konnte. Krass, wie schief der Turm ist: 5,2 Grad Schieflage sind 2,47m Überhang bei ca. 27m Höhe. Steht sogar im Guinness Buch der Rekorde! In der Kirche haben wir eine kleine Privatführung bekommen von einem alten Suurhuser, der da sonst auch Führungen und Erläuterungen gibt. Und weil er (der übrigens sehr stolz auf seinen Vornamen war: Eilt, ein alter ostfriesischer Name) so nett war und so urig, habe ich doch noch meine Tasse bekommen und er sein Trinkgeld 😉 Der Mann hat nicht mal geschimpft mit mir… Übrigens hat der Überhang zwar mit dem sandigen Boden zu tun, allerdings nix mit den Vibrationen der Kirchenglocken – wie man es uns vergangene Woche in Greetsiel weismachen wollte 😉

Urlaub 2015-9

Wir haben uns heute mal aufgemacht, die Innenstadt von Norden zu erkunden. Jawohl!

Zum Einkaufen und zum Tanken sind wir schon öfter auf der Bundesstraße durch die Stadt gegurkt, jedoch haben wir es bisher noch nie geschafft, auch mal durchzulaufen. Heute aber! Wir haben am Einkaufszentrum Norder Tor geparkt (ein Kaufland, ein Aldi, ein Depot, ein Rossmann, zwei Fressbuden…) und sind dann an der Doornkaat-Flasche vorbei in die City gekommen.

An der #Deichmühle mit der #doornkaat-Flasche in #Norden. #Fußgängerzone #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #norden #deutschland #day #rain #de

Rechts „zu vermieten“, links „zu vermieten“, ab der Mitte wurde es dann doch ein wenig belebter. Trotzdem eher uninspirierend, leider. Die Häuser jedoch waren in den hübschen roten Backsteinen gehalten, auch die Wege waren so länglich mit Backsteinen gepflastert – wie der Waldweg bei Lütetsburg, als ich cachen war am Montag 😉 Das war jetzt doch eher hübsch, aber so zum Shoppen – da ginge ich nicht nach Norden, doh!

Dann aber! Dann sah ich ein Lädchen, eher unscheinbar von außen. Innen sehr spartanisch eingerichtet, eine einzelne Kundin drinnen, im Schaufenster – mehr schemenhaft – waren hängende Rahmen zu erkennen. Ich zog den Mann rüber und ging in das Lädchen – wat schööööön! Da baut einer Holzrahmen in verschiedenen Farben und setzt da mit einem Holzdübel ein Figürchen rein – aaawwww! Man kann sich die Rahmenfarbe und die Figur selbst aussuchen. Ich wollte was mit einem Leuchtturm! Weiß war zu blass, weil es daheim vor einer weißen Wand hängen wird, blau war mir zu dunkel und dann nahm ich grau – hach! Super Kombi! Foto hätte ich, leider bissi unscharf. Wenn es daheim an der Wand hängt, gibts noch ein schöneres.

#souvenir gefunden! Holzrahmen mit Steckleuchtturm. Echte Handarbeit und wechselbar. Soooo schön! #Leuchtturm #handwerkskunst #frankalthoff #Norden #nordsee

Der Mann und ich drehten noch eine Runde um den Norder Marktplatz und ich wollte dann doch den beiden Windelpupern von zwei Freundinnen noch ein Geschenk kaufen: einen Holzrahmen mit Figürchen für den Bub und und einen Rahmen mit Figürchen für das Mädel. Das ist schlicht, kann im Kinderzimmer hängen und gerät hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit… Der Laden ist sooo nett und Frau Althoff war so herzlich! Da hab ich gern mein Geld ausgegeben 🙂

Am schönsten war außerdem die große Deutschlandkarte, die in diesem Laden hing: wir durften in unseren Ort auch eine Nadel pinnen. Jeder Kunde darf das. Am Ende des Jahres zählt Frau Althoff die Nadeln höchstselbst durch, macht natürlich vorher ein Foto und hängt das zum Vergleich daneben – tolle Idee!

Auf dem Rückweg zum Parkdeck sind wir dann noch an einem Aufsteller „Norder Kaffeemanufaktur“ vorbeigekommen und ich habe den Mann noch dahin gezogen. Eine kleine Privatrösterei, in der ich drei Päckchen Kaffee gekauft habe. Ich bin gespannt, wie die schmecken werden! Schokoladig, nussig, fruchtig, mild, säurearm – alles dabei. Ich freu mich schon drauf.

Urlaub 2015-8

Wie sieht eigentlich ein normaler Sonntag im Hause Schabine aus?

Der Mann und ich schlafen bis in die Puppen. Das kann so bis zwischen halb 10 und halb 12 sein. Kein Wecker, keine Verpflichtungen, einfach ausschlafen. Dann gibts Frühstück, also eher Spätstück. Danach sortieren wir Wäsche für die Waschmaschine, saugen eventuell ne Runde mit unserem Raketensauger, vielleicht muss der Mann auch noch das Bad putzen. Manchmal hat er das aber schon am Samstag gemacht, wenn wir für Sonntag ne Runde cachen eingeplant haben 😉 Meistens ist es jetzt so zwischen 12 und halb zwei und wir fragen uns, was wir jetzt wohl machen könnten… Die Ideen reichen von nichts über Insel Mainau – Jahreskarten sei Dank – bis ne Runde cachen 🙂 Dafür habe ich mir aber meistens schon ein paar Tage oder einen Abend vorher ein Eckchen rausgesucht, wo wir hinfahren könnten, um ein paar Döschen zu jagen. So ein Sonntagsausflug dauert dann so zwischen drei und vier Stunden. Irgendwann ist dann auch bei uns Mittagessenzeit – also eher Abendessenzeit – ich bin fürs Kochen zuständig, der Mann hat danach Küchendienst. Zwischendrin stopfen wir Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner, neue Wäsche in die Waschmaschine, trockene Wäsche will zusammengelegt werden und dann ist auch schon Fernseh- und Bettgehzeit.

Wie sieht nun ein Urlaubssonntag im Hause Schabine aus?

Der Mann und ich schlafen bis in die Puppen. Äh, nee, halt! Heute Morgen war es kurz vor neun, als ich wach war und nicht mehr schlafen konnte. Der Mann konnte dann auch nicht mehr schlafen. Geht ja nicht, dass er länger schläft als ich! Es gab Frühstück und diese lästigen Hausarbeitspflichten wie Wäsche sortieren, Bad putzen und saugen sind entfallen. Jedoch haben wir in unserer Ferienwohnung auch schon die Waschmaschine und den Trockner benutzt und den Staubsauger geschwungen! Ich bin echt froh, dass es diese Annehmlichkeiten hier gibt! Das macht es irgendwie angenehmer. Sonst wüsste ich heute schon, dass ich daheim erstmal trölfzig Trommeln Wäsche waschen muss, um wieder halbwegs auf Stand zu sein… Und das drückt doch so ein bisschen die Stimmung.

Und schon wieder eine Runde #cachen #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #großheide #deutschland #day #spring #clouds #afternoon #de

Wir haben uns also kurz nach dem Frühstück auf die Socken gemacht, um eine Runde cachen zu gehen 🙂 What else?! Ungefähr 10 Kilometerchen von hier gab es ein paar Dosen, die sich zu Fuß gut meistern ließen. Als Handycacher habe ich noch nicht rausgekriegt, wie ich die gesamte gelaufene Kilometerzahl zusammenrechnen könnte… Überschlagen sind wir heute sicherlich auf fünf bis acht Kilometer gekommen, da es keine echte „Runde“ war, sondern eher ein hin und zurück.

Als wir gegen halb 3 wieder zurück waren – wir sind halb 11 losgefahren, macht also vier Stunden, die wir unterwegs waren… Es lässt sich ein Muster erkennen, oder?! – haben wir kurz die vom Wind zerzauselten Haare gerichtet, Schuhe gewechselt und haben uns auf den Weg zum Deich gemacht – wir wollten doch nochmal im Watt moddern! Das mit dem Watt ist dann nix geworden, weil die Sonne heute täuschte ziemlich – es war richtig stürmisch und verhältnismäßig frisch. Da sich die Gezeiten immer ein bisschen verschieben, hatten wir auch noch kein Niedrigwasser gegen drei… Und deswegen war es nicht so ganz trocken. Watt ist natürlich nie trocken, aber es war halt noch sehr wässrig… Naja, drei Tage hätten wir noch 😉

Zu essen gabs heute zwischendurch mal ein Krabbenbrötchen – eins für mich, eins für den Mann! Echt jetzt! Allerdings war er eher nicht so begeistert – leider. Das hat mich echt enttäuscht. Krabbenbrötchen, doh! Soooo lecker!

Der Mann wird mutig: es gibt #krabbenbrötchen! Eins für ihn, eins für mich ;) #nordsee #nordseekrabben #Norddeich

Nach dem Abendessen hatte der Mann Küchendienst (wir gehen nur jeden zweiten Tag essen, sonst gäbe es jeden Tag irgendwas mit Bratkartoffeln…). Gerade läuft noch die Spülmaschine – ein Luxus, den wir daheim nicht haben. Jetzt hocken wir auf den Couchen, glotzen TV, bloggen, internettinieren und jammern, dass wir ja so fertig sind, von unserer Tour durch die ostfriesische Pampa 🙂 Aber schön wars – isses noch – trotzdem!

 

Urlaub 2015-7

Heute haben wir uns ein Souvenir für die Cacher-Statistik hart erarbeitet: Regen, Sturm, 130km einfache Wegstrecke, Sprachprobleme weil die Cachebeschreibungen und Hinweise nur in Landessprache waren, blindcachen – Caches zum Glück gespeichert, Karte hat aber nicht funktioniert ;( Aber: wir haben die Niederlande becacht! Erfolgreich 🙂

#cachen in den #niederlanden - verrückte Ideen müssen umgesetzt werden! #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #delfzijl #niederlande #day #spring #clouds #afternoon #cold #de

Ich glaube, wir haben gerade den entspannten Urlaubsmodus erreicht. Deswegen sind heute so wenige Worte übrig 😉

Urlaub 2015-6

Heute haben wirs ganz entspannt angehen lassen: ausschlafen (allerdings war es früher als gestern…), frühstücken, losfahren. Wir wollten nicht allzu lange und allzu weit weg, weil der Mann unbedingt bei Niedrigwasser ins Watt wollte. Er hatte da noch Nachholbedarf – ich war ja schon.

Bestes Wetter für eine #cachetour bei Aurich. #Ostfriesland #Urlaub #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #aurich #deutschland #day #spring #clouds #afternoon #cold #de

Wir sind heute Vormittag also ganz entspannt Richtung Aurich gegondelt, haben unser Auto im Wald abgestellt und sind ne große Runde durch Wiese und Wald gelaufen. Unterwegs gabs es ne ganze Reihe Caches zu finden – was für ein Zufall! Der Weg war ganz gemütlich, wir haben zwei Stunden gebraucht und waren fast allein mit dem Blätterrauschen und Vogelgepiepse – wat schön. Zu allem Überfluss habe ich dann doch tatsächlich auch das Bonusdöschen errätselt und gefunden! Ich Rätselspast, ich!

Nach der Runde sind wir wieder zurück nach Norddeich gefahren, haben schnell eingekauft, die Einkäufe in unserer Ferienwohnung versorgt und sind Richtung Strand aufgebrochen. Ich mit Sandalen, Jacke und Schal – sieht sicherlich lustig aus – der Mann mit Schuhen und Jacke, ohne Schal. Am Strand dann haben wir schon einige Leute im Watt rummoddern sehen – es war recht frisch, vielleicht so 10 oder 12°C, aber sonnig – und haben uns kurzerhand auch die Hosenbeine hochgekrempelt, die Schuhe in die Hand genommen und sind hinabgestiegen 😀 Es war überraschend warm! Ein paar ganz sissyhafte Personen sind in Gummistiefeln durchs Watt. Ganz ehrlich: wir hatten erst auch überlegt, ob wir Gummibotten mitnehmen, haben uns dann aber dagegen entschieden. Dieses matschige, schnoddrige, sutschige Gefühl hätte man in Gummistiefeln nie! Nie, nie, nie! Barfuß ist viel schöner 🙂

Der #Mann und ich im #Watt - schon wieder! So herrlich! #nordsee #Norddeich #norden #Ostfriesland #urlaub

Urlaub 2015-5

Wenn ich jetzt schon wieder mit dem Wetter anfange, wirds langweilig, oder?! Aber ganz ehrlich?! Die Einheimischen machen immer so den Eindruck, dass es schon viel schöner war um diese Zeit – glaube ich gern – und dass es ihnen richtig leid tut, dass zur Zeit „nur“ maximal 12 – 15°C sind und dass es vor allem so windig ist… Allerdings ist es trocken von oben und das ist – für mein Dafürhalten – nicht mit Gold aufzuwiegen! Man kann Ausflüge machen, spazieren gehen, cachen natürlich 😉 man schwitzt nicht so arg und wenn man doch zu dick angezogen sein sollte, dann zieht man eine Jacke von zweien aus und macht den Schal ab. Das Wetter ist also perfekt! Ich fahre zwar gern ans Meer, allerdings weniger zum Baden, als vielmehr zum „Ooohhh!“-en und „AAaahh!“-en und zum Füße drin baden – komplett muss ich mich nicht in den Fluten versenken.

Den ersten #Cache des Tages in #Greetsiel gefangen :) #windmühle #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #krummhörn #deutschland #day #spring #clouds #afternoon #de

Wir sind heute in Greetsiel gewesen. Wat schnuckelisch! Am Ortseingang muss man parken, durchfahren darf man wohl nicht, obwohl doch das eine oder andere Auto durchfuhr – Anwohner nehme ich an. Wir haben die Windmühlen bewundert, von denen eine gerade leicht gehandicapt ist – ein Sturm hat das Mühlendach abgerissen und mit die Flügel haben dabei noch das Gemäuer beschädigt. Heiliger Scheibenkleister! Zur Zeit fehlen nur noch die Mühlenflügel, alles andere ist wieder gerichtet. Die Holländer waren es wohl 😉 Die haben noch Mühlenbaumeister, die das wieder richten können.

Gerade als wir auf dem Rückweg zum Auto waren, hat uns eine Schiffsglocke den Weg geläutet und zu einer Kanalrundfahrt gelockt. Sehr schönes Timing 😉 Unser Kapitän war gut drauf und hat mit vielen humorigen Sprüchen eine kurzweilige Tour draus gemacht. Wir haben was über Gulfhöfe bzw. Gulfhäuser gehört, wir haben gelernt, was ein Siel ist, wir wissen jetzt, dass Greetsiel ein Grachtenviertel hat, dass man hier Bisamratten jagt, weil die Röhren bauen, die für die Wiesen schädlich sind und dass man dieses Wasserkaninchen anderswo tatsächlich isst. Und wir haben wieder ganz viel ge-ooohhhh-t und ge-aaahhhh-t. Ist das schön hier! Also nicht nur in Greetsiel, sondern eben hier oben im Norden.

Am #Leuchtturm in #pilsum. Der #ottoleuchtturm. #Ostfriesland #Deich #nordsee #Urlaub

Danach haben wir uns auf den Weg nach Pilsum gemacht, den rot-gelben Otto-Leuchtturm zu besuchen 😉 Otto war zwar nicht da, aber der Leuchtturm und Schafe und einige Touris. Wir haben versucht, den Leuchtturm-Cache zu finden, sind aber dann am Final gescheitert… Die Tradis rundrum und auf dem Weg von und nach Pilsum und wieder zurück nach Norddeich – pfff, die waren alle kein Problem. Naja, wir waren Tradi-erfolgreich, das reicht mir auch!

Urlaub 2015-4

Was für ein herrlicher Tag heute! Das Wetter war um einiges besser, als vorausgesagt und das ist mal richtig genial! Sandalen an den Füßen, aber trotzdem ne Jacke an – kein Problem für mich.

Sandige Füße in Sandalen auf dem Rückweg von #Norderney nach #Norddeich. Herrlich war's! #Frisia #Fähre #nordsee

Nachdem ich den Mann heute Morgen schon irgendwann nach um kurz nach acht nicht mehr habe schlafen lassen – das hängt einfach damit zusammen, dass wenn ich etwas vorhabe, was von einem Zeitplan = Fahrplan abhängig ist, dann kann ich nicht mehr einfach weiterschlafen, vor allem wenn ich sehe, dass das Wetter draußen sonnig ist und nicht wolkenverhangen – hatten wir genügend Zeit, um Richtung Fähre aufzubrechen. Grundsätzlich gibt es einen festen Fahrplan, jedoch gibt es aufgrund der Wasserstände der Gezeiten auch Fähren, die zwischenrein, also öfter, fahren. Dafür gibt es auch Tage, wo dann doch keine zusätzlich fahren. Vielleicht hängt es ja doch nicht mit den Gezeiten zusammen!?

Die Überfahrt nach Norderney dauerte eine knappe Stunde und war sowas von windig! Zum Glück sind der Mann und ich keine leichten Mädchen 😉 Weht uns schon mal kein Stürmchen davon. Am Hafen sind wir dann zackig in einen von den vielen Stadtbussen gestiegen und gerade mal 3 Stationen gefahren. Irgendwie sah es auf der Karte doch ein wenig weitläuftiger aus, als es dann vor Ort tatsächlich war. Den Rückweg zum Hafen haben wir dann komplett zu Fuß gemacht. Kein Act.

Selbstverständlich sind wir mit einer Mission nach Norderney gefahren: Dosen suchen 😀 Leider war genau die erste Station so vermuggelt, dass wir die einfach lassen mussten. Überhaupt war es sehr wuselig auf der Insel: hier Bauarbeiter, dort ein Gerüst, hier Grünpflanzenpflege, dort Fassadenverschönerung, Müllmänner waren auch noch unterwegs – krass. Da man merkt, dass noch keine große Saison ist, gehe ich davon aus – der Mann meinte das auch irgendwann – dass die alles für die vielen kommenden Gäste vorbereiten.

Mit unserer heutigen Cacherunde bin ich sehr zufrieden! Wir haben ein supernett gemachtes TB-Hotel gefunden: mitten in einem Wohngebiet. Hübsches „Vogelhäuschen“ mit viel Platz für Reisende. Es waren viele Gäste eingetragen, jedoch haben die wohl alle das extrem geniale Wetterchen genutzt, um sich am Strand den Wind und den Sand um die Nase und die Zähne **knirschel** wehen zu lassen… Ich finde es sehr schade, wenn Travelbugs einfach mitgenommen werden und nicht geloggt werden. Klar, wenn man Urlaub hat, denkt man vielleicht nicht immer sofort dran, den TB zu loggen, wenn man wieder daheim ist oder in der Ferienwohnung oder im Hotel, aber den Cache loggen die meisten doch auch – dann kann das mit dem TB nicht sooo schwierig sein, oder doch?! Egal, ich habe einen TB und Grüße vom Bodensee dagelassen und bin mal gespannt, ob und wo der wieder auftauchen wird…

Richtig hübsches TB-Hotel auf #norderney! Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben. #geocaching #nordsee #Ostfriesland

Gerade im Bad habe ich festgestellt, dass man uns diesmal sicherlich ansehen wird, dass wir Urlaub hatten: die Nase leicht gerötet, die Hände gebräunt (also für meine Verhältnisse…) der Nacken rot, der Hals hinter den Ohren rot, die Stirn gerötet – alles trotz Sonnenschutz. Aber das pfiffige Windchen und das doch noch in Mengen vorhandene Wasser und die Sonne tun dann eben, was sie sollen 🙂

Urlaub 2015-3

Ich habe mein Cachemojo wiedergefunden! Endlich! Die vergangenen beiden Tage hatte ich ganz mieses Karma…

Gepflasterter Waldweg bei #Schloss #Lütetsburg. Den #Cache hab ich jetzt auch gefunden! Bestes #cachemojo! #geocaching #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android #lütetsburg #deutschland #day #spring #afternoon #de

Heute Morgen habe ich erstmal die Karte studiert, wo ich denn heute ein, zwei, drei Caches finden könnte. Gar nicht sooo üppig gesät hier ohne ne ganze Ecke fahren zu müssen. Ich habe mich dann Richtung Lütetsburg entschieden. Und tatsächlich – beide Dosen haben sich mir gezeigt! Und was für schöne Dosen! Mit viel Platz für Reisende. Hab ich doch ne ganz Horde mitgenommen, um die hier oben loszuwerden.

Prompt hatte ich aber auch wieder das Glück zwei Dosen vergeblich zu suchen… Heilandzack. Das kann doch nicht sein! Die Wertung war jeweils 1 und 1,5 – zu einfach für mich, wie mir scheint… Naja, Krönchen richten und weiter. Man kann nicht immer Glück haben – manchmal kommt eben noch Pech dazu. Macht dann 10 Euro ins Phrasenschwein 😉

Ansonsten lasse ichs ganz entspannt angehen, wie man das im Urlaub halt so macht. Immerhin gibt es noch acht Tage, die mit Aktivitäten gefüllt werden wollen, da kann man nicht alles gleich in den ersten beiden Tagen erledigen! Der Pilsumer Leuchtturm steht noch auf dem ToDo-Zettel, Emden, Greetsiel, geocachen natürlich!

Übrigens: ein Phänomen, was mir schon auf Rügen aufgefallen ist. Wenns recht windig ist, dann hat man beim Reden immer das Gefühl, dass man Sand zwischen den Zähnen hat. Scheint auch tatsächlich so zu sein, da der Sturm vermutlich den Sand vom Strand verweht. Manchmal bin ich echt klug.

Nachtrag

Als wir (ja, wir – ist es eigentlich aufgefallen, dass ich bisher nur von „ich“ geschrieben habe?! Der Mann war leider krankheitsbedingt nicht in der Lage mich am Sonntag zu begleiten, nachdem er in der Nacht von Freitag auf Samstag rückwärts essen wollte und Samstag wie ein Schluck Wasser in der Kurve hing und ab und an nochmal … na, egal. Er wollte, dass ich fahre, er würde nachkommen, sobald es absehbar wäre, dass alles wieder gut ist. Heute dann war also sein Reisetag.) heute Abend nach seiner Ankunft noch Norddeich erkundeten – natürlich nur Ecken, die ich vorher auch nicht kannte 😉 – haben wir tatsächlich ein volles Nordseebecken gefunden! Es gibt Wasser in der Nordsee! Bis zum Strand! Da, wo ich gestern noch im Watt watete und gaaaanz weit hinten Wasser erahnen konnte, hätte ich heute gut und gern schwimmen können! Wenns nicht so stürmisch und kühl gewesen wäre natürlich nur…

Es gibt tatsächlich Wasser in der #nordsee #Hochwasser #Flut #gezeiten #norddeich #norden

Vielleicht setzen wir morgen gleich mal nach Norderney über… Ne Runde Caches fangen natürlich 😉 Den neuesten am nördlichsten gelegenen Cache wird es dieses Mal übrigens nicht geben, das wird erstmal das Kap Arkona auf Rügen bleiben.