Januarlesung

Ich habe leider kein Bücherfoto vom Januar für euch 🙂

Es ist ja nicht so, dass ich schon wieder vergessen hätte Bücher zu lesen. Nur war der Januar irgendwie nicht so lesefreudig. Lag vielleicht daran, dass es abends beim Lesen im Bett immer ein wenig frisch war und ich es deswegen gelassen habe… Das Buch liegt immer noch aufgeschlagen auf dem Nachttisch – wahrscheinlich eingestaubt mittlerweile und wartet auf mich 😉

Jörg Maurer, Hochsaison. Lässt sich gut lesen und Kommissar Jennerwein ist zwar brummelig aber doch sehr kurzweilig. Der Februar hat noch ein paar Tage, vielleicht lese ich das Buch ja jetzt fertig… Mal schauen.

Heimatbesuch

Weil meine Omma am vergangenen Freitag ihren 80. Geburtstag hatte, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und mich in meine alte Heimatstadt begeben. Schon auf dem Weg zu ihrer kleinen Feier am Freitagmittag habe ich kurz zwei Caches am einen und am anderen Ende ihres Dörfchens eingesammelt – mehr gab es nicht. Vielleicht noch einen Multi und einen Mystery – aber eben nur zwei Tradis.

Ich bin bekennender Tradi-Cacher. Für Mysteries oder Multis stell ich mich echt zu doof an oder habe nicht die nötige Geduld und Ausdauer zum Lösen der Aufgaben und Rätsel. Eine Mischung aus allem vermutlich. Ob es vielleicht an der Technik scheitert, weiß ich nicht genau… Ich vermute außerdem eher eine mangelnde Nutzung und dadurch mangelnde Technikkenntnis. Egal. Tradis reichen. Und Earthcaches.

Am Samstag nun begab ich mich zusammen mit meiner Mutter, die meinen ebenfalls cachenden Vater schon öfter begleitet hat, auf eine kleine Tour durch die Innenstadt meines alten Heimatstädtchens. Gleich die erste Dose war sehr nett versteckt! Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben und mir war das einen Fav-Point wert! Die zweite und dritte Dose unserer Tour waren so naja – bei der zweiten Dose hätte der „Bonus“ sicher was rausreißen können, jedoch war ich zu schüchtern **hüstel** und die Lokalität geschlossen, bei der dritten Dose war die Geschichte drumherum sehr informativ, aber die Dose mehr so 08/15… schade; die vierte Dose war leider unterirdisch – hier hätte man sich aufgrund der Nähe zur historischen Stadtmauer sicher ein anderes Versteck suchen können, das dann vielleicht nicht die Größe gehabt hätte, aber man muss manchmal eben auch Abstriche machen; die fünfte Dose war auch eher so naja – das Versteck hatte mit der beschriebenen Lokalität leider gar nix zu tun, auch hier sehr schade. Die letzte Dose unserer Tour hätte man sich auch schenken können: eine Filmdose an einer Bundesstraße in einer schmuddeligen Ecke des Geländes. Najaaaaa. Geschichte und Beschreibung im Listing natürlich interessant, aber muss deswegen ausgerechnet hier ein Cache liegen?!

Das klingt jetzt anspruchsvoll, weil mir die Dosen zu einfach waren? Hm. Ich hatte eher so den Eindruck, dass die Dosen gelegt wurden, allein um eine Dose gelegt zu haben… Ich vermute sogar, dass hier aufgrund der hohen Studentendichte oftmals Dosen gelegt wurden, die dann leider nicht mehr richtig gepflegt werden, weil die Studenten fertig sind und wegziehen?! Ein paar Beispiele? Diese hier war triefend nass, sodass mir nur ein Fotolog übrig blieb – mein erster Fotolog überhaupt. Es wäre nicht mal Platz für nen neuen Logstreifen gewesen, weil der schon in drei Schichten ins Röhrchen gestopft war… Diese hier sind wir gar nicht erst angegangen aufgrund der „vielsagenden“ Vorlogs. Übrigens der gleiche Owner wie von der durchnässten Dose… Diese hier ist auch eher nur da, um da zu sein – kein besonderer Ort, keine Informationen rundrum, nur ne Dose **hmpf**

Genug gemeckert 😉 Ein paar Dosen, die mir auf unserer gestrigen Runde besonders gefallen haben, waren die bei den Freiberger Bergwerken an der Reichen Zeche, am Davidschacht sowie der arme Hunt (nein, kein Schreibfehler) ebenfalls auf der Reichen Zeche. Das waren zwar auch „nur“ Filmdosen, jedoch haben hier die Geschichte, die Umgebung und die Dose samt Logbuch gepasst. Heute noch einen Cache an der Hohen Esse in Halsbrücke mitgenommen – Industriedenkmal, passt. Ich bin schon auch mit einfachen Sachen zufrieden – wenn sie denn gut gepflegt sind!

Cachen auf der Reichen Zeche in #Freiberg #Bergbau #geocaching

Auf dem Rückweg von der Oma an der hohen #Esse noch nen #geocache mitgenommen :) #Schornstein #halsbrücke #Sachsen #geocaching #Nebel

Ansonsten fand ich es toll, auch im bzw. bei Schnee cachen zu gehen – war manchmal einfach aufgrund der vorhandenen Cacherautobahn und es war einfacher als gedacht! Und ganz vielleicht mach ich mir ja mal die Mühe und versuche mich an Multis und Mysteries…