Herbsturlaub #7 bis #14

Am siebten Tag unseres Herbsturlaubes sind wir wieder nach Hause gefahren – aus den sonnigen Bergen in die neblige Bodenseesenke. Sah unglaublich aus! Oben im Allgäu stahlblauer Himmel und Sonnenschein, über dem Bodensee eine Wolkenschicht – und als wir drunter waren, wars diesig. Egal, es war immerhin trocken.

Daheim haben wir dann das getan, was man immer nach einem Urlaub machen muss: Wäsche waschen. Wenn wir auch nur sechs Tage weg waren, Wäsche hatte sich schon wieder genug angesammelt. Immerhin musste ich eine Cacherautobahn auf Arschesbreite vergrößern… Was muss das auch so steil und rutschig sein im Wald?! Um das Bett daheim wieder richtig genießen zu können, haben wir gleich noch die Betten frisch bezogen und das Bettzeug auch noch gewaschen.

Den Montag hab ich dann genutzt, um den Urlaubsdreck vom Auto zu waschen und es kam tatsächlich ein weißes Auto zum Vorschein! Da wir im Nieselregen nach Füssen gefahren sind eine Woche vorher, hat sich der ganze Schlonz natürlich wunderhübsch über meinem Auto verteilt. Super! Nicht. Als das Auto wieder hübsch war, war ich es nicht mehr 😉 Duschen hat geholfen.

Dienstag hatte ich mir einen Friseurtermin organisiert, um wieder ein wenig Farbe in die Haare zu kriegen und einen gescheiten Schnitt – hat funktioniert. Wie immer. Danach hatte ich mich mit einer Freundin verabredet und einen sehr entspannten Nachmittag mit lecker Essen und lästerlichen … äh … informativen Gesprächen im herbstlich-schönen Konschdanz verbracht. So lässt sichs leben!

Mittwoch und Donnerstag haben wir uns daheim verkrochen, weil es draußen so richtig ungemütlich kalt geworden ist! Die Webcams in unseren vor einer Woche noch sonnigen Urlaubsorten zeigten uns, dass der Kälteeinbruch auch den ersten Schnee mitgebracht hatte – und zwar nicht zu knapp! Haben wir ein gutes Näschen gehabt für die Wahl unserer Urlaubsziele und -zeiten 🙂

Am Freitag hat es der Mann daheim nicht mehr ausgehalten und die Kollegen mit seiner Anwesenheit beglückt – außerplanmäßig. Aber so zum Eingewöhnen war es wohl ganz gut 😉 Abends hatten wir dann noch ein Kinodate im Nostalgie-Kino bei uns im Örtchen. Die zeigen ab und an auch aktuelle Filme, die keine  neun Euro kosten, wie in den Kinopalästen, sodass wir da doch ganz gern mal hingehen, sofern was Gescheites kommt…

So ne Woche Urlaub daheim hat auch was… Und einfach mal so in den Tag zu leben ist auch nicht sooo langweilig.

Und da nach dem Urlaub bekanntlich vor dem Urlaub ist und wir mal beschlossen hatten „einmal Meer – einmal Berge“, haben wir fürs kommende Jahr wieder die Meer-Option gewählt – Berge hatten wir ja gerade, ich habe eine geile Ferienwohnung gesucht – mit Geschirrspüler für den Mann, die Anfrage hingeschickt und warte jetzt auf die Bestätigung. Zeitige Planung ist ja alles 😉 Und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Tatsächlich haben wir jetzt noch knapp 7 Monate Zeit um Reiseführer zu wälzen und überhaupt erstmal anzuschaffen, das Internet leerzulesen, Cacherätsel zu lösen, den Sparstrumpf zu füllen und uns aufs Meeresrauschen zu freuen!

Herbsturlaub #6

Heute Morgen hörten wir im Radio, dass das wohl der wärmste Oktober aller Zeiten wäre. Selbst wenn es jetzt noch lausig kalt würde, wäre das Monatsmittel nicht mehr runterzuziehen. Kein Wunder, wenn es heute und morgen bis zu 25° geben soll O.O Wahnsinn! Und es war tatsächlich warm draußen – wir sind ohne Jacke losgezogen und haben sie nicht vermisst!

#geocaching in #gap bei allertollstem Sonnenschein! #Hayden #urlaub #instaweather #instaweatherpro #weather #wx #android  #garmisch-partenkirchen #deutschland #day #autumn #clear #evening #de

Wir haben heute einen ruhigen Tag verbracht. Noch zwei, drei, vier Caches suchen, ein Käffchen trinken irgendwo, ein Toastbrot holen fürs Frühstück und vielleicht noch essen gehen…

Garmisch-Partenkirchen ist eher ein großes Dorf als ne Stadt… Viel los war nicht. Viel zum Shoppen gibts auch nicht – mehr so Schickimicki-Boutiquen, nix für uns. Sogar der kostenfreie Parkplatz mitten in der Stadt war heute noch zur Hälfte leer, als es uns endlich angedreht brachte. Möglicherweise waren die auch alle auf der Zugspitze. Oder sind in irgendwelchen Bahnhöfen hängengeblieben, weil doch die Lokführer mal wieder streiken *hüstel* Was man sich allerdings gut vorstellen kann: dass es hier richtig voll wird, wenn Schnee liegt. Die Restaurants und Cafés haben riesengroße Gasträume bzw. Terrassen und die wollen gefüllt werden! Vermutlich geht das schneller und einfacher als man denkt.

Wir hätten sicherlich noch einige Sachen machen können – Alpspix, Sprungschanze, noch eine Seilbahn, noch ein Berggipfel… – aber vielleicht wollen wir ja irgendwann nochmal wiederkommen?! Ursprünglich hatte ich ja bis Montag gebucht, es mir dann aber anders überlegt und um eine Nacht reduziert, sonst hätten wir am Sonntag hier noch Zeit totschlagen müssen… Wie gesagt, es hätte sicherlich noch etwas zu tun und anzuschauen gegeben, aber es ist nicht so, dass ich den Tag vermisse.

Ich glaub, im nächsten Urlaub gehts wieder  ans Meer 🙂 Berge hatten wir jetzt erstmal genug…

Herbsturlaub #5

Also heute hat sich der Herbst wirklich alle Mühe gegeben! Seit der Nacht regnete es durch. In einer Tour! Mal schneller, mal langsamer, mal mehr, mal weniger… Aber wir sind ja nicht aus Zucker, nech?! Das mit dem Anmalen und hübsch machen und Haare stylen hab ich heute Morgen auch gleich mal sein lassen. Im Wald sieht einen ja doch keiner und wenn doch, dann wurscht. Ich kanns nämlich auf den Regen schieben 😀

Heute #cachen am #eibsee im Regen. #geocaching #Bayern #Urlaub #nofilter

Wir sind also zum Eibsee gefahren, ich habe mir wieder meine Trekkingsandalen an die Füße geschnallt – das Blasenrisiko sinkt so auf -69,37 Prozent – und wir sind losmarschiert. Verschiedene Quellen geben verschiedene Streckenlängen an: zwischen 6,7km und 10km sind wir heute also gelaufen. Einzig bei der Angabe zur Höhendifferenz sind sie sich ziemlich einig: ca. 50m. Ich tendiere eher so Richtung 10km Wegstrecke, schließlich musste man zu manchen Caches hin- und auch wieder zurücklaufen, einige Caches hat man dreimal umrundet, nur um dann erst zuzuschlagen… Ja, so ist das! Profis sind wir noch lange nicht.

Das #drachenseelein mitten im Wald. #eibsee #Bayern #Urlaub

Zeitlich haben wir jede Durchschnittsgeschwindigkeit unterboten: wir haben dreieinhalb Stunden gebraucht. Aber wie gesagt: hin- und zurücklaufen, drumrumlaufen, umsonst laufen, weiter laufen. Allerdings haben wir auch wieder die hübsche Grünfärbung verschiedener Seen – unter anderem benannt mit „Das Drachenseelein“ – neben dem Eibsee bewundern dürfen – ich muss jetzt echt mal googeln gehen, woher das kommt. Mir ist noch irgendwas im Kopf mit Mineralien und Gebirge und so. Ich such gleich mal.

Der #Cache hier heißt nicht umsonst "Bring your camera!" Den #Ausblick muss man einfach einfangen! #geocaching #eibsee #Bayern #Urlaub

Übrigens bin ich der festen Überzeugung, dass ich den Weg um den See – und wenn der noch so schön ist – nicht gemacht hätte, wenn nicht haufenweise Caches auf mich gewartet hätten… Aber schön wars trotzdem. Oder gerade deswegen!

Herbsturlaub #4

Heute sind wir aus Alterschrofen – bei Füssen, aber viel näher an Hohenschwangau – abgereist. Und da das bis spätestens 10 erfolgen musste, waren wir bereits halb 10 auf der Piste. Als das Navi uns gerade mal 50 Minuten Fahrtzeit prophezeite und der Himmel mal wieder blau war, beschlossen wir, direkt noch auf die Zugspitze zu gehen. Die Talstation der Eibseeseilbahn war direkt hinter dem Örtchen mit unserer neuen Ferienwohnung, sodass wir nur zweimal hätten umfallen müssen, um anzukommen.

Also haben wir heute für viiiieeeel Geld eine ziemlich steile Seilbahnauffahrt zur Zugspitze unternommen. Krass! Dass sowas technisch möglich ist und funktioniert – Wahnsinn. Auf jeden Fall sind wir heil oben angekommen, mussten noch zwei Etagen nach oben steigen, um wirklich oben anzukommen und schnauften wie zwei Dampfloks. Ein uns schon in der Gondelbahn negativ aufgefallener Schwätzer („Schau, Oskar, da fährt die Zahnradbahn. Schau, Oskar, da kann man den Berg hochwandern. Und schau, dort geht es in den Tunnel rein, durch den fahren wir auch gleich. [Ääähhh, nein, tun wir nicht.] Und da unten, Oskar, schau, da ist der Eibsee in blauundgrünundtürkis, schau!“ – Ey, wenn Du nicht gleich aufhörst, hier alles zu kommentieren, dann schubbs ich Dich den Berg runter, doh! Muss man wirklich a.l.l.e.s. kommentieren, was man sieht?) meinte da oben auch gleich wieder „Und, Oskar, merkst Du, wie dünn die Luft hier oben ist? Da muss man ganz schön schnaufen!“ (Und wer soviel schwätzt, wie Du, der verbraucht halt auch mehr Luft, ey!)

Grundsätzlich hatte der aber Recht! Es blies zwar ein pfiffiges Windchen da oben, aber viel Sauerstoff kam nicht im Hirn an… Irgendwann meinte ich zum Mann, dass ich erstmal was trinken müsse, ich hab den Eindruck, mich hauts gleich um. Auch so ein Phänomen – je weiter man hoch kommt, desto dünner wird die Luft! Und dann gibts da irgendwelche Chaoten auf der Welt, die besteigen Achttausender ohne Sauerstoff… Unglaublich.

... hätten wir dran geschleckt, wären wir vermutlich kleben geblieben ;) Zum Glück haben wird nicht ganz bis dahin geschafft. #gipfelkreuz #Zugspitze #topofgermany #Bayern #Urlaub

Was zu trinken gabs dann jedoch erst im Gletscherrestaurant Sonnalpin. Dorthin kam man, indem man mit einer zweiten kürzeren, nicht so steilen Seilbahn ca. 200m runtergefahren ist. Dort wars dann auch windstiller, trocken – kein Schnee, auf der Zugspitze selbst hatte es Schnee und für einen ersten Schneeball, den ich dem Mann hinterhergeworfen habe, hat es wunderbar gereicht! – und damit auch irgendwie erholsamer. Wir sind ein bisschen rumgelaufen, haben was getrunken und haben uns dann wieder auf den Weg nach oben gemacht, um auf der anderen Seite wieder runterzufahren 😉

Als wir dann unsere supertolle Ferienwohnung okkupiert hatten – mit Blick auf die Zugspitze! – fing es an zu regnen und wir klopften uns innerlich auf die Schulter, dass wir das so genial abgepasst hatten. Für morgen sagt der Wetterbericht Regen voraus. Aber auch im Regen könnte man um den Eibsee rumlaufen und die 13 Caches suchen… Mal schauen, vielleicht faulenzen wir auch einfach nur ne Runde.

Herbsturlaub #3

Yes, we can! Also Urlaub bei Sonnenschein 🙂 Nachts regnet es, tagsüber scheint die Sonne und die Temperaturen werden ganz angenehm. So um die 14° – 17°C reichen vollkommen aus.

Bei unserem Plausch mit unserer Hausmutti gestern Abend, als sie mitbekommen hat, dass uns das Schloss Neuschwanstein innen nicht sooo doll gefallen hat, weil zu dunkel, zu holzig und zu leergeräumt, um die ganzen Touriströme da durchschleusen zu können, hatte sie uns gestern noch das Schloss Linderhof empfohlen. Und was soll ich sagen?! Schnuckelig, klein, golden, lichtdurchflutet, protzig, herrlich, hach. Wir hatten  heute sogar noch das Glück, den letzten Tag der Sommeröffnungszeit zu erwischen, sodass alles Figuren und Skulpturen und Brunnen und Blumen noch draußen standen. Außerdem waren noch alle im Schlosspark verstreuten Gebäude geöffnet. Ab morgen ist alles zu, wird gereinigt, winterfest gemacht und erst nächstes Jahr im Mai wieder rausgeholt. Glück muss man haben!

Auf dem Weg nach Linderhof und zurück sind wir am Plansee in Tirol vorbeigekommen. Die kürzestes Strecke ins Ammergau zum Schloss führte über Reutte und am Plansee entlang durch Österreich. So ein schönes Fleckchen Erde! Und so herrlich wenig los hier! Man konnte einfach mal rechts ranfahren – es gibt alle naslang Haltebuchten für die fotogeilen Touristen 😉 – und das grüne Wasser (es verfolgt mich, ich schwör!) fotografieren. Berge! Wasser! Sonne! Ach, und einen Cache haben wir auch gefunden.

Verkehrtrume Berge in spiegelglattem #plansee auf grünem Wasser #Tirol #Österreich #Urlaub

Jetzt, wo ich das Bild so sehe, fällt mir ein, dass ich ein Panoramafoto hätte machen sollen. Man sieht zwar die schöne Spiegelung der Berge im spiegelglatten Plansee, aber das ganze Panorama fehlt einem hier fast. Naja, beim nächsten Mal weiß ichs besser 😉

Unser Rückweg führte uns nochmal am schönen Plansee entlang zurück nach Reutte-Höfen. Dort sind wir mit der Hahnenkammseilbahn auf 1.700m Höhe gegondelt und haben festgestellt, dass der angepeilte Cache nochmal gut ne Weile steil bergauf zu suchen gewesen wäre… Da aber nur eine Stunde später die letzte Talfahrt sein sollte, haben wir uns erinnert, dass ja nicht jeder Cache von uns gefunden werden kann und so haben wir den liegenlassen – schließlich wartete an der Talstation auch eine Dose, die wir mitnehmen konnten.

Morgen machen wir uns auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen. Die Zugspitze ruft!

Herbsturlaub #2

Da unsere Ferienwohnung sehr geschickt liegt – lt. Infomappe nur 10 Minuten zu Fuß zu den Schlössern gelegen, tatsächlich waren es ca. 20 Minuten bis zu den Parkplätzen – haben wir uns die Parkgebühr geschenkt und sind zu Fuß dahin gelaufen. Bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel! Wir können also auch Urlaub bei Sonnenschein und wurden dafür auch mit den Bilderbuchfotos schlechthin belohnt:

... das kennt man sonst nur von Fotos oder Puzzeln. Und bei stahlblauem Himmel sind wir heute auch mal hier... #schlossneuschwanstein #Bayern #Urlaub #Sehenswürdigkeiten #weltberühmt

Imposantes Gebäude ;) Aber irgendwie nur von außen toll. Innen wars eher so jaja... Leider. #schlossneuschwanstein #Bayern #Urlaub

Das kennt man sonst echt nur von Fotos – Hammer! Leider nur von außen. Von innen eher enttäuschend, wenn man bspw. die Burg Hohenzollern oder das Schloss Sigmaringen oder auch das Barockschloss Ludwigsburg kennt… (Wir sind also verwöhnte Schlossgucker.) Man wird tatsächlich „nur“ durchgeschleust. Das Schloss ist dunkel, schlecht ausgeleuchtet und fast gar nicht beleuchtet – Schutz oder Angst vor Alterungserscheinungen vermutlich – schade. Klar, wenn nur zwei Stockwerke von vieren wirklich ausgebaut sind, gibts nicht viel zu gucken… Wobei mich die nicht ausgebauten Etagen schon auch interessiert hätten 😉

Mein rein hypothetisches Rechenbeispiel: alle 5 Minuten werden hier ca. 50 Leute vollautomatisiert durchgelassen. Macht ca. 600 pro Stunde, ca. 4.800 in 8 Öffnungsstunden am Tag, ca. 33.600 in einer Woche, ca. 145.488 in einem Monat und ca. 1.745.856 im J

Ein kleines Rechenbeispiel. Wir hatten die Möglichkeit ca. 20 Minuten Wartezeit im Eingangsbereich zur Schlossbesichtigung zu verbringen – wartend auf den Aufruf unserer festgelegten und nicht verschiebbaren Tour. Ich habe also gesehen, dass pro Einlass zwischen 30 und 50 Leuten reinkamen. Gehen wir also von 50 Leuten pro Einlass aus: alle 5 Minuten dürfen die rein, macht in 60 Minuten 12 Durchläufe und somit 600 Leute pro Stunde. Bei angenommenen 8 Schlossbesichtungsöffnungsstunden sind das 4.800 Menschen. An 7 Tagen die Woche sind das ca. 33.600 Leute und bei 4,3 Wochen pro Monat macht das 144.480 Leute, im Jahr also 1.733.760 Besucher. Minimum! Ich muss mal schauen, was die offiziellen Seiten dahingehend verlauten lassen.

Ansonsten haben wir wohl tatsächlich die Nebensaison erwischt – es ist zwar immer noch viel los, aber nicht (mehr) so extrem viel, wie es wohl von Juni bis September der Fall ist. Es ist unglaublich faszinierend, wieviele ausländische Touristen hier sind: Japaner, Chinesen, Italiener, Russen, Amerikaner, Spanier, Portugiesen – um nur mal die Sprachgruppen, nicht unbedingt die Staatenzugehörigkeit nennen zu können!

Ein bisschen gecacht haben wir heute auch, lagen ja auch ein paar geschickte Döschen am Weg. Allerdings ist das so unglaublich viel Fußweg, den man hier zurücklegen kann und muss, dass wir irgendwann keinen Bock mehr hatten. Es war ja noch nie mein Ansinnen, alle Caches dieser Welt zu finden 😉 Da können zwischendrin ruhig ein paar Dosen liegenbleiben!

Unsere Hausmutti scheint uns zu mögen – wir haben heute schon wieder miteinander gequatscht. Sie hatte gestern noch ne Ladung Chinesen da und die scheinen besonders anstrengend und schlimm zu sein (zumindest wars echt laut im Haus, sowohl bei der An- als auch bei der Abreise) – buchen ein Zimmer für 2 und reisen dann zu 6t an O.O Wahnsinn! Sie meinte, da muss sie höllisch aufpassen, da das Zimmer ja gar nicht mehr Platz hergibt und es außerdem Betrug wäre. Dann sind viele Touristen nur eine Nacht da und sie ist ständig am Rödeln und Putzen – sieben Tage die Woche. Kein Urlaub, Wohnung im Haus. Manche reisen auch mitten in der Nacht an – obwohl offiziell beschränkt bis 22 Uhr. Ich glaub, da hätte ich auch die Faxen dicke. Allerdings ist sie „nur“ die Hausmutti und nicht die Besitzerin. Die Besitzerin wohnt in Heilbronn – kenn ich. Also die Stadt, nicht die Frau 😉 Jetzt will Hausmutti mit Mann ausziehen und die Verwaltung sozusagen von extern regeln – damit sie auch mal Ruhe hat! Diese Nacht sind nur wir und ein Stuttgarter Pärchen da. Es ist also entspannt 😉

Ich glaube, diese Nacht schlafen wir wie die Babies 😀

Herbsturlaub #1

Herbsturlaub. Endlich! Und endlich wieder Zeit für regelmäßige Blogeinträge 😀

Im Mai hatten wir zwar auch schon mal Urlaub, aber dann kam der verregnete Sommer und die Kollegen waren alle im Wechsel weg, es gab keine Feiertage mehr, um wenigstens mal ein langes Wochenende zu haben und jetzt sind wir einfach nur froh, auch endlich wieder Urlaub haben zu können. Ausschlafen. Nix tun. Wegfahren. Touri sein.

Wir sind dann jetzt mal im Allgäu. In Füssen. Bei Regen. Mit Urlaub im Regen haben wir ja schon so unsere Erfahrung 🙂 Obwohl es gestern ja ganz danach aussah, als ob es Sonnenschein haben würde… Aber das war schließlich gestern *hrhr* Allerdings klangen auch die Touristen an denen wir vorbeigelaufen sind eher traurig, nachdem sie wohl gestern noch „strahlende Sonne und kristallklaren Himmel“ genießen konnten.

Füssen im Regen

Die Fahrt hierher ging ja schon recht abenteuerlich los. Nachdem ICH normalerweise immer die bin, die Verkehrsnachrichten hört, hab ich mir heute überhaupt keinen Kopf gemacht, da wir ja „nur“ ca. 250 km über hauptsächlich Bundes- und Landstraßen fahren wollten. Hahahahaaaaa! Das Navi wollte mich über Konstanz – Fähre – Meersburg schicken und ich dachte nur so „Äähhh?!“ und fuhr einfach die altbekannte Strecke am See entlang. Dann war da aber tatsächlich ein Unfall mit örtlicher Umleitung, obwohl wir noch versuchen wollten, durchzukommen. War wohl nix. Wir sind dann eben auch der Umleitung gefolgt. Oh. Mein. Gott! Überlastet wie nur sonstwas! Wir haben für ungefähr 10 km durch die Bodenseepampa vierzig Minuten gebraucht. Heilandzack! Aber dann liefs zum Glück ohne Probleme. Bis auf den Regen… Erwähnte ich schon, nech?!

Morgen machen wir dann das, was alle kleinen Japapaner und Chinanesen hier so machen, wenn sie da sind: Schlössertour. In dem Ferienhaus, wo wir grad sind, sind bis auf uns alles mandeläugige Touristen 😉 Unsere Hausmutti „kontrollierte“ heute die Anreise und Parksituation auf dem Hof und meinte so „Die fahren immer die größten Autos, haben aber keine Ahnung damit zu rangieren!“ *hüstel* Könnte fast von mir sein der Ausdruck. Allerdings ist der Hof schon eine kleine Herausforderung. Einfahrt und dann schräg am Bordstein parken. Raus gehts nur rückwärts, auch durchs Tor. Nu denn. Einmal hab ichs schon geschafft. Da standen aber auch keine Autos da… Netterweise erwähnte sie jedoch, dass die morgen Früh schon wieder alle auschecken. Und da wir nicht vorhaben, morgen schon um 8 rauszuwollen, könnten wir Glück haben und der Hof ist leer 🙂