Urlaub #12

Um 9:50 Uhr zeigte uns das Navi 1.105 km und eine Zeit von knapp 9 Stunden an. Na, dann!

Um 20:05 Uhr, nach 2x tanken und 1x Käffchen schlürfen und trotz ständiger Navi-Warnungen „Auf der Strecke gibt es Verkehrsbehinderungen.“ (jaahaaaaaaa), wovon wir nix gemerkt haben und lediglich vor dem Leo-Tunnel mal dicken Verkehr hatten, haben wir vor unserer Haustür angehalten. Endlich.

Schön wars. Aber daheim isses auch schön 🙂

Urlaub #11

Böse Menschen könnten jetzt behaupten, dass die Sonne sich freut, dass wir morgen wieder heimfahren werden… Sie scheint nämlich strahlend und unschuldig vom stahlblauen Himmel hinab!

Wir haben heute den geplanten Bummeltag gemacht. Ich habe heute Morgenmittag den ersten Teil von meinem Rügenkrimi zu Ende gelesen, dann die Zehen verpflastert, den zweiten Teil des Krimis in die Tasche gepackt und bin mit dem Mann ans Wasser runter gegangen. Er wollte unbedingt noch Europas längste Außenmole erlaufen – 1,5 km. Einmal hin, einmal zurück. Die Zehen jaulten schon seit 3 Schritten zur Tür hinaus, aber wurscht. Nur die Harten kommen in den Garten, nech?! Nach dem Marsch haben wir uns in ein Café gesetzt und was getrunken. Da das Plätzchen im Schatten lag, bin ich ans Wasser gegangen und hab ein bisschen gelesen. Herrlich!

Nachdem wir noch die obligatorischen Souvenirs gekauft haben – Sanddorngeleehonigseifecreme – sind wir heim und haben beschlossen, mit dem Auto wieder zum Hafen zu fahren, wenns ans Abendessen ging. Die Zehen… Ich bin so glücklich, dass ich meine Zehenschuhe mitgenommen habe! Eigentlich wollte ich die anziehen, wenn wir mal am Strand laufen wollten, jedoch war das Wetter ja nicht so, dass wir hätten am Strand laufen können… Also habe ich Zehen neu verpflastert und bin dann in meine Zehenschuhe geschlüpft – wie geil. Ein Gefühl, wie auf Wolken zu laufen 🙂 Und so gar kein Aua-Gefühl mehr. Aaahhhh! Ich glaube, ich muss mir mal kräftigere Fivefingers besorgen, damit ich die auch „so“ zum Wandern und Laufen anziehen kann. Die sind mal ne richtig geniale Erfindung!

Ansonsten wars echt schön hier 🙂 Meer ist immer toll!

Urlaub #10

Ich bin urlaubsmüde. Gibts das?! Wann sind wir endlich wieder daheim, wo ich ohne schlechtes Gewissen auf der Couch hocken kann?

Heute Morgen hab ich dann geschwind mal eine Cacherunde geplant, die am Jagdschloss Granitz enden sollte. Soweit sind wir zwar fast gekommen, haben es aber nicht zuende geführt, da es schon halb 5 war. Wir sind einfach zum zweiten Mal in Binz essen gegangen – da ist mehr Auswahl als in Sassnitz. Vielleicht gehen wir morgen auch nochmal dahin?!

Mein Auto ist eine einzige Dreckhütte *buhuhuuuu* Wann ist endlich Samstag? Immerhin hat sich die Anschaffung eines „hochbeinigen“ Autos schon mal richtig gelohnt, der 4WD hatte außerdem auch schon seine Daseinsberechtigung 😉 Gute Wahl also!

Wir haben auch heute wieder Straßen befahren, die verdienen die Bezeichnung Straße eigentlich gar nicht… Nur komisch, dass das Navi diese Wege kennt?! Immerhin haben wir durch die bummelige Fahrweise der Einheimischen und auch der Terroristen … äh … ich meine natürlich die Touristen den Durchschnittsverbrauch des dicken weißen Autos auf 8,0 l runterfahren können 😉 Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: ich fahre das Auto, weil es Spaß macht und nicht, weil es sparsam ist oder sein soll! Allerdings finde ich es interessant, dass man einen Standarddurchschnittsverbrauch von 7,6 oder 7,7 l auf 100 km erreichen soll… Dann müsste ich ja nur noch bummeln – nix für mich.

Ansonsten haben wir hier oben – Stand heute – 45 Döschen gefunden, insgesamt weist mein Found-Konto jetzt 67 Funde aus. Ich habe gar nicht mal mehr den Ehrgeiz, die 50 Funde in Mecklenburg-Vorpommern noch voll zu kriegen… Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Urlaubsmüde.

Urlaub #9

Aaaahhhh! Sonne! Ist das zu fassen?! Dann hat der Wetterbericht gestimmt und ich habe den richtigen Tag für unsere Fahrt nach Hiddensee ausgesucht 🙂

Das war heute das zweite Mal in unserem Urlaub, dass wir mit Wecker aufgestanden sind – das erste Mal war am Abfahrtstag hierher. Und da wir uns heute so ein bisschen nach Fährfahrzeiten richten mussten, sind wir halt mit Wecker aufgestanden heute Morgen. In Schaprode pfiff ein scharfes Windchen, zum Glück hab ich nen Schal und die zweite Jacke immer mit dabei, so war es eher auszuhalten. Da wir noch ungefähr eine Dreiviertelstunde auf die Abfährt der Fähre warten mussten, haben wir den Hafencache gesucht 🙂 Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht irgendwo ein Döschen suchen können… Es gibt aber auch überall was zu finden!

Auf Hiddensee dann schien die Sonne, der Wind pfiff zwar noch, aber es war angenehm. Unser Weg führte uns unten am Bodden entlang, es lag schließlich ein Döschen versteckt. Dann ging es einen Landwirtschaftsweg Richtung Leuchtturm hoch – die App hat sich sogar fürs Wandern schon gelohnt! Den ließen wir rechts liegen, der Aufstieg war uns ein wenig zu anstrengend, sodass wir den Rückweg über den „normalen“ Wanderweg antraten, auf welchem uns schnaufend ganze Scharen an Touristen entgegen kamen… Hier lag dann auch noch ein Döschen versteckt, welchem ich erstmal wieder zu einem frischen Zettel verholfen habe.

In Kloster wieder am Hafen angekommen haben wir uns erstmal was kühles zu trinken gegönnt, bevor wir dann nochmal aufgebrochen sind, um ca. 1.450m einfachen Fußweg zu zwei weiteren Dosen am Strand von Hiddensee zurückzulegen. Oh, man! Ganz ehrlich: ohne diesen Ehrgeiz, irgendwelche versteckten Plastikdosen zu finden, wären wir nie und nimmer nochmal losgelaufen! Allerdings waren wir grad so im Schwung, dass wir den Weg hin und zurück in einer Stunde machten und so überpünktlich um 15 Uhr zur Rückfahrt wieder am Hafen waren. Platt und zufrieden natürlich 😉

Urlaubsfazit bis hierhin: 7 Tage wegfahren würden mir vollkommen reichen, am besten mittendrin in zwei Wochen Urlaub. Also 3 Tage zu Hause, 7 Tage wegfahren und nochmal 4 Tage daheim sein. Hier ist es wunderschön, aber ich hab echt keine Lust mehr irgendwas zu machen. Wenn man dann aber nix macht, hat man doch so ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil man die Landschaft und die Möglichkeit ja auch nutzen sollte… Es ist ein Elend. Vielleicht gehen wir morgen und übermorgen einfach noch ein paar Dosen suchen oder setzen uns auf unseren Balkon – das Wetter ist besser geworden 😉 – oder wir setzen uns in den Strandkorb im Garten unseres Ferienwohnungshauses.

Noch ein Fazit: wir brauchen ein Cacher-Täschle. Eine Tasche mit Cachezubehör: Pinzette, kräftige Taschenlampe, Edding, Handschuhe, Notlogbücher oder wenigstens Notizzettel, die als Logbuch herhalten können… Und vermutlich noch einen Satz Inbusschlüssel. Wir hätten alles schon wunderbar brauchen können!

Urlaub #8

Heute so: Regen. Zur Abwechslung mal nass. Wir machten uns trotzdem auf den Weg nach Sellin. Als wir da ankamen, schien sogar kurzzeitig mal die Sonne 😉

Viel los war auch hier nicht. Angenehm ruhig. Auf der Seebrücke selbst war noch weniger los, weil das Restaurant da „Montag Ruhetag“ hatte. Ganz am wässrigen Ende der Seebrücke war die Tauchglocke, von der ich schon hier und da mal was gelesen hatte. Die kam dann auch grad hoch, sodass wir mit der nächsten Runde untertauchen konnten. Obwohl ich das U-Boot gestern nicht bezwingen konnte, sah die Tauchglocke viel annehmer aus, weil sie nicht so eng war und Fenster hatte 😀

Wir befanden uns dann also mal viereinhalb Meter unter der Wasseroberfläche und 50 Zentimeter über dem Meeresboden. Wir sollten die Augen und den Mund stillhalten, die Ohren aber offenhalten (für das Seemannsgarn, was unser Erläuterer uns zu erzählen hatte) und Flundern beobachten. Ich habe tatsächlich eine gesehen, die gerade mal ihren Platz auf dem Meeresboden getauscht hat. Allerdings war es mehr zu erahnen als zu sehen. Trüb war die Ostsee angeblich nicht, denn es sind Schwebetierchen, Algen und Plankton – eigentlich alles gesunde Nahrung für Fische. Nun ja… Trüb wars trotzdem. Quallen haben wir keine gesehen, weil es noch zu kalt ist für Quallenwachstum. Jetzt, wo es langsam aber wieder wärmer wird, gibt es auch bald mehr Quallen.

Unseren Rückweg haben wir über Göhren, Thiessow, Lobbe und Binz gemacht. Dosen fangen 😉 In Lobbe gab es einen Lost Place – herrlich! Ein ehemaliges FDGB-Heim. Als Kinder wären wir liebend gern in solchen Häusern rumgestromert. Durch den Regen heute ist das alles ein wenig im Schnelldurchgang passiert. Aber sehr genial!

 

Urlaub #7

Sonntag. Aprilwetter deluxe. Und ausnahmsweise mal keine großen Pläne, außer mal nix zu machen 😉

Der Mann wollte bittedankegerne uuuunbedingt das U-Boot im Hafen von Sassnitz besuchen und uuuunbedingt den Cache am alten Fährterminal finden – nachdem wir den 2x schon nicht gefunden haben, aber immer wieder Logs zu verzeichnen waren, konnte das ja nicht soooo schwer sein?!

Ich habe mir also die Zehen verklebt – Blasen *augenroll* Einmal abhacken bitte, also die Zehen – und wir sind losgezogen, aufgrund mal wieder einsetzenden Regens mit dem Auto. Dreckig isses eh, dann juckt das jetzt auch nicht mehr… Am Hafen dann geparkt, den Eintritt fürs U-Boot gezahlt und beim Runtersteigen festgestellt, dass mir das dann doch viiieeel zu eng ist. Uh, Schisser! Ich hab den Mann dann absteigen lassen und bin zurück zum Auto. Hab mich dann aber entschlossen schon mal Richtung Cache zu laufen. Dort habe ich die vielgerühmte Aussicht genossen und gehofft, dass die kreischend kreisenden Möwen bittedankegerne grad mal keinen Schiss loslassen werden… Hat geklappt. Der Mann kam irgendwann auch schon bald an und wir haben genau die Ecke nochmals genauer und eingehender untersucht, um die wir schon öfter rumgeschlichen sind. Aaahhh! Da isser!

Wir haben im Hafen noch Räucherfisch und Brot fürs Abendessen geholt – heute mal wieder in unserer hübschen Ferienwohnung – sind heimgefahren und genießen den Sonntag auf der Couch. Sehr entspannt und ohne schlechtes Gewissen, dass wir heute mal so fast gar nix gemacht haben… Schließlich haben wir noch 4 Tage, die wir quer über die Insel kreuzen können 😉

Nachtrag um 20:05 Uhr

Gegen vier konnte ich die Füße doch nicht (mehr) stillhalten und habe den Mann genötigt, mit mir ins Auto zu steigen, um in der rügenschen Pampa nach Plastikdosen zu suchen. Hat auch geklappt. Die Runde ist nicht so groß wie angedacht geworden, aber immerhin haben sich uns 4 Dosen in den Weg gestellt, die um ein Autogramm gebettelt haben. Doch, ja, ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag 🙂

Urlaub #6

Sonne! Wolken! Trocken! Wind! Wir sind kurzerhand Richtung Kap Arkona aufgebrochen. Nach dem Ausschlafen natürlich und nach einem ausgiebigen Frühstück.

Die Ferienwohnung ist übrigens toll! Wir können ausschlafen, wir müssen nicht spätestens um 9 zum Frühstück gegangen sein, wenn wir in einem Hotel gewesen wären. Das ist schon luxuriös, irgendwie. Der erste Blick des Mannes in der Küche hier ging rum, er seufzte „Aaahhh, Urlaub!“ und streichelte den Geschirrspüler 😉 Wir haben ein eigenes Schlafzimmer, eine Eckcouch und nen Riiiieeeesenfernseher, voll ausgestattete Küche, Bad mit Dachfensterchen und einen Balkon. Richtig schön. Einkaufsmöglichkeiten sind hier in Sassnitz ausreichend vorhanden, Restaurants ebenso. Also gibt es auch für den Fisch nicht essenden Mann genügend Auswahl.

Auf dem Parkplatz am Kap Arkona dann haben wir feststellen dürfen, dass der nur zum Teil gefüllt war. Es ist noch angenehm wenig los hier, nicht so überlaufen, wenig muggelgefährlich beim Cachen. Der Vorteil, wenn man außerhalb von Schulferien Urlaub machen kann!

Wir sind mit dem Bähnle vom Parkplatz zum Kap vorgefahren, haben uns da den Leuchtturm hochgeschleppt, da oben die steife Brise um die Nase wehen lassen und eine Cacherin beim Loggen beobachten können. Welch ein Glück, musste ich schon mal nicht suchen und konnte zielstrebig das Döschen aus seinem Versteck befreien und signieren. Dann haben wir uns – nach einer Cola-Stärkung für den Kreislauf (huch, kenn ich gar nicht von mir…) – auf den Weg nach Vitt gemacht. Als wir den Kieselstein in die Feuersteinfelder geschleppt haben (also der Mann), waren das 900m, die wir im Schneckentempo zurückgelegt haben. Also sind die angegebenen 1,2km ein Klacks und ähnlich schnell zurückzulegen. So wars dann auch – angenehm windgeschützt durch eine Baum-Hecken-Anpflanzung und ein schöner Weg oberhalb der Küste.

Vitt ist ja eher so ne Ansammlung von 13 Häusern, 19 Spitzbuben und gefühlten 100 Touristen, Altersdurchschnitt jenseits der 60 übrigens. Überall, nicht nur hier. Da unten haben wir uns noch ein bisschen an den Steinstrand gehockt, aufs Kap Arkona geblickt und Leute beobachtet – sehr entspannt.

Den Nachhauseweg haben wir natürlich nur über Umwege gemacht. Wenn wir schon mal unterwegs sind, können wir auch gleich noch in der Nähe befindliche Döschen suchen und finden. Es ist aber noch lange nicht so, dass es nach unserem Urlaub hier oben nix mehr zu entdecken gibt… Ich hab mich erstmal auf die Tradis beschränkt – traditionelle, einfache Caches, keine Rätsel, keine mehrstufigen Multis. Die blieben uns also für die nächste Urlaubsfahrt hier hoch 😀 Aber nicht mal die einfachen Tradis find ich immer… Mir fehlt noch so ein bisschen der Cacherblick – habe ich ja gestern in Prora schon feststellen müssen. Naja, kommt hoffentlich noch.

Übrigens: jetzt Regen draußen. Zur Abwechslung mal wieder.

Urlaub #5

Moah, das Wettääääär! Es könnte wirklich bessääääär sein! Dabei hab ich weder schlechtes noch gutes Wetter bestellt. Vielleicht ist das ja der „Dank“ für meine Nichtbestellung… Aber auch bei Scheißwetter kann man Sachen machen 😉

Wir haben uns heute den Koloss von Prora vorgenommen. Erstmal die nördliche Ruine, eine hübsche Villa mit Seeblick gibts da. Dank Auto-Navi und Cache-App findet man Wege und Schleichwege und kann sich so ziemlich gut zu den Dosen vortasten. Wem sei Dank ist auch noch nicht allzu viel Urlauberbetrieb, sodass wir auch mal wild am Straßenrand parken können. Manchmal parken dann auch gleich noch andere Cachermobile dazu, sodass man dann zu mehreren die Dosen suchen kann – eine/r hat mit Sicherheit den Dosenblick! Und so war es dann auch. Erst beim Wegfahren fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren … äh … von den Augen: GEHZEH stand da. Hö?! Gustav Cäsar wäre nicht viel besser gewesen, aber GC wäre zu offensichtlich gewesen…

Ich dachte bislang immer, dass ich als Handycacher eher die Ausnahme bin, aber es gibt Cacher, die haben über 4.000 Funde und cachen auch mit dem Handy. Was mich an c:geo so verblüfft, ist die Genauigkeit! Da brauchts nicht zwingend ein GPS. Allerdings wäre ein GPS robuster und wasserfester als ein Handy… Aber ich hoffe ja, dass ich nicht grundsätzlich bei Regen draußen Dosen suchen werde 😉

Äh, Prora. Unglaublich. Riesig! Gigantomanisch. Größenwahnsinnig. Mehr kann man dazu fast nicht sagen. Schön ist, dass man versucht, diesen Riesenkomplex irgendwie nutzbar zu machen – wie zum Beipspiel als Jugendherberge. Für deren Parkplatz hab ich mal geschwind 2,50 Euro Parkgebühr gelöhnt (für 20 Minuten Parkzeit), um ein Döschen zu finden und meinen Patrick-Travelbug abzulegen. Eine wunderschöne Stelle, ein supergeiles Versteck, Meerblick, Meeresrauschen.

Danach mussten wir heim – die nassen Hosen und die nassen Schuhe wechseln. Mein Auto. Oh jeee, mein Auto sieht aus! Regen, Sand, Dreck, ach. Ach! Und dann gibts da Straßen, die verdienen die Bezeichnung Straße gar nicht – da reiht sich ein Schlagloch ans andere, im schlechtesten Fall ist das auch noch Kopfsteinpflaster O.O Stellenweise vermute ich ja, dass die sogar noch die D-Mark haben, soweit abseits scheinen diese Örtchen zu liegen… Eiiiiiii! Mein. Armes. Auto! Das gibt ne extradicke Extrastreicheleinheit in der Waschbox nächste Woche. Versprochen!

Döschen gibts hier oben noch genug. Noch 5 mehr, dann hab ich genauso viel hier oben gefunden, wie vor unserer Abfahrt in heimischen Gefilden. Und ich nehme stark an, dass wir hier noch was finden werden 😀

Urlaub #4

Naaaa, das Wetter könnte besser sein! Aber es gibt ja nur unpassende Kleidung, kein unpassendes Wetter. Also sind wir heute Morgen … äh … Mittag nach Stralsund gefahren.

Auf dem Weg dahin hat uns das Dosennavi wieder in ein paar entlegene Eckchen gelockt. Einen Platz hatte ich mir schon daheim ausgeguckt, weitere Plätzchen wurden uns sozusagen währenddessen angezeigt. Auch nicht schlecht 😉 Also gleich mitgenommen. Dadurch hat sich dann unsere Ankunft in Stralsund nochmal ein wenig verzögert, so ne Stunde… Egal, wir hatten weder Zeit- noch Termindruck.

Das Ozeaneum in Stralsund ist mal richtig imposant! Modern. Interessant. Soll aussehen wie geblähte Segel. Ah ja. Haben wir auf der Stadtrundfahrt gelernt, die wir dann im Anschluss gemacht haben. Gerade rechtzeitig, um dem Regenguss zu entgehen! Auf der Fahrt durch die Stadt noch ein paar interessante Ecken gesehen. Mit Döschen natürlich. Wir müssen wohl nochmal herfahren in den nächsten 6 Tagen…

Die Rückfahrt nach Sassnitz haben wir dann so gestaltet, dass wir noch ein paar Caches eingesammelt haben. Teilweise sind ja da schon auch Sachen und Orte dabei, denen man so „im Vorbeifahren“ keinen zweiten Blick gönnen würde, wenn da nicht eben ein Dösle wäre…

Urlaub #3

… oder wie wir Wolfgang Lippert getroffen haben.

Draußen Regengeräusche. Ui! Also erstmal ganz gemütlich aus dem Bett geschält und und gefrühstückt. Mit Nudossi 🙂

Dann ist es heller geworden und wir haben die Pferde gesattelt. Das neue Dosenhobby rief uns nach Mukran ans neue Fährterminal, da sollte ein kleines Döslein sein, was auf meinen Eintrag wartete. Die Fahrt zum Fähranleger war … äh … abenteuerlich!? Irgendwie scheinen hier oben bestimmte Sachen nur aus einer Richtung kommend angeschrieben zu sein. Und wir kommen grundsätzlich aus der falschen *augenroll* Also immer ein Stückchen weiterfahren, Stelle zum Wenden suchen und zurückfahren. So haben wir auch gleich den Parkplatz für die Feuersteinfelder entdeckt. Super.

Auf dem Fähranlegergelände erstmal im Kreis gefahren, weil der Parkplatz zwar gleich an der Einfahrt ausgeschildert war, aber dann irgendwie in einer Baustelle verschwunden war… Nach einem Wendemanöver über einen Matschweg doch noch ein Plätzchen fürs große, dicke, weiße Auto gefunden.

Mit dem Aufzug zur Glasbrücke ins Passagierterminal gefahren und aufgeregt schnatternde Menschen gehört. Dank Spoilerbild und Platzierungshinweis das Döschen sofort gefunden, aufmerksam geschaut, dass die schnatternde Meute nix sieht und ins Notlogbuch eingetragen. Dabei gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.

Nach erfolgreicher Schatzsuche die Passagierbrücke entlanggelaufen und die schnatternde Meute als Kamerateam erkannt. Mit Wolfgang Lippert als Hauptschnatterer! Freundlich gegrüßt und weitergelaufen 😉 Da die ankommende Fähre ne halbe Stunde Verspätung hatte, haben wir uns die Ausstellung zur Ostseepipeline angeschaut. Interessant. Auf dem Rückweg zum Auto von Lippi angequatscht worden, ob wir „rüber wollten“. Nee, nur schauen, wie der Pott anlegt und ausschifft. – Ah, auch toll.  Nein, ich habe kein Autogramm geholt, nur ein heimliches Gafferfoto gemacht:

Dann zum Parkplatz zu den Feuersteinfeldern weitergefahren und dem Mann den 13kg-Travelbug, den der beschde Schabine-Kollege in Bayern eingesammelt hat, in den Rucksack gepackt. Wir wollten die 900m zum Ziel nicht wirklich 2x laufen (einmal zum Erkunden und einmal zum Ablegen). Also gleich alles mitgenommen und im Schneckentempo den Weg Richtung Hühnergott zurückgelegt. Sind wir schon mal nicht so ins Schwitzen gekommen 😉 Dank der auch im Wald super funktionierenden c:geo-App konnte ich den Schatz immer enger einkreisen und finden. Der mitgebrachte Kieselstein passte zwar nicht in die Dose, fügte sich aber super ins umgebende Ambiete ein:

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Den Koloss von Prora wollten wir uns noch nicht antun, sind aber weiter zum Baumwipfelpfad. Herrlich! Diese Dose haben wir jedoch liegenlassen, vom Pfad aus nicht erreichbar, über den öffentlichen Weg jedoch mit Steigungen von gefühlten 65% möglich zu finden. Naja, soooo nötig hab ichs dann doch nicht 😉

Heute Abend dann am Hafen von Sassnitz noch Räucherfisch gekauft und zum Abendessen verspeist. Lecker! Jetzt Füße hoch und entspannen.