Produkttest

Kaum bin ich mal nicht daheim, fliegen die Zusagen für Produkttest ins Postfach. Diesmal darf ich doch gleich mal zwei Sachen testen: Dr. Oetker-Kuchen bei trnd.com – die Kollegen werden sich freuen 😉 – und Rama Unwiderstehlich – das werde ich vermutlich auch unter den Kollegen verteilen müssen. Allerdings komme ich erst am Sonntag heim, sodass der Mann für haufenweise Pakete heimschleppen darf! 

Manchmal ist es allerdings komisch… Da bewirbt man sich auf hunderte angebotene Test und wird nie genommen – manchmal kommt man aber auch schon gar nicht in die nähere Bewerbungsauswahl rein – und dann bewirbt man sich eine zeitlang einfach mal gar nicht und schmollt so vor sich hin… Und dann! Dann! Dann kommen wieder ein paar Angebote und man bewirbt sich auf alle, denkt nicht mehr dran, weil die Bewerbung vor fast 4 Wochen schon gewesen sein könnte und dann kommt die Zusage 🙂  

Ich bin gespannt, wie das alles schmecken wird. Nicht zusammen natürlich, aber immerhin beides nacheinander.

Rechnungswesen

Rechnungswesen ist ja mein Hassfach schlechthin. In der Berufsschule hab ich mich da irgendwie durchgemogelt. Ich hab die Note vermutlich mit dem ganzen Theoriekram rausgeholt – diese Kontenrechnerei war ja ganz übel.

Unser Rewe-Lehrer hier am mediacampus ist ja ein ganz Netter. Erklärt ziemlich gut, wirkt nicht genervt, erklärt wieder. Es ist jetzt trotzdem nicht so, dass mir ein ganzer Kronleuchter aufgegangen ist, aber so ein bisschen mehr seh ich schon durch.

Als wir vorhin mal Übungsaufgaben gemacht haben und ich einige Aufgaben frei gelassen habe, meinte Herr (er heißt wie die Stadt hier nur  mit h am Ende), ob ich denn schon fertig wäre. Meine Antwort darauf war: "Mut zur Lücke!" woraufhin er herzhaft anfing zu lachen 😀 Ein bisschen was kann ich ja schon ausrechnen, aber eben nicht alles. Wobei er meinte, dass er auch unsere Prüfungen korrigieren würde und uns dann auch auf den richtigen Lösungsweg Punkte geben würde. Soweit komme ich auf jeden Fall! 

Morgen dann erstmal VWL. Zur Abwechslung, damit uns Rewe nicht aus dem Hals raushängt 😉 

Kantinenessen

Hier in Frankfurt in der Buchhändlerschule – eigentlich nennt sich die ganze Einrichtung jetzt mediacampus frankfurt – gibts Kantinenessen von nem Cateringservice. Generell ja nicht schlecht, aber echt langweilig. Jeden Tag Aufschnitt, immer der gleiche. Jeden Tag Käse, immer der gleiche. Jeden Tag Fruchtsalat, immer der gleiche. Jeden Tag Brot und Brötchen, immer die gleichen Sorten. Irgendwie voll langweilig… Und vor allem nicht sehr schmackhaft. 

Mittags gibts meist was Warmes zu essen: mit Fleisch und mit ohne Fleisch. Das geht eigentlich. Das ist bisher immer echt gut gewesen! Nur der Salat vom Salatbüffet lässt auch eher zu wünschen übrig… Tütensalatrupfer, Tomatenspalten, Gurkenscheiben, Paprikastreifen, Schafskäse, Mais. Nix ist angemacht, es gibt nur leicht übersäuerte Salatsaucen dazu **soifz** Ich weiß ja, dass das hier kein 3*** Hotel ist, aber trotzdem… Allerdings gibts hier stets und ständig ne Pause in der es stets und ständig irgendwas zu naschen oder zu futtern gibt, sodass man hier auch gut mal eine Mahlzeit ausfallen lassen kann 😉 Außerdem arbeiten wir ja nur geistig und nicht körperlich, sodass die eine eingesparte Mahlzeit noch nicht mal schlimm ist!

Vermutlich gewöhnt man sich aber an alles 😀 

Käuzchenruf

Meine Güte, es ist sogar noch so zeitig, dass das Käuzchen noch ruft. Oder ists ein Uhu?!

Und heute Abend geh ich um 8 ins Bett! Wenn das überhaupt möglich ist…

Was aber noch viel cooler ist: Es gibt Kuchen! Ich hatte mich vor ca. 2 Wochen mal wieder für ein Projekt bei trnd.com beworben und bin grad eben von der Mail "Du bist dabei!" begrüßt worden! Wenn ich dann in knapp anderthalb Wochen also wieder im Geschäft aufschlagen werde, mach ich es wie in der Spaßkassen-Werbung: "Kuchen!"

Aber gleich muss ich erstmal meinen Riesenmonsterkoffer fertig packen und dann gehts ab nach FFM. Buchhändlerfortbildung. Ich bin ja so gespannt! Die Vorbereitungsaufgaben waren … na, sagen wir … lustig 🙂 Ich hab von allem schon mal etwas gehört, aber öhm, das war vor Urzeiten? Und so richtig wusste ich auch nicht, wo ich mir mein Wissen herholen sollte… Egal, ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die nichts selbst dazu geschrieben hat. (Aber fast vermute ich es **hüstel**)

Lieferantenprodukte

Da lieg ich zwar schon im Bett, muss aber immer noch total fasziniert an das denken, was ich heute bei einem Lieferanten gesehen hab. Und wen es jetzt ekeln sollte, der möge bitte weggucken 😀

Unser Lieferant ist eigentlich auch Hersteller für allerlei medizinisches Gerät, schafft aber auch für die Industrie. Als ich heute bei dem war und auf den Chef warten musste, durfte ich im Besucherzimmer Platz nehmen. Dort stand ne Vitrine und da hab ich – bestimmt mit offenem Mund – staunend davor gestanden 🙂

Da waren so kleine Aufsätze für Zahnarztfolterinstrumentebohrer drin und große und noch größere Bohrer – wenn Prothesen in Knochen eingepasst werden, muss man den Knochen doch vorher aufbohren (ich guck zuviele Krankenhausserien und Dokus oder so…) – solche Bohrer waren da auch drin: bestimmt 30cm lang, mit unterschiedlichen Durchmessern und abgerundeten Bohrköpfen. Krass! Prothesen lagen da auch in der Vitrine. Und Sägeblätter waren noch drin, und Skalpelle, Skalpellklingen und Zangen in allen Größen und Formen – medizinisches Gerät halt.

Am allerfaszinierendsten fand ich jedoch die zahnärztlichen Fachzeitschriften, wo sehr schön detailliert aufgezeigt war, wie man aus nem Steinbruchgebiss ein Bilderbuchgebiss machen kann: Wurzelrest raus – mit spezieller Hebeltechnik, Loch vergrößern, Zahnfleisch aufschneiden und zurückklappen, Implantat rein, Zahnfleisch zuklappen und vernähen. Im nächsten Schritt dann Zahnfleisch wieder aufpopeln – fachmännisch natürlich, damit das provisorische Implantat durch das bleibende Ding ersetzt werden kann, drauf, fest, fertig. Noch viel krasser! Keramik, Metall, edelmetallfreies Dingsbums, alles.

Man stelle sich beim Blättern und genauesten (!!!) Betrachten der einzelnen Bilder meine vor lauter Faszination aufgerissenen Augen und meinen – mehr oder weniger – leicht schaudernd (son bissl ekelisch war das ja schon, muss ich zugeben) verzogenen Mund vor 🙂 Das war schon wieder so krass, dass ich da nicht einfach weggucken konnte. Und wo sonst kriegt man schon mal so detailliert blutige Schritt für Schritt Bilder zu sehen?!

Das Ergebnis der Rebuild-Maßnahme war übrigens 1A. Ich will aber nicht wissen, wie lange die Patientin nur Flüssignahrung zu sich nehmen konnte… Sogar künstliche Zähne und bei Prothesen Zahnfleisch können an die natürliche Färbung der Nachbarzähne angepasst werden. Sieht aus wie echt und gebraucht! So richtig künstlich machen die scheinbar gar nicht mehr – Lachlinie und öhm noch so nen Fachbegriff, der mir grad entfallen ist, fand ich sehr interessant!

Von irgendwelchen Kügelchen, die man zum Füllen von zurückgebildetem Kieferknochen nehmen kann – und welche dann wohl innerhalb weniger Minuten formbar und aushärtend sind – will ich mal gar nicht anfangen **feix** Faszinierend! Echt jetzt. Ich muss da mal wieder hin 😀

Guckloch

Heute war Spargelfest in Bankholzen – einem Dörfchen hinter dem Örtchen Moos 😉 Und da wir noch auf Freunde gewartet haben, die Kamera mit dabei war und ein nettes Motiv im Weg stand, kommt hier ein Guckloch-Bild 🙂

In riesig gibts das Bild nach dem Klick. Und das dazugehörige Guckloch gibts auch noch in scharf. Hier.

Reisevorbereitung

Am Samstag gehts ganz zeitig wieder nach FFM. Heute Morgen hab ich dann mal schon meinen Riesenkoffer aus dem Schrank gezerrt. Der kleine wird mir vermutlich nicht ganz reichen, wenn ich fast 10 Tage weg bin… Aber ich könnte ja auch am Freitagabend noch auf den kleinen Gesellen umschwenken, wenn ich sehe, dass noch viel zu viel Freiräume im großen Koffer sein sollten. 

Vorhin haben der Mann und ich in gemeinschaftlicher Arbeit (ich so: "Machst Du das auch richtig?" er so: "Willste es etwa selbst machen?!") mein iTunes von meinem großen Rechner auf meinen schnuckeligen kleinen weißen Laptop transportiert. Und was soll ich sagen: es funktioniert 🙂 Jetzt kann ich in FFM – auch wenn das Wlan zu langsam sein sollte – zumindest ein wenig Musik hören. Ob ich vor lauter lernen, nachholen, nachlesen, nachrechnen und so weiter überhaupt dazu kommen werde – ich habe kein Ahnung.

Strickzeug muss auf jeden Fall auch mit. Ich fang dann halb 3 im Seminar an ein wenig die Nadeln zu schwingen, damit ich wenigstens im Geiste am Stricktreffen der Stricklieseln teilnehmen kann 😀 Ob ich dafür dann überhaupt noch Zeit habe, sei mal dahingestellt… Aber lieber mitnehmen als dann feststellen, dass es daheim geblieben ist… 

Im Laufe der Woche dann muss ich mich noch den logistischen Klamottenfragen stellen. Sollte aber auch zu schaffen sein. Muss! 

Futterquelle

Bis letzten Herbst gabs in Moos – einem Miniörtchen hinter Radolfzell – im örtlichen Yachtclub eine rumänische Pächterfamilie, die dort ein florierendes Lokal betrieb mit leckerer, preiswerter, bodenständiger Küche. Dann mussten die gehen. Es kursieren diverse Gerüchte. Das für mich nachvollziehbarste: der Laden lief zu gut, die Yachtclub-Mitglieder bekamen wegen der vielen außerhäusigen Gäste keine Plätze und das hat die so angekäst, dass der Pächterfamilie die Freundschaft gekündigt wurde.

Irgendwann Anfang des Jahres berichteten Freunde, dass ebendiese Familie im näheren Umkreis eine neue Bleibe gefunden hätte. Allerdings waren sie sich nicht sicher wo und ob überhaupt. Da aber ein Kollege dort in der Nähe wohnt, hab ich den letztens darauf angesprochen. Er wusste auch sofort, um wen es sich handelt – gewisse Nachrichten sprechen sich halt rum und ziehen ihre Kreise 😉 Der Herr Kollege hat versprochen, sich umzuhören und kam gestern mit guten Nachrichten 🙂

Da die Pächterfamilie ihr Restaurant nicht unter rumänischer Küche führt, war es ein wenig schwierig, sie aufzuspüren. Dank der tatkräftigen Unterstützung diverser Musikvereinsmitglieder aber, konnten wir genau festmachen, wer sich wo mit welcher Küche niedergelassen hat: im Rössle in Arlen ist der Rumäne wieder am Start! Genauso preiswert und genauso lecker wie zuvor – sowohl die Gerichte, als auch der Kellner **hüstel**lach** Blau-grüne Augen. Da war der Mann dann doch gleich neidisch!

Kindersegen

Als ich erfahren habe, dass Freunde "schon wieder" Eltern werden, war ich nicht geschockt – wie sie es angenommen haben 😉 – sondern einfach nur voller Bewunderung!

Bewunderung dafür, dass sie den Mut haben sich für eine große Kinderschar zu entscheiden und sich mit denen auch zu beschäftigen – viel zu oft hört man im Arbeitslosen-TV, dass es Menschen gibt, die Kinder nur aus Spaß an der Freude in die Welt setzen… Ich bewundere auch ihren Mut, Kinder in "diese Welt" zu setzen. Das klingt jetzt böse, aber im Vergleich zu der Zeit, in der ich aufgewachsen bin und zur jetzigen "fortschrittlichen" Zeit, bewundere ich diesen Mut über alles! (Ich glaube nicht, dass ich das könnte. Nicht mal mit einem Kind ;-))

Langer Rede – kurzer Sinn: Ich gratuliere euch ganz herzlich zu eurem fünften kleinen Wunder und wünsche euch alles Liebe, viel Kraft und viel Freude eurer wachsenden Kindermeute beim Aufwachsen zuzusehen 🙂 Fühlt euch alle ganz kräftig gedrückt – Go-Go-Gadget-o Arme!