Seminarwochenende

Seit gestern Abend bin ich wieder zu Hause. Und fertig wie ein Schnitzel. Unser Seminarleiter hat wirklich pünktlich geschlossen – er hat nix ausgelassen, er hat keine zusätzliche Zeit füllen müssen, weil er zu schnell fertig war, nein, er hat uns superpünktlich eine angenehme Heimreise gewünscht. Das zeugt von guter Vorbereitung und gutem Zeitmanagement 😉 Zwei der Themen, die uns bei unserem Vorbeitungswochenende nahegebracht wurden.

Die Heimreise war Stress. Deutsche Bahn und so. Unglaublich! Von Frankfurt aus ging es mit einem ICE Richtung Baden-Baden. Bis zum ersten Halt nach meinem Einsteigebahnhof hatte ich einen Sitzplatz. In einem Zug, der sehr gut besetzt ist, fast schon ein Wunder. In Mannheim dann durfte ich den Platz räumen, weil jemand reserviert hatte. Kein Thema, hätte ich ja auch machen können. Aber die Bahn lässt sich doch alles bezahlen, warum sollte ich denen da noch mehr Geld in den Rachen werfen?! Wie gesagt, der Zug war sehr gut gefüllt – eine erneute Sitzplatzsuche wäre nicht wirklich von Erfolg gekrönt gewesen, strömten doch gefühlt immer mehr Einsteiger rein, als Aussteiger raus. Die restliche Strecke bis BAD verbrachte ich dann also stehend. So ne Stunde vielleicht. Mit mehreren Mitstehern.

Dann die Verspätung. Wäre ja auch zu schön, wenn die Deutsche Bahn mal pünktlich ist… In BAD hatte ich eine Umsteigezeit von 6 Minuten. Machbar. Eigentlich. Aber nicht, wenn der Zug in FFM schon eine Verspätung von 7 Minuten hat! AAaaaaahhhhh! Außerdem kann man ja mal nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass der Zug in BAD auch Verspätung hat… Hatte er aber 😉 Umsteigeplan also geschafft. Und was sehen meine trüben Tassen beim Einsteigen?! Voll bis zum Rand! Was geeeeeeht?! Also auch hier die erste Zeit stehend verbracht bis in Appenirgendwo eine ganze Chorgruppe ausgestiegen ist. Zum Glück. Ein Sitzplatz! Endlich.

Fazit: Die Züge von und nach Hamburg – egal in welche Richtung – sind reine Viehtransporte. Egal zu welcher Zeit, egal an welchem Bahnhof. Wieso?! Zu wenig Züge?! Länger können die den Zug nicht mehr machen, der sprengt schon jeden Bahnsteig.

Noch ein Fazit: Ich werde nicht mehr den Zug mit den 6 Minuten Umsteigezeit nehmen, wenn ich eine halbe Stunde später einen Zug mit 30 Minuten Umsteigezeit nehmen kann. Bin ich zwar ne Stunde später daheim, aber ich hab beim Umsteigen weniger Stress – und vermutlich auch nur da. Weil ich nämlich nicht vermute, dass die Züge selbst leerer sein werden…

Und noch ein Fazit, was eigentlich keins ist, weil wir doch alle wissen, wie die Bahn ist: Geld her – aber erwarte keinen Service. DB – FUUUUUUUUUUUUUUU! (Son Hals, doh!)

Mediacampus

Bine in FFM. Alles in Butter hier. Gerade haben wir Mittagspause – anderthalb Stunden. Freier Internetzugang zu jeder Tages- und Nachtzeit. Bücher in Hülle und Fülle – ist ja nicht so, dass man als Buchhändler nicht auch selbst Lesestoff einstecken hat 😉 Und die Info-Veranstaltung im Allgemeinen – ich weiß nicht, wie ich das sonst nennen soll, weil so richtig was lernen tun wir noch nicht – ist interessant, die Gruppe nett. Mit Kennenlernspielchen auf die witzige Art und gemeinsamem Brückenbau ist auch der Zusammenhalt untereinander schon gestärkt worden.

Ansonsten ist das Bett irgendwie zu kurz: oben eine Regalwand, unten die Außenwand und rechts noch eine Außenwand. DAS kann ich ja jetzt gar nicht leiden. Füße raushängen ist mal gar nicht. Aber ich werds überleben. Noch eine Nacht und dann gibts wieder ein Bett, das unten Platz hat.

Kaffee gibts in ausreichender Menge, andere Flüssigkeitsquellen auch. Nur den Kaffeekonsum sollte ich heute mal einschränken, weil ich doch glaube, dass zuviel davon mich des Nächtens am Schlafen hindert… 

Erbstück

Keine Angst, nix passiert!

Im Hause der Sabine-Familie wird jedoch schon länger das Credo praktiziert "Vererbe zu Lebzeiten, dann haben alle noch was davon und ihren Spaß". Klingt pietätlos?! Isses aber nicht! 

Aus dem Grund bin ich seit gestern stolze Besitzerin eines Riiiiiiiiiesen-Schlepptopps! Ein "Atscher" wie der Mann vorhin meinte **frins** Meine Eltern haben mir nämlich ihr Notebook – aufgrund Familienzuwachses (technischer Art selbstverfreilich) – vermacht 😉 Nachdem der Götterbote das gute Stück dann gestern abgeliefert hatte und es sich in ausgepacktem Zustand auf dem Gästebett akklimatisieren durfte (also der Atscher, nicht der Götterbote), hat der Mann gleich mit fliegenden Fingern meine noch vorhanden gewesene Fritz-Box angeschlossen. Die wollte dann natürlich nicht sofort. Mal wurde sie erkannt, mal wurde sie nicht erkannt. Schlussendlich ist sie dann doch erkannt geblieben 😉 Und so konnte ich gestern Abend gleich mal W-Lan-surfen. Verschlüsselt natürlich! Und ohne Kabelgalama.

Fürs Wochenende bleibt das hochglänzende Teil – man sieht wirklich jeden Datscher und jeden Fingerfleck auf dem zugeklappten Deckel **augenroll** Ich werde also ständig am Rumwienern sein 😀 – daheim. Ich muss da noch diverse Sachen einrichten. Und vor allem mein iTunes rüberretten. Und dann – denke ich – werde ich meinen großen Rechner einmotten. Zumindest ausschalten. Im Gegensatz zu dem des Mannes ist meiner nämlich ne rechte Krücke. Mal schauen, wie das Notebook so ist…

Und eine Tasche brauche ich auch noch. Zumindest eine Schutzhülle. Mal schauen, was sich mir da so offeriert oder ob ich selbst kreativ tätig werden muss… Sonst transportier ich den im Koffer. Das geht auch.

Ich geh mal nach meinem neuen Schmuckstück schauen, der Mann versucht grad eine Systemrettungs-CD zu machen. Der ist sehr angetan von dem Ding, da sollte ich aufpassen, dass er mir den nicht streitig macht!

Vorbereitungsplanung

Morgen gehts los: Informationswochenende für die Fachwirtweiterbildung in FFM. 

Und wenn ich mich alleine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Megagroßstädte schlagen muss (also mega für deutsche Verhältnisse), dann schau ich mir das vorher alles genauestens an. Goo.gle Maps sei Dank 😉 Ich meine, an Hauptbahnhöfen ist das alles kein Thema, da ist ja meistens alles ausgeschildert. Man sollte sich halt nur durch den Hinweispfeile-Wald kämpfen können. Wenn man dann von da direkt ans Ziel kommt, isses super.

Wenn man dann aber irgendwo zwischendrin umsteigen muss, um ans Ziel zu kommen, dann wird das interessant! Wobei ich zugeben muss, dass selbst die Umsteigebeschreibung sehr gut klingt 😀 Und das geilste: Ich schau dann immer ganz genau auf den Karten, wo sich besagte Haltestellen befinden könnten, damit ich schauen kann, welche kreuzende Straßen sich auf meinem Weg befinden, an denen ich mich orientieren kann – für sowas ist Google StreetView voll genial! Das ist dann auch im Kopf drin. Ich druck mir die Wegbeschreibungen nämlich nie aus **lach** Dann sieht mich jemand damit rumhantieren und weiß sofort, dass ich fremd bin – das fände ich doof. Im Zweifel frag ich noch. Doch, das mache ich. Aber nicht mit Zetteln rumlaufen. Oder ich such mir nen Stadtplan. An Haltestellen hängt meistens ein Stadtplan. (Mit dem Auto mach ichs genauso: vorher genau gucken, dann fahren und an Straßennamen orientieren. Navi verwirrt mich meistens nur.)

Ick bin jespannt! Und ick freu mir 🙂

Abendnachricht

Da kommt mer grad ausm Kino und will nochmal kurz diverse gesammelte Spa.mmails löschen und was begegnet einem da direkt auf der gmx-Startseite?! "Bernd Eichinger ist tot" – nääää, wat Drama! Echt jetzt! Der war doch  noch so jung. Ich finde wirklich, dass 61 kein Alter ist! Bernd Eichinger tot. Tz. Ich glaubs ja nicht…

Ok, ich gebe zu, dass ich nicht sofort gewusst hätte, welche Filme er produziert und regissiert hat, aber ich wusste, dass der einer DER Großen in Deutschland ist. Äh, war. Und als aufmerksamer Medienbeobachter wusste ich natürlich auch, dass Nina Eichinger seine Tochter ist und bei DSDS in der Jury saß und Werbung für Fruc.tis macht.

Der Film von heute war übrigens nicht von ihm, aber trotzdem gut: 72 Stunden mit Russell Crowe. Gibt nen Daumen nach oben von mir.

Heuschnupfenpollen

Am Sonntag ist es mir das erste Mal seit langem wieder aufgefallen – laufende Nase, juckende Nase, niesende Nase. Das Wetter am Sonntag war übrigens sonnig, jedoch ar.schkalt. So zwischen -5 und -10°.

Gerade eben lese ich folgende Schlagzeile: "Die Pollen ersten fliegen" – äh, hallo?! Gehts eigentlich noch?! Wir haben Ende Januar. Es ist Winter. Wo bitte kommen da die Pollen her?!

(Ich muss ja niemandem verraten, dass die Würschtl an den Haselsträuchern und Birken zum Platzen gefüllt sind und auch die Knospen nur noch den letzten Schugger brauchen, um sich vollends zu entfalten. Nein, das muss ich niemandem verraten!)

Pollen. Heuschnupfen. Jetzt! Oh jeeeee… Ich suche dann mal meine Globuli.

Auslandsfernsehen

Da kam doch grad aufm Schweizer Sender "Twilight" – hach! Sooo schööön. Ich weiß gar nicht, zum wievielten Male ich den jetzt gesehen habe… Aber ich glaube, der kann sich schon mit den Alltime-Favorites "Dirty Dancing" und "Pretty Woman" in eine Reihe stellen 😉

Lesevorhaben

Ich bin ja nun nicht so der Typ für gute Vorsätze zum Jahresanfang. Nicht, weil ich die nicht einhalten könnte, sondern weil die im Alltagsgeschehen meistens doch in Vergessenheit geraten, wenn man nicht gerade ein Mantra draus macht.

Jetzt ist mir allerdings so aufgefallen, dass meine Kinoliste im zweiten Halbjahr 2010 entschieden länger war als meine Leseliste! Gut, ich hab zwischenzeitlich auch noch angefangen, Zeugs zu stricken. Aber mal ehrlich: Buchhändler, die wenig lesen **hüstel**, die können sich vielleicht mal ne zeitlang durchschummeln, so mit Rezensionen, Klappentexten und Kundenrückmeldungen, aber auf Dauer ist das auch persönlich eher unbefriedigend. Echt ma!

Aus diesem Grunde dachte ich mir, dass ich ja pro gesehenen Kinofilm mindestens ein Buch lesen sollte. Und so rein theoretisch sollte das auch machbar sein: Kommt abends nix im Glotzofon, geht man eben ins Bett und liest so zweidreihundert Seiten… Hat gestern schon mal ganz gut geklappt: "Die Einsamkeit der Primzahlen". Ein tolles Buch. Von der Sprache her und auch von der subtilen Art der Geschichte her. Aber sonst war das Buch eher eins, was man nicht fröhlich strahlend zuklappt und sich freut, dass alles toll war. Das war eher ein Buch mit echtem Potenzial zum Nachdenken. Schön, aber schwer.

Das erste Buch, welches ich dieses Jahr schon verschlungen hab, war "Tagebuch eines Engels". Auch kein Buch, welches sich mit Leichtigkeit lesen lässt. Trotzdem schön, wenn auch echt schwierig zum Teil. Aus der Sicht eines Schutzengels werden zum Beispiel Misshandlungen durch die Heimleiterin in einem Waisenheim beschrieben. Und natürlich wird dem gleich wieder der Schrecken genommen, wenn sich der erzählende Schutzengel mit allen anderen anwesenden Schutzengeln zusammentut, um dem Opfer die Schmerzen und die Qualen zu nehmen. Das zerreißt einen schier innerlich!

Heute habe ich dann mal ein Buch angefangen, welches sich echt witzig anhört 🙂 (Der Carlsen-Verlag hat für meine Begriffe echt ein Händchen für tolle Bücher! Mein Alltime-Favorite ist ja auch im Carlsen-Verlag erschienen: "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel.) Besagtes heutiges Buch also heißt dann mal "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" – sehr nett, wirklich. Bin gespannt, wie es weitergeht…

Dem aufmerksamen Leser ist nach meiner Einführung bezüglich Kinoliste – Leseliste aufgefallen, dass es sich bereits um drei Bücher handelt, die ich gelesen habe, bzw. lese. Das bedeutet wiederum, dass meine Kinoliste bereits 3 Filme enthält. Morgen kommt dann schon der 4. Film hinzu und am Dienstag der 5. Ich sollte mich mal ranhalten, damit ich den Anschluss nicht verpasse!

Ein Resümee erfolgt dann, wenn wieder Zeit ist, die Listen online zu stellen. Wir lesen uns also Ende Juni/Anfang Juli 😉

Frühlingswetterchen

Ich sach euch, wenn die Sonne so weiter scheint, dann gibts hier unten am Bodensee bald nen mächtigen Knall. Weil nämlich alle Knospen gleichzeitig explodieren! Jawohl. 

Vorhin war ich mal draußen. Angewamst. Sagte der online-ige Wetterbericht doch, dass es 6° draußen wären. Als ich dann aber nen Schritt vor die Tür tat, brach mir schon umgehend der kalte Schweiß aus! Das waren mindestens 12° da draußen – mindestens! Ich bin dann zurück und habe von meiner doppelten Winterjacke den oberen Teil wieder an die Garderobe gehängt und bin allein mit dem Fleece-Teil (und einem dünnen Schal) angetan, sehr vorfrühlingshaft durch die Stadt spaziert. Und dann musste ich doch über die Leute schmunzeln, die im dicken Winterpelz mit Schal UND Mütze daherliefen und schnauften, dass es heute aber warm ist… 😉

Ich weiß nicht, aber so ein bisschen Schnee hätte ich dann doch gern noch, bevor es endgültig wieder Frühling draußen wird… So ein miniklitzibissi Schnee.

Weiterbildungsveranstaltung

Hallo, Fachwirt des Buchhandels! Hallo, Frankfurt am Main! Auf Wiedersehen, Spareinlagen! (Für die Kosten da könnte ich mir ein gebrauchtes Rutscherle kaufen… Aber ich geb mich halt nur mit großen Sachen zufrieden **frins**)

Dieses und nächstes Jahr wird voll im Zeichen der Weiterbildung stehen 😉 Und ich freu mich schon drauf! Ist zwar echt mal schei*e viel Geld, was dafür drauf geht – aber was tut frau nicht alles für super Bildung und Top-Qualifikation… Ende Januar gehts los mit einem Informationswochenende und dann wird erstmal daheim vorbereitet und geübt und so und dann wird in Präsenzphasen intensiv gepaukt und gelernt. Oder so… Ich bin auf jeden Fall gespannt!

(Ach ja, und falls wer was spenden möchte, damit ich nicht nur von Luft und Liebe leben muss – meine Adresse steht da rechts irgendwo in der Sidebar :D)