Zahnarztbesuch

Endlich! Endlich! Endlich! Endlich mal wieder ein Zahnarzt, der beim Anblick meines Gebisses blass wird 😉 Nein, Scherz. Obwohl er das genau so gesagt hat!

Ich meinte eher: endlich ein Zahnarzt – außer meinem Haus- und Hofzahnarzt bei meinen Eltern – der mir mal NICHT meine Weisheitszähne ziehen will! Kein Wort. Nichts. Nur dass die vier 8er halt da sind. Sonst nix.

Mir gehts übrigens gar nicht darum, dass ich Angst vorm Zähneziehen hätte… Mir gehts vielmehr darum, dass ich kein(e/en) Karies habe und die Zähne nicht zwingend gezogen werden müssen. Ich habe auch keine schiefen Zähne, die durch das Ziehen der Weisheitszähne mehr Platz haben würden – was jetzt ja wohl auch viel zu spät wäre und für ne Spange bin ich definitiv zu alt. Und ich habe auch keine Zahnfleischprobleme oder schief gewachsene Weisheitszähne, was ein Ziehen rechtfertigen würde. NICHTS!

Ich werde nächstes Jahr liebend gern wieder zu diesem Zahnarzt gehen und mir sagen lassen, dass meine Zähne so schön wären ;-9

Zwiebelkuchenwetter

Es regnet. Den. Ganzen. Tag! 

Und somit ist heute das perfekte Wetter für einen Zwiebelkuchen 🙂 Gesehen hab ich letzte Woche mal einen im Fernsehen. Und der sah lecker aus! Also heute geschwind nach dem Rezept gesucht und Zutaten eingekauft. Jetzt backt das Ding im Ofen und ich hoffe, dass der genauso lecker schmecken wird, wie der grad eben schon geduftet hat…

Ne Flasche Federweißer ist auch da. Also gibts in ca. 20 Minuten ein leckeres spätes Mittagessen oder ein leckeres zeitiges Abendessen – je nachdem 😉

Landesgartenschau

Die Akkus für die Knipsi waren geladen, die Sonne schien – Landesgartenschau am Sonntag.

Menschenmassen, staubige Schotterwege, übervolle Blumenbeete – und irgendwie sahen die alle gleich aus, sehr weit ausgeschossene Blumen, Blüten und Stauden, kaum Schatten. Keine Bilder geknipst. Doof. 

Ich war echt enttäuscht von der Landesgartenschau. Ich hab mir wesentlich mehr erhofft davon. Ich kann das niemandem mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

Da geh ich doch lieber auf die Insel Mainau. Echt ma!

Auswärtsspiel

Gestern dann also Lokalderby in Südbaden. Das erste Mal dem VfB auswärts zujubeln. Sonst war ich ja immer nur in Stuttgart beim VfB.

Das Stadion in Freiburg ist übrigens ein Witz gegen die – im Vergleich – Riesenarena des VfB. (Coole URL übrigens: www.gottlieb-daimler-stadion.de  – betitelt ist das Ding dann aber mit Mercedes-Benz-Arena **lach**) Aber gut. Es war ziemlich gut ausverkauft. Wobei es laut der zwei Freiburger Bundestrainer neben mir auf den Sitzen am Donnerstag schon noch Karten gab… (Wenn ich denen dann erzählt hätte, dass ich meine Karten nicht mal 16 Stunden vorher im Internet gekauft hätte, dann wären die wahrscheinlich vom Glauben abgefallen ;-)) Die Dauerkarten-Politik von "ihrem" SC verstehen sie nämlich gar net – letztes Jahr gabs ne Auslastung von 96% und dieses Jahr gibts für so ein "Spitzenspiel" ne Woche vorher noch Karten… Das kann ja net sein. Unglaublich!

Auf jeden Fall wussten die beiden Herren alles besser. Die Nummer 26 vom VfB stand aber auch relativ oft allein auf dem Feld – ungeschützt, kein Freiburger in der Nähe. "Das gibts doch net! Verlagern! Hier ist alles offen!" Und dann das Tor vom VfB in der ersten Halbzeit. Ooooohhhh jeeeee! Die hätten am liebsten geheult – und ich habs Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen **frins**

Die Halbzeitpause wurde dann natürlich zur ausführlichen Analyse genutzt und währenddessen erschien beim Kameraschwenk auf die Tribünen der Bundes-Jogi. Im weißen Hemd. Aber man konnte nicht ausmachen, auf welchem Teil der Haupttribüne er saß. So konkret abgegrenzte VIP-Plätze wie in Stuttgart hatte es in Freiburg nicht.

Über die zweite Halbzeit reden wir mal net… Nur soviel: Die Freiburger habens Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen 😉

Beim nächsten Mal dann wieder in Stuttgart. Da ist man einfach näher dran! So zumindest mein Gefühl. Klar, ich hätte auch noch Karten für die jubelnde, hüpfende, klatschende, singende, skandierende Gästeecke bekommen können, aber ich wollte lieber an der Mittellinie auf der Gegentribüne sitzen. Voll geniale Sitz- und Sichtplätze! Aber man fühlt sich vollkommen als Außenseiter, wenn man beim Einmarsch der Stuttgarter aufsteht und applaudiert 😀 Tja, ICH klatsch für den VfB!

Der Mann fands natürlich toll, dass seine Badenser Mannschaft gewonnen hat… Und übrigens, was die gestern vielzitierte Krise des VfB betrifft: Wir rollen das Feld wieder von hinten auf! Jawohl.

Bestellbestätigung

… von 23:31 Uhr: 2 Tickets SC Freiburg – VfB Stuttgart 🙂

Kurzfristige Entscheidung. Voll geil! Ich hüpfe für Stuttgart. Der Mann für Freiburg.

(Schon eeeeewig wollte ich schauen, wann Stuttgart in Freiburg spielt. Vorhin – so um 10 isses mir wieder mal eingefallen. Und was seh ich?! MORGEN!)

Fotocontent

Vor ein paar Wochen hatten wir Karten für eine Fahrt mit dem Raddampfer Hohentwiel. Die Karten hatten wir uns im Vorverkauf besorgt – für ein Wochenende im August. Man geht ja irgendwie davon aus, dass im August schönes Wetter ist…

Der Tag kam, das Wetter war doof **soifz** Trüb, dicke Wolken, windig, unangenehm, aber immerhin trocken – kein Regen. Das war das einzig gute an dem Tag. Dementsprechend sind auch die Fotos geworden… Mit Blitz zu fotografieren war zu grell, die waren regelrecht unkenntlich die Bilder und Motive. Ohne Blitz Fotos zu machen, hat die ein bisschen unscharf aussehen lassen. Nicht unbedingt die Bilder, die ich mag und anderen gern zeigen will. Allerdings fährt man ja auch nicht ständig mit diesem alten Dampfschiff, also habe ich mich jetzt doch entschlossen, die Bilder hochzuladen. Wie gesagt, die sind nicht schön, die sind so trüb und so unscharf… Aber bevor ich die gänzlich vom Rechner lösche, kann ich auch anderen zeigen, was es für nette Sachen am (und auf dem) Bodensee gibt 😉

Als sich andere Passagiere an Bord über das blöde Wetter unterhalten haben, meinte eine Frau so "Bei schönem Wetter kann das doch jeder machen!" Recht hat sie ja 🙂 Und eigentlich könnte der Spruch sogar von mir sein.

Patchworkpatches

Ganz neugierig und interessiert fragen gerade alle, wie es denn mit meiner Decke aussieht 🙂 Und ich muss sagen: gut. Es wird. Langsam. Aber stetig.

Wie gesagt: die Konstruktionsanleitung steht, die Nadeln nadeln, die Maschen hüpfen unentwegt von den Nadeln und die Quadrate und Teilstücke wachsen. Von 54 angepeilten Einzelquadraten sind mittlerweile 18 fertig, von den 48 schmalen Streifen sind schon 11 fertig. Die langen Streifen muss ich noch stricken. Ein ganzes Stück Arbeit also noch. Hoffentlich werd ich fertig, bevor es so richtig kalt wird 😉

Und damit man schon mal ungefähr sieht, wie das mal aussehen könnte – zumindest von der Farbgebung her – hier ein paar wenige Bildchen:

Ach, ich nehme auch Bestellungen entgegen 🙂 Größe und Farben sind individuell variabel. Und Zeit sollte nicht zu knapp bemessen sein 😉

Technikpatchworkdecke

Schon cool, wenn man einen Konstrukteur mit Konstruktionsprogramm daheim hat 😉 Der kann einem dann nämlich eine Decke konstruieren!

Und das kam so: ich war doch irgendwann beim Stricktreff, bekam die Inspiration für eine Decke aus mehreren Quadraten und strickte los. Dann hatte ich die Idee, zwischen die Quadrate diese "unfarbigen" Streifen zu machen. Dann kam die Idee, zwischen die einzelnen Quadrate-Streifen-Reihen einen durchgängigen "unfarbigen" Streifen zu machen. Und dann wollte ich außen auch an jede Seite als Abschluss einen "unfarbigen" Streifen. Klar soweit?! Mir schon. Nur hatte ich keine Ahnung, wie groß das werden konnte bzw. sollte… Ich hätte natürlich auch Kästchenpapier daheim gehabt, aber irgendwie wäre ich dann nur am Radieren gewesen… Ich habs nicht so mit der Theorie. Ich hab sowas lieber gleich praktisch vor mir…

Gestern dann den Mann gefragt, ob sich sowas auch konstruieren ließe. Damit ich auch weiß, wie viel ich jeweils von den Quadraten und den kleinen Streifen sowie von den Zwischenstreifen stricken muss. Herrlich 🙂 Ich habe jetzt also meine eigene Konstruktionsanleitung (oder wie auch immer man das nennt – weil ne technische Zeichnung isses [noch] nicht) für meine Patchworkdecke mit Stückzahl- und Maßangaben – alles maßstabsgetreu natürlich 😉

Bild folgt 🙂 Das ist einfach zu witzig/abartig/neckisch. Für ne Handarbeit ne Konstruktionsanleitung… Wer hat sowas schon?!

Wochenendleihkinder

Von Freitagabend bis gestern waren die Kinder der Schwester des Mannes bei uns – sprich: seine beiden Nichten 😉 Mit Übernachtung! Zwei Mal sogar!

Am Samstag sind wir dann erstmal ein klein wenig Shopping gewesen: Bücher. Für mich ist sogar auch was dabei gewesen: "Mein erstes Auto war rot" von Peter Schössow. Hach. Sooo toll! Und sooo lustig! (Zum Glück waren wir halb 11 schon wieder raus aus dem Parkhaus in Konschdanz, vor dem Parkhaus stand zu dem Zeitpunkt nämlich schon eine mächtige Autoschlange, die Einlass begehrte.)

Danach gings – die Mädels wussten bis dahin noch nicht, wo es hinging – auf die Insel Mainau. Mit unseren beiden Dauerkarten und zwei Kindern unter 12 war das ein recht preiswertes Vergnügen. Pommes und Eis waren da auf jeden Fall drin 🙂 Als dann der Spielplatz ausreichend bespielt war, die Schmetterlinge totgetrampelt (was setzt sich dieses dubbelige Tierchen auch ausgerechnet hinter eine hüpfenden 5jährige auf den Boden?!) ebenso ausgiebig fotografiert waren und zu guter Letzt der Wasserspielplatz auch noch auf seinen Aggregatzustand überprüft wurde, gings nach Hause. Bis dahin waren wir 7 Stunden mehr oder weniger ununterbrochen auf den Beinen und haben zwei Kinder nahezu erschöpft gespielt. Nach den leckeren Pfannkuchen zum Abendessen – Wunschessen – gings ins Bett: halb 9 die Kleine, halb 10 die Große und viertel vor 10 die beiden ganz Großen. Gott, waren wir fertig!

Gestern dann wollten die Eltern die beiden wieder abholen und so mussten wir trotzdem noch ein wenig Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen rumkriegen: Kastanien sammeln! Aaaaahhhh! Wie geil! Es gab zwar noch nicht sooo viele Kastanien zum Aufsammeln, aber allein die Idee, Kastanien sammeln zu gehen – ich könnte mir heute noch auf die Schulter klopfen dafür 😉 Runde anderthalb Stunden waren die Mädels mit Kastanien suchen und am Boden liegende Kastanien-Igel aufbrechen beschäftigt. Herrlich! Ganz viele Minikastanien waren dabei, viele Albino-Kastanien – aus manchen Igeln kamen noch ganz weiße Kastanien zum Vorschein, ein paar gescheckte Kastanien – die waren noch nicht ganz reif, also noch fast weiß mit ein paar braunen Marmorierungen, sahen aber toll aus! – und ein paar schöne, glänzende Kastanien haben wir auch gefunden. Aber so richtig geht die Kastanienzeit erst los. Ich denke, so in zwei oder drei Wochen, sieht das schon viel prachtvoller und reichhaltiger aus…

Gestern Abend dann, als wir (endlich) wieder Ruhe hatten, sind wir so um 10 vor halb 10 im Bett zusammengebrochen **lach** So fertig war ich schon lange nicht mehr 😉 Aber nett wars. Muss nicht gleich nächste Woche wieder sein, aber ab und an können die Mädels schon mal wieder kommen.

Und: wie klein die Welt doch ist… Auf der Insel Mainau haben wir meine ehemalige Chefin aus Rottenburg und ihren Mann getroffen 🙂 Schon witzig irgendwie.