Krankenlager

Letzte Woche hustete der Mann dermaßen rum, dass ich ihn am Freitag zum Arzt geschickt habe. Er kam dann wieder und meinte, dass er laut Doc eine GröBaZ – Größte Bazillenschleuder aller Zeiten – wäre. Na suuuuper! Antibiotika hat er sich gleich mitgebracht. (Rumknutschen wurde bis zur vollständigen Genesung verboten ;))

Das Problem bei mir war, dass ich am Donnerstag so richtig schön Kreuzschmerzen hatte – Gliederschmerzen sind bei mir ein untrügliches Anzeichen einer auszubrütenden Grippe. Freitagnachmittag kamen dann Schluckbeschwerden hinzu – juhuuuu. Wochenende – schalalalala. Super Timing. Echt ma! Samstag immer noch dicken Hals, Sonntag dann Nase. Heute nachlassender dicker Hals, dafür dicke Nase und allgemeine Matschigkeit. Aber der Arzt meinte, dass es in 3 Tagen schon wieder weg sein sollte… Ich hab keine Antibiotika bekommen. Nicht mal Plazebos, damit ich mir denken kann, die könnten helfen… Ich darf Ibuprofen nehmen, wenn mir was weh tut. Naja. Bald isses vorbei. Viel trinken und Ruhe bekam ich verordnet. Mehr net.

Ich geh dann mal weiter Prison Break schauen 🙂

Pösierundreise

Es ist da! Das rosarote Moleskine, welches Birgit auf die Reise geschickt hat. Guckstu hier:

Seine Reise hat es jetzt an den Bodensee geführt. Vermutlich war es gestern schon da – leider lässt sich der Poststempel so gar nicht entziffern – und verbrachte eine verlassene, jedoch nicht sonderlich kalte Nacht auf der Fußmatte vor meiner Wohnungstür – die ist übrigens aus Kokosfaser, also schon etwas komfortabler 😉 Da hat es die freundliche Nachbarin hingelegt und ich habe es heute Mittag dort gefunden und mich gefreut wie Bolle!

Das Büchlein trägt übrigens den Duft der großen, weiten Welt in sich 😀 (Aber ich hab diesbezüglich auch eine sehr feine Nase.) Es hat außerdem tolle Sachen inside und ich werde mir nun nen Kopf machen, wie ich meinen Beitrag dazu leisten kann… Ich hatte auch gar keine Vorstellung, wie groß das rosarote Moleskine sein könnte **lach** Ich kannte zwar die farbigen Moleskine-Büchle, aber die waren wönzög. Kleiner als ne Postkarte. Ist das dann A7? Kann das sein? Also wirklich so Notizbuchgröße. Aber das hier – da geht ja richtig viel rein! Da kann ich richtig schwallbadern! Nein, war ein Scherz. Ich werde mich kurz fassen 🙂

Münsterturmsteigen

Gestern Nachmittag sind wir in Konschdanz spazieren gewesen. Sonnenwetter. Heiß. Strahlend blauer Himmel. Und beim Rumbummeln hab ich gesehen, dass auf dem Münsterturm Leute waren. Da wollte ich auch hoch! Unbedingt!

(Der Witz bei mir und Aussichtstürmen: hochklettern ist so naja… Am schlimmsten sind Treppenstufen, durch die man durchgucken kann, wie beim Üetliberg in Zürich. Am liebsten hab ich Aufstiege, wo rechts und links ein Geländer ist, an dem ich mich festklammern kann mit Treppenstufen, durch die man nicht durchgucken kann. Dafür entschädigt der Ausblick für alles. Doof ist natürlich wieder der Abstieg, weil man runtergucken kann und sich währenddessen überlegen kann, wie tief man fallen könnte… Ich bin doof, ich weiß ;-))

Auf dem Münsterturm wars toll! Wenig Leute. Also nicht so viele, dass man nicht bis an die Brüstung konnte… An der Brüstung waren so beschriftete Metallstangen angebracht, die durchbohrt waren in bestimmten Winkeln. Und wenn man da durchgeschaut hat, konnte man bestimmte Sehenswürdigkeiten erkennen ohne lange suchen zu müssen. Man musste lediglich den richtigen Durchblickwinkel erwischen. Sehr geniale Idee!

Der Abstieg war dann eben wieder naja… Ich sags mal so: ich spüre meine Oberschenkel 🙂 Und als wir dann wieder festen Boden unter den Füßen hatten – nein, ich habe ihn nicht geküsst, den Boden – hatte ich Puddingbeine. Wie immer nach so ner Aktion **augenroll** Und trotzdem ist jeder kommende Aussichtsturm meiner! Den Killesbergturm in Stuttgart sollte ich mal noch erklimmen – irgendwann. So hoch isser ja nicht. Nur offen 😀

Hautbräunungsgrad

Den Bräunungsgrad meiner Haut – welch ein Wortspiel, wenn man bedenkt, dass ich nur krebsrot werde und danach genauso blass wie vorher bin… – messe ich ja immer an der Intensität der Kontur meiner Kriegsuhr. Und momentan sieht es so aus, als ob ich gaaaaaaaaaaaaaanz langsam wieder eine Kriegsuhr haben werde… Wird ja auch langsam Zeit, nachdem die ganzen letzten Wochen nur durchwachsenes Pi.sswetter war!

Und zur Erklärung: wenn man bei Sonnenwetter eine Uhr trägt, die meistens an der gleichen Stelle sitzt, dann wird die Haut ringsrum braun. Die Stelle, wo die Uhr saß, bleibt blass. Wenn die Uhr dann mal weg ist und man den Schatten noch sieht, dann ist das die Kriegsuhr. Weil die richtige Uhr gerade in Deckung ist. War das einigermaßen verständlich? Ich hatte dieses Jahr übrigens noch keinen richtigen Sonnenbrand, wenn man von dem leicht geröteten Gesicht an Karfreitag mal absieht. Ich bin auch nicht wirklich scharf auf nen Sonnenbrand, aber ich bin doch schon ziemlich stolz, dass ich so ganz ohne Sonnenbrand langsam eine richtige Kriegsuhr kriege 🙂

Herbstwetter

Ausflügeln bei Novemberwetter macht irgendwie überhaupt keinen Spaß… Heute dazu noch Regennieselamselpipiwetter mit Haarlöckchenringelgarantie **augenroll**

Zum Glück wissen der Mann und ich, dass wir dieses Jahr auf jeden Fall noch einmal nach Freiburg müssen, weil eine Studienkollegin von ihm unbedingt mit uns grillieren möchte 🙂 Bei hoffentlich viel sonnigerem, schönerem Wetter als es zur Zeit herrscht! Und wenn wir dann wieder in FR sind, dann will ich noch Seilbahn fahren und auf den Münsterturm klettern. Das Münster selbst ist übrigens ein dunkles Loch. Kein Wunder dass die ganzen Katholiken so ehrfürchtig vorm lieben Herrgott katzbuckeln 😉 Froh war mir da drin nämlich auch nicht zumute…

Wettercontent

Bis vor Kurzem dachte ich ja, dass es Mai wäre… Sonne, warm, barfuß, angenehm. Statt dessen ist irgendwie April oder Oktober?! Kühl, Regen, doof, unangenehm. Sollen wir etwa jetzt schon anfangen Rudis Lied zu singen? Das kanns ja aber auch net sein… Angeblich solls ja am Wochenende 24° geben – so 12° morgens und 12° abends 😉

Ich such mir jetzt ne Decke – im Zweifel nehm ich den Mann, das Heizkraftwerk – und pflanz mich mit nem Buch auf die Couch. Ist ja nicht auszuhalten so!

Schmerzfrei

Seit kurzem darf ich doch den neuen Epilierer von Philips testen. Und in einem ersten Fazit war ich schon seeeehr zufrieden. Nach weiteren Epilationstestungen kann ich dieses erste Fazit nur unterstreichen! 

Was Haare zupfen bzw. epilieren angeht, bin ich ja sowieso ziemlich schmerzfrei 😉 Immerhin zupfte ich mir schon vorher jahrelang die Achselhaare einzeln mit einer Pinzette aus. Das dauerte so ca. eine Stunde zum Schluss – für beide Seiten. (Ich habe übrigens eine Kollegin, die lässt sich ihre Achselhaare wachsen – also mit Wachs entfernen. Find ich jetzt auch nicht schlimmer oder harmloser als sich die Dinger mit ner Pinzette rauszurupfen…) Das doofe an der Pinzettenzupferei war, dass man manchmal richtig nette Entzündungspickelchen bekommen hat. Manchmal jedoch auch nicht – ich hab das immer auf den Mond geschoben, obwohl ich mich nie konkret nach irgendwelchen Mondphasen gerichtet habe… Der nächste negative Punkt war, dass die Härchen beim Nachwachsen auch so Entzündungsbobbelchen verursachten. Rasieren ging also nicht und zum neuerlichen Rauszupfen waren die Härchen immer noch zu kurz…

Jetzt aber: mit dem Super-Luxus-Epilierer von Philips ist da nix rotes mehr! Weder nach der Epilation direkt, weder einen oder ein paar Tage danach, noch beim Nachwachsen. Sensationell! Mal abgesehen davon, dass die Haare spärlicher bis gar nicht mehr nachwachsen… Das, was da momentan sprießt, das lässt sich unter Ulk verbuchen – nicht der Rede wert. Das gibt nen dicken Daumen! Zum Epilieren hab ich übrigens immer nur den "normalen" Aufsatz benutzt. Keinen Massageaufsatz, keinen Trimmer-Aufsatz – ich will immerhin epilieren und nicht nur kürzen… – einfach nur den normalen Epilieraufsatz.

Was ich übrigens auch sehr cool finde, ist die dazugehörige Perfektionspinzette mit Licht. Genau wie der Epilierer ein Opti-Light hat, hat auch die Pinzette ein Präzisionslicht. So genial! Außerdem sind die beiden Greifer der Pinzette so gerade und korrekt geschliffen, dass auch feinste, winzigste und kürzeste Härchen gegriffen werden können – falls der Epilierer doch mal nicht so genau arbeiten kann 😉

Natürlich kann man mit dem Epilierer auch nur die Beine enthaaren – perfekt. Glatt wie ein Babypopo 😉 Oder man kann auch die Arme enthaaren – geht auch. Geht allerdings irgendwie nicht so ganz präzise… Vielleicht liegts daran, dass die Härchen auf meinen Armen eher Flaum gleichen? Wenn ich mir die übrigen Stoppelchen dann mit dem Opti-Light im richtigen Winkel anschaue, dann sind da schon noch ziemlich viele übrig. Nur sind diese Härchen dann so weich und kurz und dünn, dass die nicht mal stoppelig spürbar sind… Es mag ja sein, dass dieser Epilierer auch kürzeste Härchen mit 0,5 mm Länge entfernen kann, aber dünnste Härchen schafft der irgendwie nicht. (Was meiner Begeisterung übrigens nur minimalen Abbruch tut :D)

Alles in allem: selten war ich so begeistert von einem Epilierer! Und selten war ich so begeistert von einem TRND-Projekt 🙂

Umweltsünder

Ende April war ich nach langer Zeit mal wieder bei meinen Eltern. Und was war ich froh, dass ich mich schon viel eher für nen Mietwagen entschieden hatte. Fliegen wäre generell auch in Frage gekommen, wenn der Sommerflugplan ab Friedrichshafen noch ne Direktverbindung nach Dresden beinhaltet hätte… Froh war ich deshalb, weil doch Anfang/Mitte April dieser unaussprechliche Vulkan auf Island Feuer und Asche – also vielmehr Asche – gespuckt hat und jegliche Planungen über den Haufen geworfen hat. Ich war also unabhängig, hatte ich doch ein Autole 😉

Das Auto war eher eine Gehhilfe **augenroll** Aus diversen Verlautbarungen hier im Blog wissen die meisten vermutlich, dass ich gern schnell unterwegs bin 😉 Aber gut: mit Rückenwind und bergab hat das schwarze Gefährt dann doch seine 180 gebracht 😀 Und trotzdem war ich immer noch diejenige, die schnelleren Flitzern auf der linken Spur Platz machen musste!

Was ich eigentlich schreiben wollte: Europcar – vermutlich alle anderen Autovermieter auch – bietet seine Fahrzeuge jetzt mit CO2-Ausstoß-Angabe an. Das ist ja jetzt ein Punkt, der mich wenig bis überhaupt nicht juckt… Wichtig ist nur, dass an dem Auto ne grüne Plakette dran ist, sodass ich in jede Umweltzone fahren kann. Aber was bringt mir das Wissen um den CO2-Ausstoß, wenn ich vorwärts kommen will?! However. Auf der Rechnung, die mir der grüne Autovermieter dann letzte Woche zugeschickt hat – bezahlt hatte ich schon vorher – steht neben der insgesamt gefahrenen Kilometerzahl jetzt auch der CO2-Ausstoß in Kilogramm! In KILOGRAMM! Ha 🙂 Okee. Bei 1659 gefahrenen Kilometern – in 8 Tagen, falls es jemanden interessiert – sind doch tatsächlich 247,19 kg (Kilogramm, gell?!) CO2 zusammengekommen. Ich hab wirklich laut losgelacht, als ich das gelesen hab!

Überraschungskino

Gestern Abend wollten der Mann und ich ins Kino gehen. Nur kommen momentan nicht soooo viele tolle Filme… Also haben wir uns ganz mutig für die Sneak Preview entschieden. Als wir so ca. ne halbe Stunde vorher im Kino waren, gabs kaum noch freie Plätze! Ich hätte ja nie gedacht, dass so viele Leute so mutig sind und in einen Überraschungsfilm gehen! Ich bin bisher einmal in ner Sneak gewesen und hab nen Film erwischt, der mehr als langweilig war – vielleicht lags auch daran, dass das die Sneak in nem Arthaus-Kino war 😉

Auf jeden Fall haben wir also noch Karten bekommen und das Kino war tatsächlich proppenvoll! Sneak. Großer Saal. Ausverkauft. Das hat sich gelohnt. Zumindest fürs Kino. Von den Filmvorschauen her konnte man gar nix ableiten: Action-Filme, Abenteuer, Fantasy. Okay, der neue Sex and the City-Trailer, aber die Mischung war zu ungenau… Gewünscht hätte ich mir Shrek 4 oder Robin Hood. Damit wäre auch der Mann zufrieden gewesen.

Der Vorspann lief und ein Raunen ging durch die Menge: Plan B für die Liebe – ein Frauenschnulzenfilm! Was haben die meisten im Kino gelacht 🙂 Ein paar völlig frustrierte Mutige sind dann doch gleich gegangen. Der Mann sah eher unglücklich aus und ich habe einfach nur kichernd einen völlig anspruchslosen und total überzeichneten Film verfolgt. Aber für 4,50€ Eintrittspreis für nen Überraschungsfilm konnte ich wirklich net meckern. (Ich weiß nur nicht, wie mutig der Mann sein wird und ob er nochmal mit in ne Sneak geht… Vielleicht hab ich ja beim nächsten Mal auch ne lange Nase, wenn irgendein Fantasy-Schinken à la Kampf der Titanen oder Avatar oder so käme?!)

Bananenschmuck

Mein Bruno segnet so langsam das Zeitliche…  Meine dicke, edelstählerne Männeruhr von Bruno Banani mit dem – für meine Begriffe – gelben – für andere Geschmäcker eher orangenen – Ziffernblatt, die ich mir im Januar 2000 in Leipzig gekauft habe. Ich bin der Meinung, ich hab dem dicken Bruno im gefühlten letzten halben Jahr 2 neue Energiequellen gegönnt. Und gestern Nachmittag musste ich feststellen, dass der schon wieder tot ist… Das gibt doch net! Ich hab zwar noch eine Uhr, aber die ist mir irgendwie zu eng und außerdem geht die Krone ziemlich schnell raus und die Zeit verstellt sich so ständig – nervig das. Mich beschleicht also so das dumme Gefühl, dass ich demnächst mal wieder auf die Suche nach einer dicken, edelstählernen Männeruhr sein werde. Vermutlich kein Bruno Banani, die machen nur noch hässliche Uhren… Festina vielleicht. Fossil? Tissot? Rolex? **hrhr**

Und da wir grad bei Bruno Banani sind: ich könnte jetzt was von kurzer Leine schreiben… Irgendwas von ständiger Kontrolle… Oder sowas wie ewige Verbundenheit… Aber das geht net. Das würde nicht dem gerecht werden, was es mir bedeutet: Stolz, Liebe, natürlich Verbundenheit, Zweisamkeit, er, ich, wir. (Ich kann auch schmalzig ;-)) 

Und weil ich auch so ein bisschen stolz bin auf das Bild, kommt es hier rein. (Die Unterlage ist die Motorradhose vom Mann 🙂 Ich fand die toll, weil die schwarz ist und weil die Struktur nicht so samtig-eintönig ist. Fotografiert wurde ohne Blitz, der Mann hat sich als Ausleuchter zur Verfügung gestellt und er hat das gut gemacht.

Die Ringe sind übrigens von Bruno Banani 🙂 Silber, außen eine sandgestrahlte Vertiefung, innen bombiert.