Umzugskartons

Ein Relikt meines Umzugs im November stand immer noch in meiner Wohnung rum. Die Umzugskartons. 

Laut Firma hatte ich 3 Monate Zeit, bis mir die Kartons in Rechnung gestellt würden. Also 3 Monate zum Ausräumen sollten ja wohl reichen. Haben sie auch. Dicke! Ich war sogar schon nach 2 Monaten komplett fertig mit ausräumen! Und ich hab die Firma sogar schon nach 1 Monat bezüglich der Abholung angeschrieben. Nach den 2 Monaten hab ich dann angerufen und nochmal gemailt. Da wurde mir dann mitgeteilt, dass sie sich melden würden, wenn es soweit ist. Na gut. 

Zwischenzeitlich standen die Karton fein verschnürt als Paket in meinem Schlafzimmer und haben mir recht praktisch als einen Art Kommode gedient. Sehr praktisch sogar! Und dann, nach unglaublichen 4 Monaten hat die Firmal angerufen, dass sie die Kartons holen wollten. Samstagmorgen halb 10. Oh Mann! Ich hab Urlaub, dachte ich mir nur so als ich den am Telefon hatte, sagte aber fein freundlich, dass sie klar gern kommen könnten!

Und so wurden nun gestern morgen – allerdings erst halb 11, da hätte ich locker noch länger als viertel vor 9 schlafen können – meine zur Kommode umfunktionierten Umzugskartons abgeholt. Schade für mich. Muss ich mir nur noch überlegen, ob ich nun statt dessen eine richtige Kommode kaufe und die wieder einstauben lasse und umziehen muss und mit nutzlosem Plunder vollstopfe und … ach, mal sehen 😉

Merksatz

Ich muss dem Handy auf die Sprünge helfen. Ich muss dem Handy auf die Sprünge helfen. Ich muss dem Handy auf die Sprünge helfen. Ich muss dem Handy auf die Sprünge helfen. Ich muss dem Handy auf die Sprünge helfen. Ich muss… und so weiter. 

Bin mal gespannt, ob ich mich daran im Oktober noch erinnern kann 😉

Zeitumstellung

Ich komme mir heute vor, als wäre schon Sonntag. Obwohl ich vorhin noch einkaufen gehen konnte… Allerdings kann ich das morgen auch machen – und morgen ist definitiv Sonntag! Und da ich morgen arbeiten werden, komme ich mir heute eben schon vor, als wäre Sonntag.

Damit ich morgen Früh außerdem nicht mit der Zeitumstellung zu kämpfen habe, gehen bei mir die Uhren alle eine Stunde vor. Bis auf die Uhren, die sich selbst umstellen werden: Funkwecker, Computer und Handy. Wobei ich mir beim Handy jedes halbe Jahr aufs Neue unsicher bin, ob es sich freiwillig umstellt oder ob ich nachhelfen muss. Ich kanns mir einfach nicht merken!

Dafür hängt die Serverzeit ne viertel Stunde hinterher. Es ist schon 17:08 Uhr 🙂

Danke

Ich wollte mal noch danke sagen.

Danke für die Geburtstagskarten, die in meinem Briefkasten waren. Es waren natürlich noch mehr.

Danke für das eine, unerwartete, ganz besondere Päckchen von Am.azon (Irgendwie würde ich das gern wiedergutmachen… Wie kann ich das wiedergutmachen? Kann ich das überhaupt wiedergutmachen? Danke, danke, danke, danke x 100.000 :-))

Danke für die Päckchen von M + P und O + O.

Danke auch für die Anrufe, die teilweise durch eine Zeitreise rückwärts dann doch noch pünktlich am Donnerstag angekommen sind.

Ja, danke einfach, vielmals.

Privatvorstellung

Da träumt doch jeder davon: einen Kinosaal ganz für sich allein 🙂 Ich hätte sogar ein Eis bekommen, wenn ich gewollt hätte! Immerhin ist der Eismann nur wegen mir gekommen!

Das kommt halt davon, wenn man – wie ich – zu Zeiten ins Kino geht, zu denen niemand sonst gedenkt, das Kino aufzusuchen. So nachmittags um 3 zum Beispiel. Und dann schau ich auch noch nen Film, den sich wahrscheinlich sowieso wenige anschauen werden – oder eher am Wochenende mit Mama und Papa: Die Vorstadtkrokodile.

Ich muss sagen, der Film war echt super (besser als der Mario-Barth-Film auf jeden Fall!)! Spannend, schmissiger Soundtrack und ne richtig coole Freundschaftsgeschichte. Und welcher Junge träumt nicht davon, von einem Feuerwehrauto nach Hause gebracht zu werden?! Ich bin zwar ein Mädchen, aber ich wurde auch schon von Feuerwehrautos chauffiert – mehrmals. Und jetzt dürfen alle ne Runde neidisch sein, bitte!

Geburtstagskuchenspende

Ich war so frei und habe den mir heute zustehenden, gestern mit soooo viel Liebe und Hingabe gebackenen, superobermegaleckeren Banana Choclate Swirl Cake with Sour Cream Choclate Ganache großherzig an meine Kollegen gespendet. Weil nämlich selberessen macht dick, jawohl. Leider. 

Das coole an dem Kuchen war, dass man kein Rührgerät gebraucht hat. Eine Gabel, die Finger und so ein Silikonteigschaber haben vollkommen ausgereicht. Und was dabei rausgekommen ist, war ein richtig saftiger – weil mit zerquetschten Bananen – Rührteigkuchen. In ner Springform gebacken, mit dem Messer durchgeschnitten und dann diese Sauerrahm-Schokoladen-Mischung draufgestrichen.

Ich hab heute Morgen, als ich ein Stück gegessen hab, schier nen Schokoladenschock bekommen 😉 Deswegen hab ich die Bombe gespendet. Beim Selberessen wären mir die Augen zugewachsen. So lecker ist der!

Männerfilm

Männersache. 

Wat kann ick mir regelmäßig beeimern, wenn ick Mario seh! Mario Barth. Da kann ich die Witze schon 5x gehört und gesehen haben. Aber Mario Barths Mimik dazu und ich kann auch beim 10. Mal noch drüber lachen! Manche Leute sind zwar der Meinung, nach 2x drüber lachen ist der Witz vorbei. Aber der Meinung muss ja nicht jeder sein…

Der Film also. Der war zwar nicht schlecht, aber in der Mitte hatte der echt nen Hänger. Der Anfang war echt gut. Die zwei Männer waren aber auch zwei Dumpfbacken, aber als Paul dann kommerziell Witze reißen sollte, war es das irgendwie… Der Film hat natürlich nicht das ganze Mario-Barth-Repertoire gezeigt – zum Glück! – aber so in Ansätzen war er schon witzig. Zum nochmal schauen war er aber irgendwie dann doch nicht so gut.

Dafür kann ich dieses Werbefilmchen hier fast pausenlos schauen und jedesmal wieder vor lachen vom Stuhl kippen 😀 I’m good!

Bücher

Es fluppt gerade wieder. Ich lese momentan, was das Zeug hält: Jugendbücher, Kinderbücher, Bilderbücher, Krimis, Romane. Alles! Gestern habe ich noch überlegt, ob ich mal Oliver Sacks oder Richard David Precht lesen sollte oder sonst wieder ein Buch aus der Psychologie. Aber so richtig angemacht hat mich seit "Last Lecture" nichts mehr…

Trotzdem: genug Lesestoff für meine kommenden freien Tage habe ich zum Glück. Ansonsten wohne ich ja vis-à-vis zur Buchhandlung 😉

Jugendzeit

Wer kennt Vic noch? Die Hübsche aus "La Boum"? Erste Liebe, nervige Eltern, süßer Freund.

Ich hab mir die Doppel-DVD geleistet mit beiden La Boum-Filmen. Keine 10 Euro hat die gekostet. Ob ich die nach dem Anschauen weiterverticker, überleg ich mir noch. Immerhin war ich mal jung und der Film löst so ein "Hach-Seufz-Erinner"-Gefühl aus. Ich verbinde da nix spezielles mit. Nur eben meine Jugend 🙂

Schlagfertigkeit

… ist das, was einem auf dem Heimweg einfällt. Oder doch erst daheim. Oh mann! Heute war wieder so ein Tag…

Da bruddelt eine Kundin (eine Schweizerin) was von Indianern und dass Indianer jetzt nach Hause gehen. Und ich steh nur da und guck die deppert an. Ich wusste in dem Moment echt nicht, was sie von mir wollte. Haben wir doch keine 5 Minuten davor ein "ganz normales" Kundengespräch geführt. Und plötzlich eskaliert es. Da die dann scheinbar eh auf Krawall gebürstet war und nur noch rumgepöbelt hat, habe ich sie ignoriert bzw. versucht freundlich ignorant zu sein. Dann hat sie bei den Kollegen im Erdgeschoss weitergemacht. Und auch wieder von Indianern angefangen…

Daheim auf Spi.egel.de les ich, dass doch P.eer Stei.nbrück die Schweizer letztens als Indianer betitelt hat – dingdong! Da schoss mirs Blatt. Schlagfertigkeit und so…