Führerscheinjubiläum

Als ich heute Abend so hinter einer vermeintlichen Fahranfängerin herzockeln musste – die hat gebremst, wo es nix zu bremsen gab, Ampeln sind bei der grundsätzlich rot geworden angefahren ist die erst, als die Ampel schon wieder von grün auf gelb springen wolle **aaaaarrrgggghhhh** – ist mir so eingefallen, dass ich meinen rosa Schein – ja, ich habe noch den rosa Schein – seit September diesen Jahres seit genau 10 Jahren habe. Krasse Sache!

Zeit für eine kleine Bilanz? Hm, die würde eher negativ ausfallen, vor lauter Flenspunkten, Ditschern und der ganzen Raserei. Ganz zu schweigen von der ewigen Flucherei – weil kein anderer Autofahrer kann so gut fahren wie ich, also sind alle jenseits von gut und böse und haben ihren Führerschein meistens im Lotto gewonnen 😉 Deswegen freu ich mich jetzt einfach, dass es doch immer wieder noch nette Leute gibt, die mir ihr Auto zur Lenkung (und Betankung) überlassen –  und damit meine ich jetzt nicht Eur.opcar. Das sind ja sozusagen die Nut.ten unter den Freunden – weil die muss ich bezahlen!

Zu nem eigenen Auto hab ichs immer noch nicht gebracht. Manchmal doof, meistens jedoch gar nicht sooo schlecht. Hab ich schon mehr Geld übrig, um ins Kino zu gehen 🙂

Weihnachtsgeschenk

Gestern haben wir gleich noch mein Weihnachtsgeschenk ausprobiert 🙂 

Der Hase hat mir "Keltis" geschenkt, das Spiel des Jahres 2008. Ich musste schon lachen, als ich das ausgepackt habe, immerhin haben wir das auch im Laden verkauft und ich bin schon manchmal davorgestanden und wollte es kaufen. Ich hatte es dann aber doch nicht gemacht. Und jetzt hab ich das halt zu Weihnachten geschenkt bekommen – schon witzig!

Abends sind wir dann noch zu Freunden gefahren und haben gleich einen Spieleabend eingelegt – perfekt um das neu errungene Spiel gleich mal passend einzuweihen. Es war schon relativ langweilig, sich durch die Spielanleitung zu kämpfen, allerdings war die trotzdem relativ verständlich gehalten. Es war also ziemlich einfach zu verstehen, das Spiel selbst dann schon wieder fast selbsterklärend. So richtig nach dem Motto "Aufmachen und losspielen" hätte es aber doch nicht funktioniert. Trotzdem kürzer zu erklären als die "Siedler von Catan" 😉

Die angegebene Spielzeit mit 30 Minuten hat auch einigermaßen gepasst. Vor allem hatte man trotz der kurzen Spielzeit nicht das Gefühl, dass man irgendwie gar nix machen konnte… Es ging schon ziemlich viel, während dieser Zeit. Trotzdem müssen wir uns strategisch noch weiterentwickeln, denn die angegebenen 50 Wertungspunkte haben wir gerade mal so bis 30 ausgefüllt gehabt 😉 Aber das wird noch! Wir waren ja noch Anfänger.

Weihnachtsarbeit

Bisher war Weihnachten immer so, dass man sich spätestens ab halb 11 nicht mehr vor Kunden retten konnte, die noch auf den letzten Drücker ein Geschenk brauchten oder aber Angst hatten, dass der bevorratete Lesestoff nicht mehr über die Feiertage reichen könnte. Also war ab halb 11 spätestens High Life im Laden. 

Um 9 wunderten wir uns über die ersten einzelnen, verkleckert im Laden verstreuten Bummler – nach nix bestimmtem suchend, einfach nur umschauen wollen – ist ja auch vollkommen in Ordnung! Gucken und Stöbern muss auch sein, damit man mal wieder über die neuesten Trends informiert ist – warum also nicht auch an Weihnachten!?

Um 10 dann sind aus den einzelnen, verkleckert im Laden verstreuten Bummelguckern immer noch nicht wirklich mehr Kunden geworden, die mit hochrotem Kopf ein Geschenk für die Gattin/Mutter/Freundin/Tante/Schwester/Oma/Cousine forderten – man schaute sich immer noch suchend und stöbernd im Laden um auf der Suche nach nix bestimmten – irgendwie lustig und verwirrend zugleich. Naja, vielleicht wirds ja erst um 11 oder halb 12 voller. So kann man sich auch durch die Zeit retten 😉

Um 11, halb 12 – der geneigte Leser ahnt es bereits, standen wir uns – übertrieben ausgedrückt – zu fünft die Beine in den Bauch. Für den Weihnachtstag mit zu erwartendem Kundenchaos eine sehr angemessene Besetzung. Immerhin hätten wir im Akkord kassieren müssen und ebenso zackig die erstandenen Bücher hübsch fürs Fest verpacken müssen. Jo, war wohl nix… Wir hatten im Prinzip Zeit, über kommende Arbeitspläne zu sprechen, einfach mal plaudernd den Tag ausklingen zu lassen bzw. uns mit alltäglichen Arbeiten wie Aufräumen, Disponieren und dekorativ in der Gegend rumstehen zu beschäftigen – sooo ungewohnt! Unglaublich!

Um halb 12 dann die erlösende oder doch eher verzweifelte Entscheidung, dass die ersten um 12 gehen dürfen. Um 1 sollten dann weitere folgen, sodass um 2 gerade mal noch die Notbesetzung – zwei oben, zwei unten – anwesend sein sollten. Ob das dann auch so durchgezogen werden konnte, weil der Kundenandrang immer noch zu wünschen übrig ließ, habe ich leider nicht mehr mitbekommen. Ich durfte immerhin schon um 12 gehen 🙂

So ein entspanntes Weihnachtsgeschäft am Weihnachtstag hab ich schon seit Jahren nicht mehr erlebt! Wobei man auch nicht wirklich behaupten konnte, dass die Kunden gar nix gekauft hätten an den Tagen vorher – Wirtschaftskrise und so hat sich also noch nicht wirklich bemerkbar gemacht gehabt…

Weihnachtskarten

Ich habe gerade ganz fleißig meine Weihnachtspost erledigt. 

Ich hoffe, dass ich jeden bedacht habe, der bedacht werden wollte – allerdings sind 6 Karten nicht wirklich die Masse 😉 Immerhin sind die wichtigsten Leute und Freunde dabei!

Adventskalender

Da hab ich mir dieses Jahr seit langem mal wieder einen edlen Adventskalender gegönnt und dachte halt beim Kauf noch, dass ich jeden Tag ein Stück Schoki schon schaffen werde. Und was muss ich so ziemlich abschließend feststellen? Das gute Stück ist mit 14 Teilchen von momentan 21 offenen Türchen immer noch mehr als halb voll – ich alter Optimist 😉 

Es ist ja auch nicht so, dass ich abstinent lebe und gänzlich auf Schokokram verzichten würde, aber an jeder Ecke riechts nach Lebkuchen, Crepes, gebrannten Mandeln und anderem Fresskram, dass ich daheim einfach gar keine Lust mehr habe auf Weihnachtsschoki.

Die Teilchen werden bestimmt noch vertilgt werden. Allerdings nicht bis 24. Und ich glaube, dass ich mir nächstes Jahr erstmal wieder keinen Adventskalender leisten werde. Wo ich den doch eh nicht täglich genießen kann…

In der Waffelbäckerei

Wer andern eine Waffel brät, hat ein Doppelwaffelbackgerät 🙂 Von Tch.ibo. Noch kurz vorm Umzug gekauft und jetzt das erste Mal ausprobiert und für gut befunden. Der Vorteil ist, dass man zwei Waffeln gleichzeitig backen kann und niemand ein langes Gesicht machen wird, wenn ausgerechnet der andere die erste Waffel bekommen wird. Jeder kann die erste Waffel bekommen 🙂 

Mit dem Ding hatte ich ja auch so ein Erlebnis der anderen Art – mal wieder. Oh man!

Ich für meinen Teil freu mich ja, wenn ich im Geschäft bin und jemand Kleingeld aus dem Portemonnaie zählt. Kann man meistens echt gut gebrauchen!

Ich hab also mein Sparschwein geschlachtet – kurz vorm Umzug wie gesagt, damit ich nicht so viel Geld rumschleppen muss. Mit den 30 Öcken in 1 und 2 Euro-Stücken bin ich also kurz vor 8 nach nebenan zum Tc.hibo getapert und hab mir das Doppelwaffelbackgerät geschnappt, bin an die Kasse und hab meine Jackentasche ausgeleert – mein Portemonnaie wäre aus allen Nähten geplatzt. Die nette Dame an der Kasse meinte beim Anblick meiner Münzen so: "Ach, das ist aber nett!" Ich sag dann so: "Gell?! Über Kleingeld freut sich jede Kasse!" Da sagt die doch glatt: "Ha nee, ich muss das doch alles noch zählen!"

Na und?! Ist doch nicht mein Problem! WIR wiegen das Geld. Wir machen sogar kurz vor 8 noch Kleingeldrollen auf, damit wir die Kunden nicht um jeden Cent anbetteln müssen! Pfff.

Freitag

Ich hab doch heute glatt mal außer der Reihe frei bekommen. Eher unnormal so kurz vor Weihnachten. Allerdings hab ich so nen Haufen Überstunden und wir haben grad eher weniger Kunden durch das Schneewinterwetter, dass ich Mitten in der Woche ein paar Stunden einsparen kann. Dafür gehts Freitag und Samstag bestimmt hoffentlich wieder hoch her. 

Auf jeden Fall: was kann man machen, wenn man frei hat und eine Armeslänge von der Schweizer Grenze wohnt? Man geht Schokolade kaufen 🙂 Ich hab mich extra nochmal erkundigt, wieviel ich kaufen dürfte, ohne dass mir der Zoll aufs Dach steigt. Lebensmittel darf ich als Grenzgänger also täglich für umgerechnet 30 Euro nach Deutschland einführen. Soviel hab ich im Leben net ausgegeben! Aber immerhin hab ich die Möglichkeit leckeres Schweizer Brot zu kaufen – für viel billigeres Geld als in Deutschland. Umgerechnet ist Schokolade in und aus der Schweiz übrigens nicht billiger als in Deutschland, dafür schmeckt die wirklich anders. Selbst wenns die gleiche Art ist, die man hier auch zu kaufen bekommt.

Ein Erlebnis der anderen Art hatte ich natürlich auch gleich wieder. Ich geh in Kreuzlingen in den naheliegendsten Mi.gros und da stehen doch glatt ein paar Deutsche mit dem Taschenrechner vorm Regal und beratschlagen, ob der Kaffee jetzt tatsächlich lohnenswert zu kaufen ist oder doch nicht. Oh! My! God! Erstens schmeckt der Kaffee in der Schweiz anders als in Deutschland. Zweitens können die doch in Deutschland in der Supermarkt gehen und billigen Kaffee kaufen – da fällt die Rechnerei mit dem Taschenrechner flach. Und drittens: wie panne ist das denn?! Einkaufen in der Schweiz mit dem Taschenrechner. Entweder man überschlägt mal geschwind im Kopf oder man kauft halt einfach ohne auf den Preis zu schauen – immerhin ist die Schweiz nun mal anders teuer als Deutschland – oder billiger. Aber mit Taschenrechner?! Konservativer gehts ja wohl nicht mehr… Unglaublich ey! 

Nicht mal die Schweizer gehen mit Taschenrechner in Deutschland einkaufen – die wissen einfach, dass sie hier die Schnäppchen schlechthin schlagen können! Sei es bei Büchern oder im Kino 😉 Kein Wunder dass die immer schreien, dass die keine Deutschen mehr wollen. Wenn sich die Deutschen auch so dämlich outen müssen…

Kino in Ko

Das Kino hier in Konschdanz ist voll cool – 3 Minuten zu laufen und dann 9 Kinosäle! Das bedeutet, dass nicht nur Schrott kommt, sondern Schrott und auch gute Sachen 🙂 Allerdings kanns trotzdem passieren, dass Nachmittagsvorstellungen am Sonntag so ausverkauft sind, dass man nur noch in den ersten zwei Reihen sitzen könnte und das Risiko eingeht, mit Genickstarre rauszukommen. Danke, aber lieber ein andermal, solange man noch die Auswahl zwischen 8 anderen Filmen hat 😉

Heute war ich doch glatt schon wieder im Kino und habe einen Film geschaut, von dem ich vor ein paar Wochen mal den Trailer gesehen hatte. Der Film war echt toll: Im Winter ein Jahr. Deutscher Film, Caroline Link war die Regisseurin. Echt toll! Außerdem war Kinotag, da war es nicht ganz so teuer wie sonst an Freitagen, Samstagen und Sonntagen. Wenns von der Arbeitszeit her klappt, könnte ich auch donnerstags ins Kino gehen, da ist Ladys Day – die armen Männer!

Bauer

… hat Frau gefunden. 

Was guck ich nu heut Abend, wenn ich Feierabend hab? Am besten wahrscheinlich beguck ich mich von innen, so halbtot wie ich grad immer bin… Trotzdem doof, das war doch immer so ramontisch!

Unart

Schwäbische Kehrwoche ist eine echte Unart. Da heißt es zwar im Haus "Wir schauen nicht, was die anderen tun oder lassen!" Aber im Endeffekt kontrollieren se doch mit Blick durchs Fenster, wer da den Hof fegt oder die Treppe putzt… Unart, das!

Ich musste mir halt auch ausgerechnet eine Wohnung suchen, in der ich die Kehrwoche (alle 4 Wochen) selbst machen muss. In meinen bisherigen Wohnungen im Ländle bin ich Gottseisgejubeltundgetrommelt davon verschont geblieben: entweder gabs nen Hausmeisterservice oder der Vermieter hats höchstselbst gemacht – wasn Luxus!

Aber als echtes Heidenmädle (eigentlich ja Atheistenkindle) mach ich die Kehrwoche auch am Sonntag, jawohl! Kann ich doch nix für, wenn ich die ganze Woche bis einschließlich Samstagabend arbeiten bin 😉