Belfast – Tag 6

20km hatten wir etwa nach Belfast. Die sind wir doch auf der linken Arschbacke runtergeritten 🙂 

Als wir nach Belfast reinkamen, dachten wir erstmal, dass wir in einer Geisterstadt gelandet sind. Gut, es war morgens um kurz vor 10. Aber die Straßen waren menschenleer, da ist noch nichtmal viel an Autos unterwegs gewesen. Sehr komisch! Geparkt haben wir dann schließlich mitten in der City am Bordstein, wo auch schon ein paar vereinzelte andere Autos gestanden haben und haben uns dann auf die Suche nach so nem tollen roten Doppeldecker gemacht. Dummerweise war der erste rote Doppeldecker "nur" ein Buero, der uns woanders hinschicken musste. Witziges Buero 😉

Die Bustour durch Belfast hat fast 2h gedauert und war richtig interessant. Wir haben die Werft gesehen, wo die Titanic gebaut wurde, Samuel and Goliath haben wir auch getroffen 😉 – zwei riesige gelbe Lastenkraene im Hafen von Dublin, den Airport haben wir im Vorbeifahren gesehen, und noch viele andere Sachen. Interessant war es, als wir dann im Norden der Stadt waren, wo die Unruhen waren. Wandbilder und sogar diese Friedenszaeune konnten wir bestaunen. Schon interessant. Aber auch irgendwie beklemmend und komisch, obwohl eben schon seit ueber 10 Jahren Frieden herrscht…

Als wir dann nach 12 etwa wieder am Startpunkt angelangt waren, haben wir den Hinweis bekommen, dass in Belfast die Geschaefte um 1 oeffnen wuerden. Und tatsaechlich, die Stadt ist irgendwie aufgetaut resp. aufgewacht. Die Straßen haben sich echt mit Leben gefuellt. Also doch keine Geisterstadt, puh! Wir haben allerdings nur einen Kaffee bei McDoof getrunken und sind dann weiter. Raus aus Nord-Irland war unsere Devise fuer diesen Tag.

Distillery – Tag 5

Die Marmeladen – ein Gedicht! Sowas von lecker, zum Reinlegen!

Als wir dann kurz vor 10 auf dem Parkplatz der Destillerie waren, hab ich festgestellt, dass ich doch tatsaechlich meinem Pullover im B&B vergessen hatte. Also nochmal zurueck, zum Glueck warens nur 5 Minuten! Und tatsaechlich, da lag er allein und verlassen im Zimmerchen auf dem Bett… Glueck gehabt!

In der Destillerie waren wir fast die ersten, trotz des zusaetzlichen Weges. Also haben wir uns fuer eine Fuehrung angemeldet und es ging dann auch ziemlich flott los. Erst ein Filmchen zum "uisce batha" – spricht man wie "uschke baha" – nennt sich dann Wasser des Lebens. Gaelisch ist echt witzig. Ich ueberleg, ob ich mir vielleicht mal nen Sprachkurs Gaelisch besorge…

Dann der erste Schritt auf das Gelaende der Destillerie – boah! Da wird man ja schier von Riechen schon besoffen! Nicht unangenehm, aber schon ziemlich herb. Bei der Fuehrung durch die einzelnen Hallen dann auch nochmal herbster Alkoholduft. Gebrannt wird samstags nicht, deswegen stand alles still. Aber interessante Ausfuehrungen, auf jeden Fall. Wir haben dann noch einiges zu den Whiskey-Faessern gelernt: Burbon-Faesser aus USA, Sherry-Faesser aus Spanien? und Portwein-Faesser aus Portugal – glaube ich. Und von der Lagerung in diesen Faessern bekommt Whiskey seine Farbe und einen Teil seines Geschmacks. Sehr cool. Zum Schluss dann noch eine Kostprobe des Feuerwassers – uh! Der war nicht bitter oder scharf, sonder weich und rund aber brennend im Abgang. Ich weiß schon, warum ich keinen Allohol mag.

Fuer Papa haben wir dann auch noch ein Kostproebchen gekauft. Ja, wir. Weil der Hase die Geldgewalt ueber die Sterling-Pfuender hat 🙂

Nach der Destillerie haben wir uns auf den Weg in den hohen Norden gemacht – so 10km weiter 🙂 Giant’s Causeway stand an. Es waren ja Massen an Touris unterwegs, der Wahnsinn. Wir sind dann auch sehr touri-like auf den Saeulen rumgeklettert – festem Schuhwerk sei Dank! Schon interessant!

Danach sind wir weiter zur Carrick-a-rede-Rope-Bridge – einer Haengebruecke ueber einem 20m tiefen Abgrund. Nicht tief? Zum Genickbrechen reicht ja bekanntlich auch ne Teppichkante 😉 Vom Parkplatz aus mussten wir ca. 1km zur Bruecke wandern. Nett wars, aber was fuer ein mistiges Wetter wir hatten! Ganz feiner Regen und bissi Nebel, kalt wars außerdem. Aber wenns feucht ist draußen, dann spuert man die Kaelte nochmal ganz anders. Zum Glueck hatten wir auch noch wetterfeste Jacken – ja, wir waren schier auf alles eingestellt 🙂

Dann haben wir uns auf den Weg Richtung Belfast gemacht – unser Ziel fuer Sonntag. Unterwegs haben wir in Antrim bei Pizza-Hut genuesslich diniert und uns mit gefuelltem Bauch auf die Suche nach einer Uebernachtung gemacht. Im zweiten B&B hatten wir Glueck, obwohl die Besitzer am naexten Tag in Urlaub fliegen wollten.

Northern Ireland – Tag 4

Mei, wie die Zeit vergeht. 

Wir haben also nochmals kurz unsere weitere Reiseplanung durchgesprochen und festgestellt, dass wir ruhig nochmal einen Versuch Richtung Slieve League Mountains unternehmen koennen! Also sind wir von Donegal nochmals in die Richtung aufgebrochen, in der wir die Felsklippen vermuteten. Und tatsaechlich! Wir haben sie gefunden! Mal wieder strahlender Sonnenschein! Gott, so nen tollen Urlaub hatte ich schon eeeeeeeeeeewig nicht mehr!

Und wieder mussten wir durch Killybegs. Genau, der Ort, in dem es so abgrundtief abscheulich nach Fisch gestunken hat! Ekelhaft! Erst dachte ich ja, dass es heute vielleicht nicht mehr ganz so extrem ist. Man sollte eben nicht zuviel denken. Wahnsinn. Luft anhalten haette nix gebracht, da waere man eher an erstickt. Aber erstunken ist ja bekanntlich noch niemand. Also Augen zu und durch.

Wir haben diese tollen Klippen dann also auch gefunden – die richtige Abzweigung machts moeglich – und mussten auf dem Weg dahin doch tatsaechlich ein Schafgatter per Hand oeffnen. Genial! Irische Pampa zum Anfassen. Was fuer Erlebnisse!

Als wir dann auf dem Rueckweg nach Donegal bzw. Killybegs waren, beschloss die Sabine, dass sie ihrem Papa doch unbedingt eine Ansichtskarte von dem Ort schicken muss, den der Papa mal lieber nicht besuchen sollte. Stinkender Fisch ist das schlimmste, was sich der Papa vorstellen kann 🙂 Also haben wir angehalten, der Geruch war auszuhalten in dem Moment, haben eine Karte gekauft und als wir dann an der Stinkluft verursachenden Fischfabrik vorbeigefahren sind, haben wir die Karte extra nochmal in den Wind gehalten, damit auch ja extra viel gute irische Fischgestankluft nach D gelangt 😉

Nachdem wir dann in Donegal die Karte in den Briefkasten verabschiedet hatten und bei Subway (mal wieder) noch ein Kaeffchen getrunken haben, sind wir auf den Weg Richtung Nord-Irland gestartet. Tagesziel war auf jeden Fall die Grenze zu ueberqueren.

Unser erster Halt in Nord-Irland war Derry, auch Londonderry. Hat geschichtliche Gruende. Dort haben wir zu allererst unsere treuen Euros in harte Pound Sterling getauscht. Als man damals die D-Mark noch 3:1 in Pfund getauscht hat, so tauscht man heute die Euros 1,5:1 – da hat sich also nix geaendert. Keine Inflation oder so. Derry selbst war ja mal richtig haesslich. Wir sind oben auf der Stadtmauer flaniert und konnten so um den Kern der Stadt rundrum wandern und einen Blick auf die "Vorstadt" werfen – graesslich. Arbeiterstadt. Total. Schnell weg da also 🙂

Also haben wir uns Richtung Bushmills aufgemacht, wo wir eine Destillerie besuchen koennen und es auch nicht allzu weit nach Giant’s Causeway haben werden. Und tatsaechlich haben wir in Bushmills ein total nette B&B gefunden. Das Zimmer war super, mit einem riesigen Panoramafenster als Nische gemacht, wo sogar zwei Sessel zum bequem Hinsitzen standen. Richtig genial. Die Dame des Hauses hat sogar auf ihre selbstgemachten Marmeladen hingewiesen, die wir am naexten Tag zum Fruehstueck haben konnten.

Eireann – Tag 3

Wenn nochmal jemand behauptet, dass Fisch stinkt, dann muss ich dem leider Recht geben! Meine Fresse hat es in Killybegs gestunken! Das war ja unnormal! Und dabei sind wir da nur durchgefahren auf dem Weg bzw. auf der Suche nach Slieve League Mountains – den hoechsten Felsklippen Europas. Nett anzusehen war dieser Fischereihafen natuerlich auf jeden Fall mit all diesen Fischkuttern, aber der Gestank – selten sowas ekliges gerochen! 

Heute sind wir auch ausgesprochen viel rumgegurkt. Lag vielleicht auch daran, dass wir uns verfahren hatten, bzw. einfach die richtige Abzweigung nicht erkannt haben. Wir mussten dann allerdings zu unserer Verteidigung feststellen, dass eben diese Abzweigung auch nahezu unscheinbar an einer Hauswand pappte, die man – wenn ein Auto davor war – schlicht uebersehen MUSSTE. Nun ja, wir haben viele Schafe gesehen, viel Einoede, viel Pampa, ausgesprochen wenige Baeume – dafuer umso mehr Torfstechereien oder Torfabbaustellen. Die Iren nutzen Torf ja hauptsaechlich als Brennstoff, eben weil sie kaum Holz haben zum Verfeuern.

Heute hatten wir uns eine Uebernachtung in Donegal gesucht und auch eine gefunden – richtig tolles Haus! Mit einem Teppich so plueschig, dass man schier drin versunken ist 🙂

Abends sind wir dann noch ins Staedtchen gelaufen und haben was gegessen – Pizza mit frischen Meeresfruechten, bei der Naehe zum Fischereihafen vor der Haustuer kein Wunder. Aber sehr lecker! Als wir dann zurueck zum Haus gekommen sind, hat da ein Mann gestanden und ein Zigarettchen geraucht. Zu unserer Ueberraschung stellte sich heraus, dass es – nachdem wir in Westport schon die Bekanntschaft mit ein paar Kanadiern gemacht haben – mal wieder Kanadier waren! Ausgewanderte Iren – mal wieder. Scheinbar gehen alle Iren irgendwann mal nach Kanada und kehren aber gern zu ihren Wurzeln zurueck 😉 Auch sehr nette Leute.

Ueberhaupt sind die Iren ein sehr nette, aufgeschlossenes, kommunikatives Voelkchen **find** Das bringt wahrscheinlich schon die Tatsache dieser B&B-Uebernachtungsmoeglichkeiten mit sich… Viel besser als bei uns in D. Echt, ey!

Eire – Tag 2

Ausgestattet mit einem Irland-Reisefuehrer von Dorling-Kindersley haben wir uns heute also erstmal ein Stueck zurueck auf den Weg nach Clonmacnoise gemacht. Eine Klosterruine. Clever wie wir zwei Huebschen waren, sind wir ziemlich zeitig aufgebrochen und haben nach unserer Abreise aus Clonmacnoise festgestellt, dass wir vor den Touri-Bussen angekommen sind und uns so ziemlich ungestoert allein auf weiter Flur umschauen konnten! Herrlich. Die erste groeßere Touri-Gruppe bestand uebrigens aus Deutschen – ah ja, sind wir also nicht die einzigen hier.

Weiter gings nach Galway. So richtig was zum Anschauen gabs laut Reisefuehrer nicht wirklich also haben wir einen Stadtbummel mit Mall-Shopping gemacht. Ne CD fuers Radio kaufen, damit wir nicht permanent nach nichtrauschenden Sendern suchen muessen. Vor allem gibts bei den meisten Radiosendern irgendwie nur Gerede… Oder wir hatten keinen gescheiten Empfang… Dann gabs noch ein Mittagessen bei Subway – erstaunlich aber wahr 😉 und zum Dessert nen Toilettengang, damit wir ungestoert weiter unseres Weges ziehen konnten.

Nachmittags beschlossen wir ziemlich kurzfristig eigentlich noch nach Kylemore Abbey zu fahren. Das lag zwar nicht unmittelbar auf dem Weg nach Westport, aber da die Entfernungen in Irland nicht wirklich vergleichbar sind mit den Entfernungen in D, haben wir das halt einfach gemacht.

Kylemore Abby bietet ja tatsaechlich ein Bilderbuchmotiv fuer Fotografen. Mei, war des toll! Ach, und wir hatten wieder allerpraechtigsten Sonnenschein! Richtig toll! Eintritt war schon etwas more expensive als in Clonmacnoise, dafuer hatten wir aber auch Shuttle-Service zum Nonnengarten – toll – und eben die Abbey-Besichtigung inklusive. Zum Spazierengehen wars da richtig toll!

Ach! Da faellt mir grad ein, dass es da etwas gab, was uns im Laufe unserer Reise noch oefter begegnen sollte 🙂 Schafe auf der Straße! Feuerwehrschafe und Schlumpfschafe 🙂 Also Schafe mit entweder roten Punkten auf dem Ruecken oder mit blauen Punkten. Wahrscheinlich Eigentumsmarkierungen. Sehr witzig!

Zur Uebernachtung sind wir dann nach Westport gefahren und haben da superzentral am Marktplatz ein B&B gefunden. Die professionellere Variante, weil dort mehrere Zimmer und ein ziemlich großer Fruehstuecksraum waren. Aber zum Uebernachten toll, zum Fortgehen auch sehr toll. Nur war die Dusche schimmelig. Das war also eher net so doll…

Wir sind dann auch noch weg gewesen und ich hab Traditional Irish Lamb Stew gegessen. Sehr lecker. Ich mag ja Eintoepfe eh. Und das Lammfleisch war richtig zart und ueberhaupt nicht hammelig. Lecker das! Danach sind wir noch in ein Pub gegangen, was mein sehr aufmerksamer papierener Reisefuehrer als sehr nett beschrieben hatte. Und wie das so sein sollte, war das Pub tatsaechlich richtig nett! Da kam so ein aelterer Herr uns stimmte mit sehr sonorer Bassstimme alte irische Weisen und Balladen an, die die anderen Gaeste auch mitsingen konnten. Genial! In dem Moment ist mir echt das Herz aufgegangen – das war es, was ich mir unter Irland vorgestellt hatte!

Irland

… wir kommen! 

Wir sind ja tatsaechlich kurz vor knapp zum Einchecken gekommen… Ne reichliche Stunde vorher und Ryan-Air lag schon in den letzten Zuegen. Aber sie haben uns noch mitgenommen 🙂

Die Wolken ueber D von oben haben ja tatsaechlich ausgesehen wie Gehirnwindungen. Ob das davon kommt, dass wir vielleicht ueber elitaeren Denkschmieden geflogen sind? Manche Wolken haben ausgesehen wie so ein Zuckerwattebausch, andere wie Blumenkohl. Toll, ganz ehrlich! Ach, und Irland von oben hat man auch gleich erkannt! Die haben nicht so schnurgerade Felderabtrennungen, wie wir in Deutschland, sondern die haben krummbucklige Eckchen mit Hecken und Zaeunen und Baeumen, jawohl. Also visuell schon mal ein auffaelliger Unterschied – zumindest von oben.

Im Flieger haben wir jemanden getroffen, der auch aus BaWue kommt und schon seit geraumer Zeit in Dublin schafft. Und was hatte er als Marschgepaeck dabei? Spaetzle und Maultaschen! Sehr nette Bekanntschaft, muss ich schon sagen 🙂 Und da man auch neue Bekanntschaften ja bekanntlich pflegen sollte, haben wir gleich mal ein Date zum Fußballgucken klar gemacht 😉

Den Mietwagen hatten wir ja schon in D vorreserviert, den Schalter am Flughafen DUB dann mit Ach und Krach gefunden, aber den Abholschalter fuers Auto nicht! Scheißendreck, dann war mein Englisch doch nicht so gut, wie ich bis dato immer dachte… Aber da wir ja nen Mund zum Reden haben, haben wir dann eben bei ner anderen Mietwagenfirma nachgefragt. Die wussten dann zum Glueck auch, wo wir hin mussten und haben das nochmal etwas verstaendlicher ausgedrueckt.

Autofahren in Irland ist nix fuer mich, hab ich dann beschlossen und dem Hasen großzuegig den Vortritt gewaehrt. In D haette ich mich ehrlich gesagt drum gerissen, Auto zu fahren! Aber Linksverkehr? Rechtslenker? Oha, das klang zwar einfach, sah aber richtig kompliziert aus. Ich war dann also das Navi 🙂 Auch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe!

Das Wetter an unserem ersten Tag in Irland war ja erste Sahne! Sonnenschein pur. Hammer! Windig wars zwar, aber es war trocken und das ist ja in meinen Augen die Hauptsache! So koennen wir wenigstens was machen, ohne uns vor dem Regen verkriechen zu muessen. Wenn das so weitergeht – genial!

Als es dann so weit war, dass wir eine Unterkunft brauchten, haben wir uns auf die Suche gemacht und feststellen muessen, dass wir in einer Gegend gelandet waren, wo grad so ne Art Pferdemarkt und Pflugmeisterschaft stattfinden sollte. Oh je, das wird noch spannend. Als wir in ner Touri-Information nach B&Bs gefragt haben, gab uns die nette Dame eine Liste und strich von ca. 20 aufgefuehrten Unterkuenften erstmal gleich 18 durch – ey, so geht das aber net?!

Na jut, fahren wir halt einfach ins naexte Dorf… Dort sind wir auch erstmal auf verschlossene Tueren gestoßen und ich hab schon regelrecht Torschlusspanik bekommen, als wir dann ein Haeusle gesehen haben und der Hase dann meinte, er klopft da nochmal. Und tatsaechlich! Das Muetterchen hatte uns ein Zimmerchen! Keine Absteige, aber ein Dachzimmer mit einem recht kleinen Fensterchen, aber Bad mit Tageslicht – sehr nett! Sauber wars, das Bett roch nach frisch gewaschener Waesche – toll. Wenn das so weitergeht, dann koennte man uns glatt als Glueckskinder bezeichnen 🙂

Den ersten Tag haben wir also schon mal richtig gut rumgekriegt!

Upgrade

Jetzt hab ich zum zweiten Mal bei Europcar ein Auto reserviert und schon wieder ein Upgrade bekommen 🙂

Beim ersten Mal wars ein Upgrade von Compact-Class auf Mittelklasse mit Navi – weil in Heilbronn nix anderes verfuegbar war. Und heute gabs ein Upgrade von Economy-Class auf Luxusklasse **hrhr**

Das lag jetzt allerdings nicht an Europcar Vaihingen, sondern am Vermieter in Wolfsburg. Der hat das richtige Auto mit dem falschen Nummernschild ausgecheckt. Also hat Europcar Vaihingen das richtige Auto mit dem falschen Nummernschild eingecheckt. Bine sieht das – es war nur eine Ziffer Unterschied – und fragt nach. Hm, große Verwirrung, langes Rumtelefonieren – weil beide Autos mit den falschen Daten vermietet waren – eins davon an mich. Ewig gewartet – schon bevor ich ueberhaupt den Schluessel in der Hand hatte, weil der Wagen noch nicht fertig ausgesaugt war, usw. Dann nochmal bei der Rumtelefoniererei der Europcar-Maedels gewartet und so nebenbei fallen lassen, dass ich auch ein anderes Auto nehme, wenn das noch laenger dauern sollte…

Ja, mach das mal, meinte die Chefin zu ihrer Kollegin und da die außer dem kleinen, falsch nummerierten 207er keine anderen kleinen Autos mehr auf dem Hof hatten, hat mir die nette junge Frau hinter der Theke ein Audi A4 Cabrio gegeben – zum gleichen Preis wie die Economy-Class, weil ich ja schon wieder so lange warten musste **frins** Ja, aber gern doch!

Auf Knopfdruck Dach aufmachen 🙂 Sitzheizung 🙂 140PS 🙂 Ledersitze 🙂 Navigationssystem 🙂 was fuer ein geiles Auto! Schade, dass wir den morgen schon wieder abgeben muessen…

Auslaendisch


Sie haben 13 von 13 Punkten.

Chapeau, Sie sind auf dem besten
Weg zum Ehren-Helvetier! Das Schweizerdeutsch verstehen Sie besser als
die meisten Französisch oder Italienisch sprechenden Schweizer. Sie
dürfen umstandslos am Zürcher Paradeplatz ein Bankkonto eröffnen, ein
Pauschalabkommen mit den Steuerbehörden einer Steueroase aushandeln und
oder an der Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft studieren.

Cool!
Beim Zwiebelfisch-Deutschtest wurde mir anno dazumal bescheinigt, Deutschlehrer zu sein **huestel**

Mitlaeufer

Dein Handy? silbern
Dein/e Partner/in? schoen
Deine Haare? feucht
Deine Mama? lernt
Dein Papa? schafft
Lieblingsgegenstand? Buch
Dein Traum von letzter Nacht? komisch
Dein Lieblingsgetränk? Apfelschorle
Dein Traumauto? gelb
Der Raum, in dem du dich befindest? riesig
Dein/e Ex? wurscht
Deine Angst? unbegruendet
Was möchtest du in zehn Jahren sein? zufrieden verheiratet
Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend? MacDreamy
Was bist du nicht? eitel
Das letzte, was du getan hast? Strg + V
Was trägst du? Brille
Dein Lieblingsbuch? toll
Das letzte, was du gegessen hast? Joghurt
Dein Leben? stetig
Deine Stimmung? ruhig
Deine Freunde? verstreut
Woran denkst du gerade? Hase
Was machst du gerade? tippen
Dein Sommer? schwitzig
Was läuft in deinem TV? TV?
Wann hast du das letzte Mal gelacht? Heute Morgen
Das letzte Mal geweint? Montag
Schule? ewig her
Was hörst du gerade? Luefterrauschen
Liebste Wochenendbeschäftigung? ausruhen
Traumjob? Hab ich
Dein Computer? herkoemmlich
Außerhalb deines Fensters? Fußgaengerzone
Bier? pfui gaga
Mexikanisches Essen? Kaktussalat
Winter? rodeln
Religion? ohne mich
Urlaub? Irland
Auf deinem Bett? Teddy
Liebe? ganz doll

Billiger leben

Mir faellt gerade ein, dass die im Super-(Teuer)-Markt nebenan immer so ein Kruschtel-Kischtle mit Artikeln haben, deren Verfallsdatum Mindesthaltbarkeitsdatum ran ist. Da kann man wenigstens noch sparen!

Und nur weil das Verfallsdatum Mindesthaltbarkeitsdatum rum ist, heißt das noch lange nicht, dass die Sachen dann tot sind oder verschimmelt oder sonstwie schlecht oder so…