Weihnachten kommt

… und zwar mit großen Schritten! Am Dienstag vergangener Woche – es war der 18. Oktober – hab ich in meiner Jugendbuchabteilung die Weihnachtsbücher rausgeräumt! Und stell sich das einer vor: sofort hab ich die Dinger auch schon verkauft! Natürlich nicht in dem Maße, dass ich gleich keine mehr hatte, aber schon so, dass die Riesenstapel geschrumpft sind! Ein Wahnsinn. 

Das eigentliche Anliegen dieses Blogs ist es, dass ich schon wieder keine Lust auf Weihnachten habe… Und ich kann nicht mal richtig sagen, woran es liegt! Ich hab so das Gefühl, dass es mich ankotzt, wenn überall eins auf Familie gemacht wird. Diese elende Geschenke Hin- und Herschieberei und dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Getue an den Feiertagen… Ich hab ja gar nix gegen Geschenke! Ich hab nur was gegen dieses zwanghafte Verschenkenmüssen!

Bei Weihnachtsmärkten gehts grad so weiter: Glühweinduft ist bäh! Mal mit vielleicht ganz gut, aber immer und auf jeden Meter 3x ist ein bisschen zuviel für meine Nase… Was ich dagegen gar net mal schlecht finde, sind die Gewürzdüfte. Allerdings sollte man mir auch mit Räucherkerzendüften fern bleiben! Mein Vater meint es da auch immer ein bisschen zu gut. Aber der räuchert ja sogar im Hochsommer bei 30° Hitze… "Im Winter räuchern, kann jeder!" – so sein Motto 😉

Wenn ich mir was wünschen dürfte für Weihnachten, dann wäre es folgendes (Weihnachten ist dieses Jahr übrigens an einem Samstag): mit ein paar Freunden nett essen gehen und danach noch was trinken gehen… Einen schönen, witzigen Abend eben. Der Hinkefuß an der Sache? Weihnachten in Familie. Weniger meine, als die Familien meiner Freunde…

Wie bin ich jetzt eigentlich auf Weihnachten gekommen? Ach ja! Ich les da grad ein Buch von David Baldacci, wo die Hauptperson mit dem Zug zur Weihnachtszeit quer durch die USA reist, um zu seiner Freundin zu gelangen und mit ihr an den Weihnachtstagen nach Tahoe zum Skifahren zu gehen… Seid stolz auf mich!

Eine letzte Frage noch: Was macht ihr an Silvester? 😉

Dumme Nuss oder Wie bringe ich meinem Handy das Schwimmen bei?

Frauen und Technik *lach* Oder Frauen und ihre kalten Füße… Und warum arme kleine Nokia-Handys drunter leiden müssen…

Da sag noch mal einer, dass man bei dem tollen Herbstwetter keine kalten Füße hätte… ICH zumindest hatte gestern Nachmittag kalte Füße! Und was hab ich gemacht? Ich hab mir eine große Schüssel mit warmem Wasser geholt, die so halb unter meinen Schreibtisch gestellt und meine Füße reingehangen. Und weil ich aber nicht nichts machen wollte beim Füßebaden, hab ich halt auch mal ne SMS geschrieben – an Armin sogar! Dann hab ich das Handyding weggelegt, aber wahrscheinlich nicht richtig weggelegt… Was macht das dumme Klingelteil also? Rutscht ab und fällt in meine wässrige Schüssel! Aaaaahhhhh! Konnte nicht nur Milky Way schwimmen? Aber konnte der nicht auch nur auf Milch schwimmen?!

Ich das Ding natürlich umgehend aus dem feuchten Nass gefischt, auseinander genommen, abgetrocknet, gut zugeredet, gepustet, geschüttelt, geflucht und gehofft, dass es wieder tut, wenns ne Nacht getrocknet ist… Immerhin ist ein anderes Handy schon mal im Klo gelandet und hat danach noch einwandfrei wohl funktioniert – allerdings kenn ich diese Story nur vom Hörensagen. Heut Morgen dann dachte ich mir, dass ich ja mal mein Glück versuchen könnte: bibbernd und hoffend – die Voodoo-Puppe hab ich eingemottet gelassen – hab ich die einzelnen Karten wieder eingesetzt, den Akku fachgerecht eingelegt, die entfernten Cover wieder angebracht und die ON-Taste gedrückt. Gedrückt. Gedrüüüüüüückt. GEDRÜÜÜÜÜÜCKT! Scheißdreck aber auch! Da ging nix mehr 🙁 Och menno! So ein Mist aber auch! Ich hab echt gedacht, dass man kein
Outdoor-Handy braucht, wenn man Indoor-Swimming machen will 😉

Im Endeffekt bedeutete das für mich, dass ich mir irgendwie irgendwoher ein neues Handy besorgen musste… Ebay in Anspruch nehmen?! Hm, naja… zum Parfumkaufen find ich ebay ja ganz geschickt, weil man zum Teil echt 30% – 50% sparen kann – inklusiv Versandkosten versteht sich! Aber ein Handy von nem Privatanbieter ersteigern? Soweit reicht mein Vertrauen in die Menschheit dann doch noch nicht. Also bin ich heute in Klein-Rottenburg einkaufen gewesen. Ein 6230i mit Vertrag über 24 Monate ist billiger als ein 6230i ohne Vertrag beim Sofortkauf… Also eins mit Vertrag. Kann man auch als zinslosen Kredit über 24 Monate bezeichnen. Tja, und jetzt hab ich wieder ein Handy – ein funktionierendes, eins, das nicht schwimmen kann – es allerdings auch nicht wirklich unbedingt lernen muss…

Trotz Stress und Hektik hab ich heut Morgen einen superspannenden Krimi zu Ende gelesen! Es ging um Wahrscheinlichkeit und den Laplace´schen Dämon. Sehr interessant!

Meld dich mal wieder…

… oder wie man vermeidet, sich aufzudrängen.

Kompliziert, sag ich da nur! Wahnsinnig kompliziert, da ein gesundes Mittelmaß zu finden!

Zu oft widerstehe ich wahrscheinlich dem Drang, einfach ne SMS zu schreiben, wirklich nur "einfach so". Wirklich? Vielleicht um nicht in Vergessenheit zu geraten… Aber bin ich so  unscheinbar, so wenig einprägsam, dass ich mich immer mal wieder in Erinnerung rufen muss? Eigentlich nicht, wäre meine Antwort. Die Gegenfrage daraufhin würde allerdings "Und uneigentlich?" lauten. Es ist zum Seufzen, zum Haareraufen, zum Davonrennen, zum Nachdenken… Mal wieder!

Was soll ich bitte machen? Jeden Tag ne SMS schreiben? Es geht ja auch gar nicht darum, jeden Tag telefonieren zu müssen! Es muss gar nicht jeden Tag ne eMail sein! Aber so ne SMS… Oder ist das dann schon wieder zu aufdringlich? Aaaahhh! Es ist zum Verzweifeln! Und es ist genau das Problem, was ich immer schon hatte: ich trau mich nicht, weil ich denke, dass ich aufdringlich sein werde…

Ich werde mal ins Bett gehen und von dem träumen, was ich nie wirklich haben werde: ein hübscher Mann, viel Geld, ein gelbes Auto 😉

Urlaub ist aus

Es ist wieder soweit: Der Ernst des Lebens beginnt an einem Montag. Morgen Früh! Aufstehen um 7, losfahren um 8, anfangen um 9. Und eigentlich hab ich gar keine Lust. Aber uneigentlich freu ich mich auch wieder… Wobei so frei einteilbare Freizeit ohne berufliche Verpflichtungen auch nicht schlecht ist. Andererseits hat man auch davon irgendwann die Nase voll und will wieder was anderes machen… Hach ja, immer dieses Hin- und Hergerissensein!

Vielleicht sollte ich auch einfach ins Bett gehen, die Augen zumachen, ins Land der Träume schweben und damit den Urlaub beschließen… Eins fand und find ich allerdings nicht sonderlich prickelnd: Zwischenblutungen sind fürn A**** Und gutgemeinte Ratschläge brauch ich auch keine, danke. Ich kenne schon den Beipackzettel meiner Pille auswendig. Weiß Bescheid, was in diversen Foren steht und kenne auch Frauenarztanworten – abwarten, das geht vorbei. Hoffentlich bald! Und wegen mir muss es auch nicht wiederkommen! Bei wem kann ich mich diesbezüglich eigentlich beschweren?

Neues Spielzeug

Bine im Kaufrausch könnten manche denken, wenn ich jetzt schreibe, dass ich mir am Donnerstag auch noch nen neuen MP3-Player geleistet hab… Einen von TrekStor mit 512 MB Speicher, sogar WMA-fähig, was ich supertoll finde – auch wenn viele jetzt wahrscheinlich denken werden, dass ich WMAs ja auch in MP3s umwandeln könnte… Mensch, Leutle, lasst mir doch meinen Spaß. Ich bin halt nur ne Frau 😀

Abends bringt mich doch dann noch jemand auf die Idee, dass ich mir auch den neuen iPod nano hätte kaufen können. Nein, nicht der iPod shuffle. Der nano! Also ab ins Internet, Google in Anspruch genommen, Apple besucht, Heise auch noch nach Insidern befragt und gedacht, dass ich die Verpackung doch am Besten noch mal komplett zu lasse… Am Freitag machte ich mich dann frisch, fromm, fröhlich auf den Weg nach Reutlingen in den Media Markt und wollte "meinen" Player in den iPod nano tauschen. Aber was musste ich hören? Kein nano mehr da, Lieferprobleme beim Hersteller und frühestens in der 2. November-Woche gibts den wieder am Lager… Nee, liebe Leut! Das hat mir dann doch zu lange gedauert!

Aber grad hab ich gesehen, dass ich den auch direkt bei Apple bestellen kann – sogar graviert mit zweizeiliger Gravur und das kostenlos und ich glaub auch noch versandkostenfrei… Ich bin grad schwer am Grübeln, muss ich zugeben 😉

Piercinggeschichte

Der letzte Eintrag sollte eigentlich etwas länger werden, aber weil ich schlafen wollte, bin ich ins Bett gegangen. Deshalb jetzt die hoffentlich etwas ausführlichere Variante:

Bine fährt nach Stuttgart, mit der Absicht Geld unter die Leute zu schmeißen und um sich mit Armin nen netten Nachmittag zu machen.

Strahlend Bine fragt Armin: "Geh mer piercen?"
Armin verzieht komischerweise, wahrscheinlich in Voraussicht auf schmerzhafte Erfahrungen sein Gesicht: "Wirklich?"
Weiterhin strahlend meint Bine: "Klar! Oben (die Kö von S, den Hbf im
Rücken – Anm. d. Red.) im Puremetal. Ich brauch nur noch ne Geldtankstelle."

Gesagt, getan, auf den Weg gemacht, Geld geholt, ins Piercingstudio gegangen und sofort freudestrahlend als neuer Kunde begrüßt: "Was darfs denn sein?" – frei nach dem Motto "Geschnitten oder am Stück?" Nein, so schlimm wars nicht. Aber Armin fand das, glaub ich, weniger prickelnd… Weniger den Gedanken, ein Piercing zu haben, als vielmehr den Gedanken, sich ein Piercing stechen lassen zu müssen, um eins zu haben 😉

Tja, was wollte ich? Nachdem schon eine Woche Urlaub rum war, zwar noch eine weitere bevorstand, allerdings die Möglichkeit bestand, dass ein Zungenpiercing die Zunge auch anschwellen lassen kann, entschied ich mich kurzerhand für "Da!" – mit dem Finger draufgezeigt und als Antwort ein "Am Tragus." bekommen. Genau, da! Erläutert wurde die ganze Prozedur dann an gepiercten Gummiohren: Klemmkugelring mit Stein, Klemmkugelring ohne Stein, großer Klemmkugelring, kleiner Klemmkugelring, Stecker mit Stein, Stecker ohne Stein… schier endlos viele Möglichkeiten für ein einziges Piercing… Armin saß derweil mit fasziniert zu Grimassen verzogenem Gesicht daneben – vielleicht lags auch daran, dass die Piercerin meinte, er dürfe mich im Schwimmbad nicht unter Wasser tauchen, weil Chlor nix gut für frisches Piercing.

Schließlich und endlich hab ich mich für einen kleinen Klemmkugelring ohne Stein entschieden, weil Ringe im Gegensatz zu anfänglich etwas längeren Steckern nicht gekürzt werden müssen und dem Knorpel trotzdem die Möglichkeit bieten, anzuschwellen. Bevor allerdings noch die lasergeschliffene Piercingnadel meine Alabasterhaut berührte, dachte ich, mir fällt mein Ohr als Eisklotz ab… Eisspray zur Betäubung – und zwar in Massen, nicht nur in Maßen! Geholfen hat es auf jeden Fall, ich hab nix gemerkt beim Stechen – kein Knacken, kein Schaben, kein gar nichts. In
diversen Foren hat man ja alle mögichen Beschreibungen lesen können…

Auf jeden Fall bin ich superzufrieden! Keine Schmerzen, kein Druck, kein Rumgesabber am Stichkanal – eine Investition, die ihr Geld wert war!

Ganz neu!

Bine bei Piercing 😉

Ganz neu, ganz toll, ganz geschwollen, ganz teuer, ganz lohnenswert, ganz wasauchimmer… Ein Tragus-Piercing. Ich glaub, die näheren Details dieser recht witzigen Aktion werde ich morgen tippen 😉 Jetzt ist Bettzeit. Gute Nacht!

Liebesgedicht

Ich bekomme echt schon Liebesgedichte *staun* Leider ohne Titel:

Was ich sonst nicht
auszusprechen wage:
in Versen finde ich
den Mut zu sagen,
was meine Seele
bebend bewegt:

Seit langer Zeit lebe
ich in Einsamkeit:
fünf Jahre sind es
oder mehr –
ich zählte sie nicht.

Die Tage vergehen träge
in dunkler Dämmerung,
die Nächte getaucht
in tiefer Verzweiflung.

Wo bist Du, schöne Seele,
die mich erlöst aus
der ewigen Hölle
meiner Herzensqualen?

Wo finde ich Dich
wundervolle Frau,
der ich all meine
Gefühle der Liebe
mutig gönnen darf?

Zögerst Du noch, Zärtliche,
das beengende Band
zu zerreissen, das mein
hoffendes Herz bändigt?

Willst Du es wagen
die Fessel zu lösen,
so flutet Dir meine
Liebe freudig entgegen,
bis in die Ewigkeit
bleibe ich Dir verbunden.

Die schönen Gipfel des
Lebensweges lass´ uns
gemeinsam geniessen;
den wenigen Tagen im Tal
widerstehen wir vereint.

Gönnst Du mir das Glück
mit Dir gemeinsam den Weg
durch das Leben zu wagen:
einen Gefährten gewinnst Du,
der treu und ergeben
Dir zur Seite steht!

Ich muss sagen, ich bin zwar beeindruckt, dass jemand in dieser Form seine Gedanken in Worte fasst, allerdings muss ich andererseits der Ehrlickeit halber auch sagen, dass ich das schon ein wenig zu dick aufgetragen finde…