Es ist wieder soweit: mit der aufkeimenden Frühjahrsmüdigkeit, die dieses Jahr recht spät einsetzt, weil es so lange so kalt und schmuddelig war, beginnt allseits rundherum das wohlbekannte Frühjahrsblogsterben **augenroll** (Bei mir nicht, keine Angst! Auch wenn es hier momentan eher ruhiger zugeht...)
Was ich letztes Jahr schon mit einem amüsierten Schnauben beobachtete, war: die, die am lautesten geschrie(e)n haben, dass sie aufhören werden mit bloggen, die haben dann mit Garantie weitergebloggt! Im Blog selbst wurde immer groß angekündigt, dass man doch keine Lust mehr habe, dass die Frühjahrsmüdigkeit auch die Bloglust beeinträchtige, dass man hier und da und viel zu oft beschneide, zensiere und umformuliere und dass es sich nicht mehr richtig anfühle, der ganzen Welt sein wirres Gehirnsleben mitzuteilen und sich dummdreister Kommentare zu erwehren, sodass es wohl besser sei, man höre ganz und gänzlich damit auf... Irgendwann jedoch, irgendwann war der Mitteilungsdrang schlussendlich doch so groß, dass man (in den meisten Fällen frau) dann doch weiterbloggte. Oder aber man wollte es sich mit seinen Stammlesern und Kommentatoren nicht verscherzen und saugte sich eben weiterhin Geschichten, die das Leben schrieb aus den Tippfingern...
Was ich eigentlich damit sagen will: es ist jedem seine Sache (schlechtes Deutsch, oder!?) zu bloggen oder eben nicht zu bloggen. Aber groß ankündigen und gackern, aber dann doch nicht legen - das ist fishing for compliments auf ne (für mich) ganz unverständliche Art und Weise. Ne Auszeit darf sich jeder nehmen. Aber ne Auszeit bedeutet nicht gleichzeitig, dass man komplett aufhören muss...
Und damit weiterbloggen! Sofort! 
Kommentare