Ziele im Leben. Man braucht sie, heißt es. Nur: was ist erstrebenswert? Was lohnt sich, als Ziel gesetzt zu werden? Mann? Kind? Haus?
Jeder Versicherungsfuzzie rät einem zu Wohneigentum, weil ja zusammengerechnet man die Miete auch als Rate für die Eigentumswohnung zahlen könnte... Irgendwie allerdings nicht mein Ding, weil ich dann das Gefühl hätte, festgelegt zu sein. Irgendwo eine Kette am Bein zu haben, die einen festhält. Wer aber träumt nicht von einem tollen Haus? Muss ja keinen Swimmingpool haben, das Häusle, aber ne gemütliche, helle Bibliothek, in der man genügend Bücher unterbringen kann, um die eventuell noch als Feuergrundlage zu verwenden
Mann? Hm, naja. Problem: Frauen denken wahrscheinlich familienorientierter, wenn sie nicht gerade Karrieretussies sind. Frau traut sich außerdem nicht, mit ihm über die Zukunftsplanung zu sprechen, weil sie denkt, sie schränkt ihn ein. Wahrscheinlich fühlt er sich dann auch gleich festgenagelt... Was weiß ich. Dabei wäre es doch lediglich erstmal ein gegenseitiges Ausloten privater Perspektiven... Aber wie lange lebt man noch einfach so vor sich hin ohne konkrete Ziele vor Augen? Schon klar, dass ich nicht festlegen wollte, was ich in 10 Jahren mache. Aber so in 5? Kein Single mehr sein? Gemeinsame Wohnung ohne WG-Charakter? Was weiß ich...
Kind(er)? Ohne Mann eigentlich unmöglich. Und Kind(er) ohne Vater bzw. Familie ohne Mann ist nix für mich. Da hab ich wahrscheinlich das gute Leben meiner Eltern vor Augen. Gut im Sinne von Familie. Zusammensein. Urlaube zu viert. Famile eben.
Und sonst? Ich lebe gerade um zu arbeiten und das kanns ja eigentlich auch nicht sein...
Aussichten? Hm, Urlaub im November. Daheim. Bücher. Lesen fürs Geschäft. Hits für Kids. Dann kommt auch schon der 1. Advent. Weihnachtsgeschäft. Stress. Geschäftlich und wahrscheinlich auch privat, weil frau arbeiten muss... Trostlos, nicht aussichtslos.
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